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P1070671Kalvarienberg A
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Herbst-Exkursion des Partnerschaftsclubs Pulheim – Fareham in die Kalkeifel

Die Wettervorhersage versprach nichts Gutes: Ergiebiger Regen! Dies konnte 18 Wanderfreunde des PPF nicht daran hindern, eine 12-km-lange Wanderung in der Kalkeifel bei Blankenheim in Angriff zu nehmen. Mit Zug und Taxi-Bus ging es nach Blankenheim-Alendorf, um dort – gut gewappnet mit allerlei Regenzeug - den Kalvarienberg zu „besteigen“. Die Aussicht (einer der schönsten„Eifelblicke“) war trotz vieler Regenwolken recht gut. Nach einem etwas steileren Abstieg ging es ins Lampertstal, wo sich der gleichnamige Lampertsbach, bald den Blicken entzog, indem er in einer „Bachschwinde“ oder „Schluckloch“ der Kalklandschaft verschwand. Leichter Nieselregel trübte nicht die Stimmung der Wanderer– getreu dem englischen Ratschlag
„Rain is good for the skin“.

In Mirbach – nach der Hälfte der Wanderstrecke – trösteten sich die Wanderer zunächst in der urigen Wanderhütte „Em Backes“ mit Käse- oder Flammkuchen aus dem Steinbackofen. Dazu schmeckten bestens Federweißer oder Rot- und Weißwein.
Im Anschluss an die Gaumengenüsse besichtigten die PPF-Wanderfreunde die Mirbacher Erlöserkirche. Hierbei handelt es sich um ein beeindruckendes, wie stellenweise eigenartig wirkendes Gotteshaus, das von der früher ortsansässigen Familie von Mirbach (wie auch von Kaiser Wilhelm II) in erheblichem Maße gefördert wurde. Insignien der Förderer (Glasfenster mit Wappen der Mirbachs und des Kaiserpaars, Reliefs mit Maikäfern) sind in der Kirche zu finden. Prunkvolle Mosaiken vermitteln einen fast schon ostkirchlichen Eindruck. Der Kaiser soll auf jeden Fall vom Gesamteindruck der Kirche begeistert gewesen sein!
Auf der zweiten Hälfte der Wanderung zeigte sich das Wetter zunehmend freundlicher. Nach dem Ort Dollendorf ging es auf einem mit schönen Sandsteinreliefs versehenen Kreuzweg zur barocken Antoniuskapelle. Von dort war die groß angelegte Burganlage Dollendorf-Schlossthal (mit ihrer Turmruine „Finger Gottes“) nicht mehr weit. Von diesem Endpunkt der Wanderung ging es mit Taxi-Bus und Zug zurück nach Pulheim
Foto: Auf dem Alendorfer Kalvarienberg genossen die Wanderer den „Eifelblick“
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