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Großes Pfingstturnier des RSV Sonnenhof in Frechen-Grefrath

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 Ein Nerd kommt meistens allein

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Eine spannende Bühnenperformance über Liebe, Verrat und Abhängigkeit dargestellt von drei Charakterschauspielern.Die Geschichte spielt in…

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Sinnersdorf bereitet sich auf ein Schützenfest der Superlative vor

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Festliches Wochenende der St. Hubertus-Schützen mit hochrangigem Besuch.Sinnersdorf. In diesem Jahr krönen die Sinnersdorfer-Schützen ihren…

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Neue Meistergrade für Dormagener Karateka.

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Dormagen/MaintalNeue Meistergrade für Dormagener Karateka.Bild: v.l. Rego Preisendörfer 3.Dan, Thomas Beu 4.Dan, Bernhard Seyfarth 3.Dan,…

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Vorstand der Großen Pulheimer KG Ahl Häre von 1927 e.V.  wurde bestätigtBei der diesjährigen Jahreshauptversammlung…

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Bürgerentscheid 2017 Friedhofskonzept: Endergebnis

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Endergebnis; Hier gehts zu den Einzelheiten der Stadt Pulheim.. Mehr Demokratie e.V. Landesverband NRW Pressemitteilung 24/17 Köln, 25.06.2017Pulheimer Friedhöfe…

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„Immer da für die Region“ GVG

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„Immer da für die Region“ Tag der Daseinsvorsorge am 23. Juni – GVG Rhein-Erft engagiert sich…

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Tierkadaver, Schlachtabfälle illegal entsorgt

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Schlachtabfälle illegal entsorgtIn der Nähe des Golfplatzes Velderhof und in der Verlängerung der Bruchstraße sind…

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Ran ans Gemüse: GVG Rhein-Erft unterstützt Ernährungsführerschein

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Stadtblatt

Stadtblatt.120

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Stadtblatt.120
Pulheimer Stadtblatt

das Nachrichtenmagazin

von Pulheim TV für die Stadt und die Region Pulheim

„ICH STELLE MICH ZUR WAHL, UM SIE ZU GEWINNEN.“  PETER AUF DER LANDWEHR IST BÜRGERMEISTERKANDIDAT DER PULHEIM SPD.


SPDNicht weniger herausfordernd ist, was Peter auf der Landwehr sich als Bürgermeisterkandidat auf die Fahnen geschrieben hat: „Ich bin willens, die großen und die kleinen Probleme unserer Stadt anzupacken. Ich will genauso Parkplätze in der Ortsmitte schaffen, wie ich sicherstellen
will, dass ältere Mitbürger mit dem Bus zum Arzt kommen. Ich möchte unsere Wirtschaft fördern und unsere Stadt weiter entwickeln. Ich möchte mit unserer gesamten Bürgerschaft das Potenzial entfalten, das in unseren Köpfen steckt.“

Wie notwendig das ist, umriss auf der Landwehr in einer kämpferischen Rede. „In Pulheim herrscht seit Jahren Stillstand. Wir müssen mit Weitblick wieder versuchen, ein Bild von unserer Stadt zu entwickeln, wie wir es in einigen Jahren gerne hätten und dann zielgerichtet handeln. Pulheim soll eine lebendige Stadt sein. Eine Stadt, in der die Bürgerinnen und Bürger nicht nur wohnen, sondern auch gemeinsam und mit Freude leben wollen, in der sie sich aufhalten und einkaufen wollen. Eine Stadt mit Anziehungskraft.“

Um das zu erreichen, setzt er vor allem auf den Dialog mit allen Menschen, die in Pulheim leben; mit Vereinsvertretern genauso wie mit besorgten Eltern, engagierten Lehrerinnen und Lehrern und Geschäftsleuten, die ihre Ideen einbringen und bei ihm offene Ohren finden können.

„So wie ich Peter auf der Landwehr in den letzten Jahren in unserer kommunalpolitischen Zusammenarbeit kennengelernt habe, hege ich nicht den geringsten Zweifel daran, dass er für die Herausforderungen der Richtige ist. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten gehen selbstbewusst in den Wahlkampf – mit einem starken Kandidaten, kreativen Konzepten und dem Willen, zu gewinnen. Damit in unserer Stadt endlich wieder mit allen Betroffenen gesprochen, statt über ihre Köpfe hinweg entschieden wird. Und damit der Klimawandel nicht nur beim Wetter stattfindet, sondern auch im Rathaus.“, kündigt der SPD-Vorsitzende Michael Lingscheid an.

GeldscheineFraktion Bürgerverein Pulheim
Doppelhaushalt ohne Visionen

Von der Verschlankung der Verwaltung, Städteplanung, bezahlbare Eintrittspreise für das künftige Kombibad bis zur Feinstaubmessanlage Stommeln –

Fraktion Bürgervereins stellt insgesamt 32 Anträge zum Haushalt.

Der geplante Doppelhaushalt zeigt keine Visionen für die Stadt und ihre Bürger. Ein Sparwille innerhalb der Verwaltung ist nicht erkennbar, so das Fazit des Bürgervereins zum geplanten Doppelhaushalt .
Keine Neubesetzung des Kämmerers
Großes Einsparungspotenzial sieht der BVP in der Verwaltung. „In seiner Rede zum geplanten Doppelhaushalt hat der Kämmerer deutlich auf die dramatische Haushaltslage der Stadt aufmerksam gemacht. Ähnlich wie in anderen Kommunen ist die Neuordnung und Zusammenlegung von Dezernaten ein zukunftsweisender Schritt, der die Verwaltung deutlich im sechstelligen Bereich entlastet.“, so die Fraktionsvorsitzende Birgit Liste-Partsch.

Das Ausscheiden des Kämmerers zum 30.11.2015 bietet die Möglichkeit, die dann vakante Stelle nicht mehr neu zu besetzen und eine Prozessoptimierung innerhalb der Verwaltung herbeizuführen.

Die hierdurch freiwerdenden Mittel sollen nach Wunsch des Bürgervereins vorrangig in die Bildung und hier in die dringend notwendige Finanzierung der OGS fließen.
Gewerbekonzept ”Vom Walzwerk bis zum Schwefelberg”

Unter dem Arbeitstitel: „Vom Walzwerk bis zum Schwefelberg“ soll ein attraktives Gewerbe
konzept entwickelt und umgesetzt werden. Ziel ist die Belebung der Pulheimer City zur
Einkaufs- und Erlebnisstadt. ”Unsere Innenstadt ist nicht attraktiv genug, um die vorhandene Kaufkraft in Pulheim zu binden und zusätzliche Kaufkraft zu generieren. In Anbetracht der nahezu ausgereizten Wohngebieteerschließung braucht Pulheim dringend mehr Gewerbesteuereinnahmen, um als Kommune finanziell überleben zu können.”

Bezahlbare Eintrittspreise im künftigen Kombibad Stommeln

Die im Haushalt kalkulierten durchschnittlichen Eintrittspreise für das künftige Kombibad geben dem BVP zu denken.  Die Fraktion des Bürgervereins beantragt daher eine Korrektur bzw. Reduzierung, der im Doppelhaushalt kalkulierten durchschnittlichen Eintrittspreise von 5,03 € / 5,04 € auf einen sozial verträglichen Durchschnittswert von€ 3,50.
Der Rat hat in zahlreichen Diskussionen um die Bäderlandschaft immer wieder betont, dass die Eintrittspreise sowohl für den Hallen- als auch für den Freibadbereich weiterhin sozial verträglich, familienfreundlich und für jeden bezahlbar gestaltet werden müssen. Nur so findet das Bad die nötige Akzeptanz in der Bürgerschaft. Dies sollte sich bei den geplanten Eintrittspreisen pro Besucher im Haushalt wiederspiegeln. 

Feinstaubmessanlage für Stommeln

Für den Ortsteil Stommeln beantragt der Bürgerverein eine Feinstaubmessanlage.  „Die Kraftwerke in Niederaussem und Neurath gehören aufgrund ihres Schadstoffausstoßes zu den fünf gesundheitsschädlichsten in ganz Deutschland.Es ist unbestritten, dass Feinstaub gesundheitsschädlich ist, und dass das Schädigungspotential umso höher ist, je höher die Feinstaubbelastung in der Atemluft ist. Die Daten einer solchen Messstation wären also bestens geeignet, die Verwaltung bei einer ihrer wichtigsten Aufgaben zu unterstützen: Dem Schutz der  Bürger!“ so der Stommelner Sandro De Salve.
Alle 32 Anträge es Bürgervereins können auf der Homepage www.bvp-pulheim.de  ein

CDU-STADTVERBAND PULHEIM
CDU Arbeitsprogramm 2014-2020
Kommunalwahlen sind die direkteste Beteiligungsmöglichkeit der Bürgerinnen und Bürger bei der Gestaltung ihres Lebensumfeldes. Hier können wir mit den Bürgerinnen und Bürgern reden. Im Dialog mit allen Menschen in unserer Stadt wollen wir zusammen mit unserem Bürgermeister Frank Keppeler die gute Entwicklung Pulheims fortsetzen. Seit mehr als 40 Jahren haben Frauen und Männer der CDU für die Gestaltung von Pulheim Verantwortung übernommen. Kompetent und engagiert vertreten wir im Stadtrat die Interessen aller Bürgerinnen und Bürger. Wir arbeiten intensiv an der Gestaltung der Gegenwart und einer guten Zukunft unserer Stadt.
In diesem Papier beschreiben wir unsere Vorstellungen für die Entwicklung Pulheims, über die wir noch vor der Wahl mit allen Bürgerinnen und Bürgern sprechen möchten. Wir wollen Klartext reden über das, was in dieser Stadt möglich ist und was nicht.
In vielen Gesprächen kristallisieren sich schnell die Themen heraus, die den Menschen wichtig erscheinen. Wir greifen sie auf, setzen sie zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern um und geben dadurch unserer Stadt ein unverwechselbares Gesicht.

Pulheim – Zukunft nur mit einer vernünftigen Finanzpolitik

Wie Privatpersonen müssen wir auch mit den zur Verfügung stehenden Mitteln wirtschaften. Deshalb müssen wir Prioritäten setzen. Die Entscheidung für eine Sache ist auch immer eine Entscheidung gegen etwas anderes.
Wie die privaten Haushalte mussten die Kommunen in den letzten Jahren immer höhere Abgaben und Belastungen verkraften. In vielen Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens mussten durch Sparmaßnahmen und Zusatzbelastungen deutliche Einschnitte vorgenommen werden. Liebgewordene Leistungen der Städte mussten reduziert oder ganz eingestellt werden. Häufig sind die Folgen dieser Maßnahmen auch im Stadtbild nicht zu übersehen.
Wir haben in Pulheim in den letzten Jahrzehnten trotz oder gerade wegen sparsamen und soliden Haushaltens dafür sorgen können, dass wir alle notwendigen und viele wünschenswerte Projekte finanzieren konnten. Trotz der schwierigen Finanzlage der öffentlichen Hand und immer neuer und zusätzlicher Aufgaben sind wir bisher ohne ein Haushaltssicherungskonzept – das Rat und Verwaltung handlungsunfähig machen würde – ausgekommen. Wir sind damit auch weiterhin in der Lage, alle Entscheidungen für die Entwicklung unserer Stadt ohne Fremdbestimmung zu treffen. Das hat uns auch ermöglicht, Projekte zu verwirklichen, die anderswo nicht mehr finanzierbar sind.
Unser oberstes Ziel muss es sein, weiter sparsam und solide zu wirtschaften, um künftigen Generationen diesen wichtigen Handlungsspielraum zu erhalten. Wir dürfen nur das verbrauchen, was wir auch selbst finanzieren können.
Die CDU Pulheim steht für nachhaltige Finanzpolitik.

Pulheim – eine Stadt für Familien und Bildung
Unser gesamtes politisches Handeln in Pulheim steht unter dem Anspruch, dass alle Menschen, die hier wohnen, sich wohlfühlen und alles vorfinden, was sie zum Leben brauchen. Wir kümmern uns um die Sicherheit der Bevölkerung. Wir kämpfen für den Erhalt der Polizeiwache und sorgen für eine gute Ausstattung der Feuerwehr.
Wir wollen ein Wohnort für junge Familien bleiben und gleichzeitig allen Generationen eine lebens- und liebenswerte Stadt bieten. Dazu gehören vielfältige Angebote, die das Leben in Pulheim attraktiv machen.
Für die meisten Familien ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine wichtige Voraussetzung bei der Wohnortwahl. Dieser gesellschaftlichen Forderung stellen wir uns seit Jahren. Wir sorgen mit vielen Einrichtungen dafür, dass Familien, die in Pulheim wohnen und nach Pulheim kommen, sich hierauf verlassen können.
Seit vielen Jahren garantieren wir in Pulheim den Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz. Den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter drei Jahren werden wir erfüllen: Mit diesem Ziel wurden viele Betreuungseinrichtungen erweitert und zwei neue Kindertagesstätten in 2013 in Dienst gestellt.
Alle Grundschulen sind als offene Ganztagsschulen wichtiges Glied im Betreuungsangebot der Stadt Pulheim. Den Pulheimer Familien wird mittlerweile für über 1000 Kinder diese Möglichkeit angeboten.
Die Gymnasien und Realschulen in Pulheim und Brauweiler werden bei ihrer Entwicklung zu Ganztagsschulen intensiv unterstützt. In einem ersten Schritt wurden an beiden Schulzentren moderne Mensen gebaut. Neben ihrer Funktion als Kantine bieten sie den Schulen zahlreiche zusätzliche Möglichkeiten zur Gestaltung von Unterricht.
Aus neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Hirnforschung und der Pädagogik wissen wir, dass Schulen sich verändern müssen, um unseren Kindern beste Bildung anzubieten. Außerdem zeigt die Schulwahl der Eltern, dass wir das Angebot an Schulformen der veränderten Nachfrage anpassen müssen.
Um hier das Richtige zu tun, beschäftigen wir uns seit mehreren Jahren mit allen an Bildung Beteiligten in unserer Stadt an dem Projekt „Bildungslandschaft Pulheim"! Die Einrichtung eines Bildungsbeirates und eines Bildungsbüros sind wichtige Schritte auf diesem Weg.
Wir werden aufmerksam bleiben, wenn sich neue Notwendigkeiten ergeben und diese wie immer frühzeitig in unsere politischen Entscheidungen einbeziehen.
Unsere Arbeit an den Fragen und Erkenntnissen zur demographischen Entwicklung zeigt uns ziemlich genau, was wir tun müssen, damit wir als Stadt für alle Generationen ein interessanter Wohnort bleiben und für neue Bürgerinnen und Bürger attraktiv sind.
Die Wanderungsbewegungen in der Region können wir für uns nutzen, damit wir unseren Bevölkerungsstand halten und damit auch weiter alle Infrastruktureinrichtungen bezahlbar bleiben. Eine Fortsetzung der Ansiedlung neuer Mitbürger durch Ausweisung von Baugebieten trägt dazu bei, die Einwohnerzahl zu stabilisieren. Aus der Lage im Speckgürtel Kölns ergibt sich, dass die Nachfrage nach Grundstücken ungebrochen ist.
Zur Attraktivität gehört auch, dass wir neben der wichtigen Aufgabe, für gute Bildung zu sorgen, die Interessen der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger berücksichtigen.
Die Gestaltung von zukunftsorientierten Wohn- und Lebensformen für alte und hochbetagte Menschen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Gemeinsam werden wir uns für generationenübergreifendes Wohnen und wohnortnahe Betreuung und Begleitung einsetzen.
Die Erhaltung außerhäuslicher Mobilität ist ein zentraler Punkt für Lebensqualität im Alter. Wir setzen uns für ein barrierearmes Wohnumfeld ein und berücksichtigen die Lebensstile und Lebensführung der künftigen „neuen Alten", indem wir den Veränderungsprozess zur wohnortnahen individuellen Pflege begleiten. Nur in Wohnquartieren mit dezentraler pflegerischer Versorgung ist soziale Betreuung und gegenseitige Hilfe leist- und finanzierbar. Wir wollen für uns und die zukünftigen Generationen ein selbstbestimmtes Wohnen und Leben im Alter ermöglichen. Wir setzen uns für ein Höchstmaß an Selbstbestimmung, Individualität und Privatheit unserer Bürgerinnen und Bürger ein.
Wir nehmen die gesellschaftliche Aufgabe von Inklusion in allen Lebensbereichen ernst und werden alle zukünftigen Maßnahmen in der Stadt auf den Einklang mit der Forderung nach Inklusion prüfen.

Pulheim – eine Stadt mit Entwicklung und Arbeitsplätzen
Die Stadt Pulheim hat sich seit der kommunalen Neugliederung in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts kontinuierlich zu einem attraktiven Mittelzentrum entwickelt. Dazu hat die CDU als prägende Kraft von Anfang an einen entscheidenden Beitrag geleistet.
Unter dem Leitsatz „Dörfer bilden eine Stadt" haben wir dafür gesorgt, dass neben dem Stadtzentrum in Pulheim alle Stadtteile gleichmäßig weiter entwickelt wurden. Allen Stadtteilen wurden ihre Eigenheiten belassen. Die notwendige Infrastruktur für die Nahversorgung, die Ausstattung mit Kindergärten, Schulen und Freizeiteinrichtungen wurde attraktiv ausgebaut.
In den letzten Jahren wurden viele Projekte zur Abrundung und Aufwertung unserer Orte abgeschlossen. So sind der Stadtgarten und der Barbarapark neu gestaltet und der Nordpark in der 1. Ausbaustufe fertig gestellt. Der Umbau des Kirchenvorplatzes in Sinnersdorf sowie der Ausbau der Bahnhofsumfelder in Pulheim und Stommeln konnten realisiert werden. Mit dem neuen Feuerwehrgerätehaus in Geyen und der Ansiedlung des dortigen Supermarkts wurden Sicherheit und Nahversorgung deutlich verbessert. Im Gewerbegebiet Pulheim ist ein großes Logistikzentrum mit vielen Arbeitsplätzen entstanden. Weitere kleinere aber wichtige Projekte konnten abgeschlossen werden, die den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung stehen.
Jeder Pulheimer soll sich in seinem Stadtteil wohlfühlen. Deshalb werden wir die Individualität unserer Stadtteile und deren Entwicklung wie in der Vergangenheit besonders im Auge behalten. Wir werden darauf achten, dass alle Stadtteile sich gleichmäßig weiter entwickeln.
Viele interessante Projekte liegen noch vor uns oder werden in Kürze realisiert.
Die Neugestaltung des Guidelplatzes in Brauweiler tritt nach vielen Jahren der Planung und Vorbereitung nun in die entscheidende Phase. Durch das Konzept, das umgesetzt wird, bekommt Brauweiler einen attraktiven Mittelpunkt. Auch die Verkehrssituation in der Ortsmitte von Brauweiler muss optimiert werden.
Mit dem Umbau des Kreuzungsbereichs der Venloer Straße und dem Neubau eines Kreisverkehrs Venloer Straße/Hagelkreuzstraße in Stommeln wird Mitte 2014 begonnen. Die Bäderlandschaft in Pulheim wird durch die Zusammenlegung des neuen Hallenbades mit dem Freibad in Stommeln aufgewertet. Alle Maßnahmen zur Umsetzung sind in die Wege geleitet.
Ein weiteres für die Stadt wichtiges Großprojekt befindet sich ebenfalls in der Realisierungsphase: die Ansiedelung eines großen Möbelmarktes im Gewerbegebiet, neben dem Logistikzentrum. Hier entstehen 600 – 800 neue Arbeitsplätze.
Beim Straßenbau setzen wir uns für wichtige Umgehungsstraßen ein. Für Sinnersdorf wird die Planung derzeit konkretisiert. Auch für den Bau der Umgehungsstraße in Brauweiler werden wir uns intensiv engagieren.
Die steigende Lebenserwartung lässt in Pulheim den Anteil der älteren Menschen anwachsen. Die sich verändernde Altersstruktur in unserer Stadt erfordert eine Überprüfung aller neuen Projekte auf generationengerechte Rahmenbedingungen. Auf diesem Weg wollen wir auch dafür sorgen, dass die gesellschaftliche Aufgabe Inklusion in unserer Stadt erfüllt wird.
Ein wichtiger Bereich der Stadtentwicklung sind unsere Modelle zur Ansiedlung von Neubürgern. Dabei werden wir bei zukünftigen Baugebieten dem Bedarf an Miet- und Eigentumswohnungen Aufmerksamkeit schenken.
Zur Schonung von Freiflächen arbeiten wir intensiv an der Schließung von Baulücken und überprüfen, ob durch Verdichtung von Innenbereichen der Stadtteile zentrennahe Wohnmöglichkeiten geschaffen werden können. Die Modernisierung der Wohngebiete in den ältesten Vierteln unserer Stadt sehen wir als wichtige Zukunftsaufgabe, damit dort auch zukünftig attraktives Wohnen möglich bleibt.

Pulheim – eine Stadt für Freizeit und Kultur

Das kulturelle Leben in unserer Stadt ist sehr vielfältig. Es wird großenteils von Vereinen und Interessengruppen gestaltet. Chöre, Theatergruppen, Karnevalsgesellschaften, Schützenvereine, Sportvereine und viele andere Beteiligte bereichern das Zusammenleben in der Stadt. Die kulturelle Vielfalt wird oft von wenigen ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürgern gestaltet und für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung gestellt.
Die Stadtbild-Intervention, das Synagogenprojekt und die Kunsttage in Brauweiler sind weit über die Grenzen Pulheims bekannt und prägen das Bild unserer Stadt mit. Wir unterstützen alle Bemühungen, die Abtei Brauweiler, historischer Mittelpunkt unserer Stadt, zum europäischen Kulturzentrum auszubauen.
Der Nordpark als Teil des geplanten Grüngürtels steht uns allen bereits als Erholungsfläche neu zur Verfügung und wird von der Bevölkerung gut angenommen. Ein Ausbau der ausgewiesenen Flächen wird in den nächsten Jahren erfolgen.
Der Pulheimer See wird ein fester Bestandteil im Freizeitangebot unserer Stadt. Über die heutigen Nutzungen hinaus sollen dort ein Badestrand und Wandermöglichkeiten zusätzliche Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung bieten. Für den Schul- und Vereinssport entstehen in 2014 und 2015 Kunstrasenplätze in Pulheim und Brauweiler.
Mit unserer sparsamen Haushaltspolitik haben wir maßgeblich dazu beigetragen, dass diese Maßnahmen auch verwirklicht werden können.
Eine Gesellschaft aktiver Bürger ist ein Pluspunkt im Leben einer Stadt. Ohne sie wären viele Dinge nicht möglich. Die kulturellen Vereine, Rettungsdienste wie freiwillige Feuerwehr, DLRG und Rotes Kreuz leisten großartige Arbeit zum Wohle der Gemeinde und ihrer Bürger. Caritas, Diakonie, Arbeiterwohlfahrt und andere Gruppen mit sozialen Zielsetzungen sind mit einer Vielzahl ehrenamtlich tätiger Frauen und Männer aktiv. Viele kirchliche Organisationen sind im Bereich von Jugend- Familien- und Seniorenarbeit tätig. Alle diese Menschen verdienen unsere Unterstützung bei ihrer Arbeit. Ohne ihr Engagement wäre unser Gemeinwesen deutlich ärmer.

Mut zur Verantwortung
Die CDU Pulheim hat sich in den vergangenen Jahrzehnten als verlässliche Kraft in der Stadtpolitik erwiesen. Wir waren auch in schwierigen Zeiten zu klaren Aussagen bereit und konnten trotz angespannter Haushaltslage wichtige Entscheidungen für die Zukunft Pulheims treffen.
Aufgrund der Leistung der Pulheimer Bürgerinnen und Bürger konnte in die städtische Infrastruktur investiert und unsere Stadt auf die Herausforderungen der demographischen Entwicklung der nächsten Jahre vorbereitet werden.
Wir haben aber auch dort Verantwortung übernommen, wo es angesichts fehlender finanzieller Spielräume schwierig wurde, ohne strukturelle Veränderungen einfach weiter zu machen; kurzum: „Feste Ziele" und „Klarer Kurs" haben unsere Politik bestimmt.
An diesen Politikstil wollen wir auch in den vor uns liegenden Jahren gemeinsam mit Bürgermeister Frank Keppeler anknüpfen.
Wir bitten Sie um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme bei der Wahl am 25. Mai 2014.

Kommunalwahlprogramm 2014 – 2020
MEHR GRÜN FÜR PULHEIM
Inhaltsverzeichnis:
I. Mitbestimmung & Bürgerrechte
II. Klima & Umwelte
III. Mobilität & Verkehr
IV. Stadtplanung & Wirtschaft
V. Stadtleben & Soziales
VI. Kinder & Jugend
VII. Bildung & lebenslanges Lernen

I. Mitbestimmung & Bürgerrechte

Eine moderne Stadt braucht starke Bürgerinnen und Bürger
Als Mitglieder der Partei Bündnis 90/Die Grünen setzen wir uns seit vielen Jahren für die Rechte der Menschen in Pulheim ein. Wir fördern Gleichbehandlung und stärken die Stimmen von Frauen, jungen Menschen und anderen Gruppen. Wir engagieren uns gegen Rechtsextremismus und für ein tolerantes Miteinander. Ganz besonders setzen wir uns auch dafür ein, dass sich die Bürgerschaft Pulheims stärker selbst an Entscheidungen beteiligen kann, die ihr direktes Lebensumfeld betreffen.
So wollen wir die Politik in Pulheim gerechter und transparenter machen:

  • Stadt und Rat müssen die Menschen schneller und besser informieren.
  • Die Verwaltung baut dazu das elektronische Informationssystem SDnet des Stadtrats aus.
  • Im Rathaus soll W-LAN den Zugang zum Internet ermöglichen. Das unterstützt Politiker und Bürger bei der Recherche und Entscheidungen.
  • Sitzungen des Stadtrats und seiner Ausschüsse können Bürger künftig auch von zu Hause aus verfolgen, dazu brauchen wir Audio- und Videoübertragung.
  • Zu größeren kommunalen Vorhaben, etwa neuen Bauten, sind früher als bisher Bürgerversammlungen einzuberufen.
  • In allen Stadteilen soll es Fragestunden speziell für Kinder- und Jugendliche geben, um deren Interessen besser zu berücksichtigen.
  • Im Stadtrat muss ein eigener Beirat die Interessen von jungen Menschen in Pulheim vertreten.
  • Im Stadtrat und seinen Ausschüssen hat die Geichstellungsbeauftragte Pulheims bislang kein Teilnahme- und Anhörungsrecht. Das muss sich ändern.
  • Die Gleichstellungsstelle ist zudem finanziell langfristig abzusichern und besser auszustatten.
  • Der Frauenbeirat soll mehr Kompetenzen erhalten, so zum Beispiel ein Antrags- und Änderungsrecht.
  • Frauenförderpläne als wirksames Instrument der Frauenförderung müssen regelmäßig fortgeschrieben werden, um mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen.
  • Die Integration von Migrantinnen und Migranten ist durch ein geeignetes Angebot, z.B. an Sprachkursen, zu fördern.
  • Flüchtlinge müssen menschenwürdig untergebracht und durch Beratung unterstützt werden.
  • Der Integrationsrat soll aktiv in Entscheidungen des Rates einbezogen werden.
  • Rechtsextremismus ist immer noch ein Problem in Pulheim. Die Stadt muss daher verstärkt lokale Projekte gegen Rechtsextremismus fördern und zum Thema aufklären.
  • Der Runde Tisch gegen Rechtsextremismus muss seine Arbeit fortsetzen.
  • Regelmäßige Berichte zum Rechtsextremismus in Pulheim und Umgebung sind von der Verwaltung zu erstellen und dem Rat vorzulegen.
  • Wir plädieren für die Einführung eines zertifizierten Qualitätsmanagement- und Qualitätssicherungssystems in der Verwaltung.

II. Klima & Umwelt
Gesunde Umwelt ohne Braunkohle
Die Grünen sind die einzige Partei, die sich konsequent für den Klima- und Umweltschutz einsetzt. Gemäß dem Motto „Global denken – lokal handeln" verfolgen wir dieses Ziel auch in Pulheim:

  • Verhinderung weiterer Braunkohlekraftwerke in Niederaußem
  • Erstellung eines umfassenden Klimaschutzkonzeptes
  • Wiederaufnahme der energetischen Sanierung öffentlicher Gebäude
  • (2014 eingestellt)
  • Konsequente Umsetzung des Energiemanagement-Konzepts
  • Berücksichtigung des Klimaschutzes bei der Aufstellung von Bebauungsplänen (Südausrichtung, Dämmung, Heizung)
  • Ausbau erneuerbarer Energien (z.B. Errichtung von Blockheizkraftwerken und Biogasanlagen, auch in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken)
  • Ausschließlich unterirdische Verlegung von Stromtrassen, sollte für die Umsetzung der Energiewende auch der Bau neuer Hochspannungsleitungen erforderlich sein
  • Energiebezug für städtische Liegenschaften aus erneuerbaren Energien
  • (Ökostrom und Biogas)
  • Erhalt und Ausbau des Nordparks
  • Schutz und Neuausweisung von Landschafts- und Naturschutzgebieten
  • Ökologische Pflege von städtischem Boden und Pflanzen
  • Einsatz für gesunde Lebensmittel – insbesondere aus der eigenen Region
  • Unterstützung der Umstellung auf ökologischen Landbau
  • Bevorzugte Verpachtung städtischen Ackerlands für den ökologischen und gentechnikfreien Landbau
  • artgerechte Tierhaltung und Tierschutz, gegen Massentierhaltung

III. Mobilität & Verkehr
Für bessere Verbindungen
„Verkehr und Mobilität gehören zu den wichtigsten Einflussgrößen für die städtische Umwelt- und Lebensqualität. Die Planung der Mobilität der Einwohnerschaft und Beschäftigten sowie der Gütertransporte gehören zu den wichtigen Faktoren für die Attraktivität, Wirtschafts- und Klimaschutzkraft." *1 Katalyse Institut Köln
Die Grünen wollen daher mit nachfolgenden Maßnahmen eine optimale Situation für ganz Pulheim erreichen:

  • Einführung eines lokalen Mobilitätskonzeptes, auch als Ergänzung zum überarbeiten Nahverkehrsplan und Teilklimaschutzkonzept Verkehr des Rhein-Erft-Kreises
  • Etablierung eines kommunalen Stadtbusses (barrierefrei) als wesentlicher Bestandteil des Mobilitätskonzeptes
  • Weitere Umsetzung von Maßnahmen im Rahmen des Landesprogramms „Fahrradfreundliches Pulheim", besonders auch über Pulheim hinaus in Stommeln, Brauweiler und Sinnersdorf
  • Mehr Sicherheit für nichtmotorisierte Verkehrsteilnehmer und -teilnehmerinnen durch entschleunigende Umbauten, Verminderung von innerörtlichen Geschwindigkeiten und sicheren Überwegen
  • Erhalt von Straßen statt Neubau
  • Langfristig barrierefreie Fuß-und Radwege

Verkehrsgestaltung beginnt bei der Raum- und Stadtplanung. Die weitgehende Trennung der Bereich Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Erholen hat Verkehrsaufkommen zur Folge, die durch wohlüberlegte Stadt- und Raumplanung vermieden werden können:

  • Ausreichender ÖPNV-Anschluss bei der Neuplanung von Wohn- und Gewerbegebieten
  • Wohnortnahe Versorgung mit Produkten des täglichen Bedarf
  • Keine Verbrauchermärkte auf der grünen Wiese

IV. Stadtplanung & Wirtschaft
Pulheim attraktiv gestalten
Lebensqualität und Zukunftschancen sind ganz wesentlich abhängig von einer sozial ausbalancierten und ökologisch nachhaltigen Wirtschaftsweise, denn Wirtschaftspolitik ist kein Selbstzweck, sondern soll Mensch und Natur zugutekommen. Nachfolgende Maßnahmen halten wir unverzichtbar:

  • Zügige Umsetzung des beschlossenen Wirtschaftsförderkonzeptes. Hierbei muss es besonders eine bessere personelle und finanzielle Ausstattung der städtischen Wirtschaftsförderung geben.
  • Aufbau einer elektronischen Daten-Infrastruktur, die den Unternehmen bei Standortentscheidungen wichtige Informationen zur Verfügung stellt.
  • Etablierung eines kommunalen Mobilitätskonzeptes, welches die Bürgerinnen und Bürger schnell in die Ortszentren bringt. Die Kaufkraft muss in Pulheim bleiben.
  • Verbesserung der Beratung und Unterstützung kleinerer Unternehmen in Produktion, Handel, Handwerk und Dienstleistung (Bestandspflege)
  • Förderung der „weichen Standortfaktoren", wie gute Bildungsangebote und gute Kinderbetreuung, Kultur, urbane Lebensqualität, Weltoffenheit, soziale Integration und gute Umweltbedingungen
  • Erarbeitung eines regionalen Wirtschaftskonzeptes mit den Nachbarkommunen. Hierbei darf es nicht ausschließlich um mehr Gewerbeflächen gehen.
  • Bessere Zusammenarbeit und Vernetzung mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen.
  • Schutz der im Ortskern ansässigen Unternehmen. Kein Warenangebot in Gewerbegebieten, das die Einzelhandelssituation in den Ortszentren gefährdet.
  • Schrittweise Erweiterung der Fußgängerzone in Pulheim in Abstimmung mit den ortsansässigen Geschäften und neuen Lokalitäten, die die Stadt beleben.
  • Umnutzung von brachliegenden Flächen vor Ausweisung von neuen Gewerbegebieten
  • Verbesserung der Vereinbarkeit von Wohnen und Arbeiten (kurze Wege)

Wir stehen für eine Stadtentwicklungspolitik in Pulheim, die auf attraktive Zentren
setzt anstelle einer flächenzerstörenden Zersiedlungspolitik. Wir wollen mehr Leben
in den Ortszentren. Im Einzelnen:

  • Vorrang der Innenbereichsentwicklung vor der Ausweisung neuer Baugebiete, Einhaltung der Ziele des neuen Landesentwicklungsplanes zum Flächenschutz
  • Maßvolles, umweltschonendes und raumverträgliches Wachsen von Siedlungsräumen. Einen weiteren Flächenverbrauch zu Konsolidierung des städtischen Haushalts lehnen wir ab, stattdessen muss ein nachhaltiges Flächenmanagementsystem etabliert werden.
  • Zukunftsorientierte Entwicklung von Wohnkonzepten, für autofreies Wohnen und Mehrgenerationenprojekte
  • Qualitative Umstrukturierung und Ergänzung des vorhandenen Wohnungsbestandes zugunsten der Wohnbedürfnisse der alternden Gesellschaft, um den Auswirkungen des demografischen Wandels zu entsprechen
  • Sicherung und Erhalt der Freiräume zwischen den Ortschaften sowie der Natur- und Landschaftsschutzgebiete und deren Vernetzung
  • Stärkung der regionalen Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen, wie Köln, Rommerskirchen, Dormagen, Bergheim und Frechen
  • Umsetzung der Ergebnisse der Bürgerworkshops in Stommeln und Brauweiler, aber auch fortlaufende Beteiligung der Bürger und Bürgerinnen
  • Etablierung eines Konzeptes "Stadt der kurzen Wege". Einkaufs- und Versorgungseinrichtungen müssen in der Nähe der Wohngebiete liegen, ebenso sollten die Naherholungsgebiete schnell erreichbar sein.

Für folgende ortsteilbezogene Schwerpunkte engagieren sich Bündnis 90/Die Grünen:
Ortskernentwicklung des Hauptortes Pulheim

  • Ausweitung der Fußgängerzone und der verkehrsberuhigte Bereiche
  • Innerstädtische Grün- und Erholungszonen, auch mit Außen-Gastronomie

Ortskernentwicklung von Brauweiler

  • Zügige Umsetzung der nun abgespeckten Neugestaltung des Guidelplatzes

Ortskernentwicklung von Stommeln

  • Verbesserung der Aufenthaltsqualität auf dem Dorfanger. Der vor Jahren stattgefundene Bürgerworkshop hatte hierzu bereits gute Anregungen gegeben. (z.B. Außengastronomie in den Sommermonaten)

Ortskernentwicklung von Sinnersdorf

  • Verbesserung der Aufenthaltsqualität durch Reduzierung der Verkehrsflächen im Ortszentrum nach Fertigstellung der Westumgehung.

V. Stadtleben & Soziales
Für ein lebendiges Miteinander
Eine sozialverantwortliche Stadt schafft ein lebens- und liebenswertes Umfeld für alle Bürgerinnen und Bürger und sorgt für gute Freizeit-, Sport- und Kultur-Möglichkeiten. Wir Grünen wollen eine lebendige Stadt mit hoher Lebensqualität, in der sich alle Bürgerinnen und Bürger wohlfühlen.

Kultur, Sport und Freizeit

  • Errichtung eines bürgernahen Frei- und Hallenbades
  • Nach der Entscheidung für Stommeln als Standort soll der Bau nun transparent und ohne explodierende Kosten vonstattengehen. Innen- und Außen-Bereich sollen langfristig gesichert werden und die Eintrittspreise gerade auch für Familien bezahlbar sein.
  • Gestaltung des Pulheimer Sees und des Nordparks als weitere Naherholungsgebiete im Einklang mit dem Natur- und Umweltschutz
  • Bereitstellung einer ausreichenden Anzahl an öffentlichen Plätzen, Grünanlagen und Mehrgenerationenplätzen als Orte der Begegnung
  • Förderung von Sportangeboten innerhalb und außerhalb von Vereinen
  • Sport erfüllt wichtige Aufgaben und fördert Wohlbefinden und Gesundheit. Starke Vereine mit umfangreichen Angeboten und vielseitige Möglichkeiten für vereinsungebundenen Sport sollen eine aktive Freizeit ermöglichen.
  • Bereitstellung ausreichender und intakter Sportanlagen für alle Altersgruppen
  • Dabei sollen öffentliche Anlagen wohnortnah, gut erreichbar und jederzeit öffentlich zugänglich sein. Dezentrale Sportgeräte, Inlineskating, Lauf- und Reitwege sollen im Einklang mit der Natur das Angebot bereichern.
  • Abschaffung der Sportnutzungsgebühren und mehr Eigenverantwortung bei Sportanlagen in Kooperation mit den Vereinen
  • Vielseitige kulturelle Angebote zur Bereicherung des Stadtlebens
  • Theater, Musik und Kunst, von der "Kultur an der Basis" über traditionelle Angebote bis hin zur sogenannten Hochkultur, damit jeder und jede sich wiederfindet
  • Professionelle Nutzung und Auslastung des Köster-Saals
  • Ausbau sinnvoller Öffnungszeiten und Onlinedienste der Stadtbücherei
  • Förderung von jungen Künstlern und Musikern sowie Unterstützung der "freien Szene" und Initiativen z.B. durch Probe- und Freiräume
  • Fortsetzung des Synagogen-Projektes mit hochwertiger Kunst des Gedenkens sowie Förderung von Kunst, die für jeden fassbar ist

Gesundheit fördern

  • Förderung von gesundem Leben, gesunder Ernährung, Bewegung im Freien und Sport
  • Gute Erreichbarkeit von medizinischen und therapeutischen Angeboten
  • Vermeidung von Umweltgiften (z.B. Feinstäube) sowie die Reinhaltung der Atem-Luft und des Grundwassers
  • Bekanntmachung über vorhandene Umweltbelastungen (z.B. Feinstaub und Ozon)
  • Prävention bei Sucht und Abhängigkeit und vorbeugende Drogenpolitik
  • Sucht ist eine Krankheit und muss auch als solche behandelt werden. Statt Kriminalisierung oder Ausgrenzung soll gezielte Aufklärung helfen, Suchtproblemen vorzubeugen. Dabei stellen legale Drogen (z.B. Alkohol und Medikamente) weitaus größere Problemfelder dar als die meisten illegalen Drogen.
  • Bereitstellung eines ausreichenden Beratungsangebotes für Suchtkranke und deren Angehörige

Leben im Alter

  • Grundsätze grüner Altenpolitik sind Selbstbestimmung und möglichst langer Erhalt der Selbstständigkeit mit aktiver Teilhabe an Kultur, Gesellschaft und öffentlichem Leben.
  • Altersgerechter Wohnraum in den Ortszentren
  • Das Verbleiben im vertrauten Lebensbereich, die Integration im sozialen Gefüge der Orte und auch kurze Wege zu den Zentren sollen ein aktives Leben im Alter ermöglichen
  • Unterstützung von generationenübergreifenden Wohnformen
  • Ausbau des ÖPNV und Abbau von Barrieren, damit auch ältere Menschen mobil bleiben
  • Aktive Altenhilfe, Beratung und Unterstützung von Angehörigen und Familien
  • Hilfsbedürftige Menschen fühlen sich im vertrauten und familiären Lebensumfeld am wohlsten. Daher müssen Angehörige durch optimale Beratung, professionelle Hilfestellungen und Einrichtungen noch mehr unterstützt und entlastet werden.
  • Vorhaltung bedarfsgerechter und wohnortnaher Tages- und Vollzeit-Pflegeplätze

Menschen mit Behinderungen

  • Ermöglichung eines selbstbestimmten und selbständigen Lebens
  • Gemeinsame KiTa-Gruppen und gemeinsames Lernen an Grund- und weiterführenden Schulen, aber auch den Erhalt individueller Fördermöglichkeiten am Kompetenzzentrum für optimale Entwicklungschancen schon im Kindesalter
  • Teilhabe in allen Lebensbereichen durch Inklusion
  • Inklusion heißt Menschen einschließen und bedeutet damit mehr als Integration. So sollen Menschen mit Handicap in allen Lebensbereichen einbezogen werden.
  • Barrierefreie Gestaltung von öffentlichen Einrichtungen und Verkehrswegen
  • Armut bekämpfen
  • Integration und Teilhabe am Leben statt Ausgrenzung
  • Armut ist meist unverschuldet und resultiert häufig aus nicht auskömmlichen Arbeitslöhnen oder geringen Renten. Betroffene, insbesondere alte Menschen und Kinder, können sich oft nicht aus eigener Kraft aus Ihrer Notlage befreien. Die daraus resultierenden Probleme sind gravierend, Scham und Rückzug weitere Folgen. Eine wohlhabende Stadt wie Pulheim muss dem entgegen wirken.
  • Entwicklung und Umsetzung von Konzepten zur Kinder-, Alters- und Alltagsarmut
  • Zu den wirkungsvollen Hilfen für die Betroffenen gehören z.B. Schulsozialarbeit, Familienpaten, Hausaufgabenhilfen und ein Pulheim-Pass. Für alte Menschen ist die Vermeidung von Vereinsamung von besonderer Bedeutung.
  • Regelmäßige Fortschreibung des Pulheimer Armutsberichtes
  • Fortsetzung des Runden Tisches "Armut" und Vernetzung von ehrenamtlichen und professionellen Kräften und Institutionen
  • Schaffung von preiswertem Wohnraum und Sozialwohnungen

VI. Kinder & Jugend
Für ein kinderfreundliches Pulheim
Je kinderfreundlicher eine Stadt ist, desto besser geht es auch allen anderen Generationen!
Mit diesem Grundsatz setzen wir Grüne uns für Kinder, Jugendliche und Familien ein. Wir wollen eine familienfreundliche und zuverlässige Stadt mit Zukunft.
Junge Familien – verlässliche Kinderbetreuungs- und Bildungsangebote

  • Ausreichende und gute U3-Betreuungsplätze bei Tagespflege-Eltern und in Kindertagesstätten
  • Für Kinder unter 3 Jahren sollen bedarfsdeckende Betreuungsmöglichkeiten geschaffen, um den gesetzlichen Anspruch der Eltern in vollem Umfang zu erfüllen. Dabei muss gerade für die Kleinsten auf eine hohe Betreuungsqualität geachtet werden.
  • Ausreichende und gute Kita-Plätze auch für Ü3-Kinder in jedem Ortsteil
  • Kinder über 3 Jahre dürfen nicht zu kurz kommen. Daher muss eine qualitativ hochwertige Betreuung mit ausreichendem Personal sichergestellt werden. Die Vielfalt der unterschiedlichen pädagogischen Angebote und Träger soll erhalten bleiben.
  • Gute Ausstattung der Kindertagesstätten zur gemeinsamen Betreuung von Kindern mit und ohne Behinderung
  • Gesundes, frisch gekochtes und bezahlbares Mittagessen in den Einrichtungen
  • Flexible Anpassung der Betreuung an die Arbeitszeiten der Eltern auch nach 16:30 Uhr
  • Reduzierung der Kita-Gebühren bis zur vollständigen Gebührenfreiheit
  • Förderung der pädagogisch wertvollen Spielgruppen
  • Ausreichende und gute Betreuung in offenen Ganztags-Grundschulen (OGS)
  • Durch entsprechende Finanzmittel soll die Betreuungsqualität verbessert und genügend geeignetes Personal eingestellt werden. Eine höhere Flexibilität der Betreuungszeiten ist anzustreben.

Beratung, Frühe Hilfen und Prävention

  • Erhalt der viel genutzten Erziehungs-Beratungsstelle der Stadt Pulheim in voller Qualität
  • Kurse und Projekte zur Gewaltprävention in Kindergärten, Schulen und Familienzentren
  • Vermeidung von Kindeswohlgefährdungen, Vernachlässigung und Gewalt durch präventive Maßnahmen, niederschwellige Angebote, frühzeitige Hilfsangebote, Familien-Hebammen und das Netzwerk Frühe Förderung
  • Erhalt und Weiterentwicklung der Ferienspiele und -betreuung in allen Ortsteilen

Junge Menschen brauchen Freiräume

  • Mehr Toleranz für Kinder und Jugendliche
  • Junge Menschen gehören selbstverständlich dazu und verdienen Respekt. Sie dürfen nicht vertrieben werden, wenn andere z.B. Lebensgeräusche als störend empfinden. So setzen wir uns als Grüne verstärkt für mehr Akzeptanz und Toleranz ein.
  • Kinderfreundliche Stadtplanung
  • Die Bedürfnisse junger Menschen sollen schon bei der Stadtplanung berücksichtigt werden. Dazu gehören auch genügend Spiel- und Freizeitmöglichkeiten. Spielplätze dürfen nicht in Bauland umgewandelt werden.
  • Attraktive und intakte Spiel- und Bolzplätze in allen Ortsteilen
  • Bereicherung des Stadtbildes durch Mehrgenerationsplätze
  • Mehr Freiräume und Treffpunkte, an denen sich auch Jugendliche ungestört aufhalten und entfalten können und dürfen
  • Ausbau der mobilen Jugendarbeit und Ergänzung durch Streetworker
  • Erhalt der offene Jugendeinrichtungen (OT's) mit bedarfsorientierten Angeboten
  • Bereitstellung von Räumlichkeiten für organisierte und freie Jugendgruppen sowie von Proberäumen für Musik- und Theatergruppen etc.
  • Stadtteilbezogene Kinder- und Jugendfragestunden
  • Auch junge Menschen sollen mitgestalten, eigene Vorschläge einbringen und städtische Entscheidungen beeinflussen können. Zudem sollen Schulparlamente frühe Erfahrungen mit Demokratie ermöglichen.

Kinderarmut

  • Entwicklung eines Konzeptes zur Bekämpfung und Vorbeugung von Kinderarmut
  • Der Pulheimer Armutsbericht hat gezeigt, dass auch hier ca. jedes 10. Kind von Kinderarmut betroffen oder bedroht ist. Daher muss dringend gehandelt werden, um die Betroffenen zu erreichen und ihnen Teilhabe und Entwicklungschancen zu ermöglichen.
  • Fortsetzung des Runden Tisches Kinderarmut und Ausbau des Netzwerkes
  • Erhalt der Schulsozialarbeit

VII. Bildung & lebenslanges Lernen
Grün macht Schule
Mehr denn je ist unser Kapital die Bildung. Auch wenn andere Parteien dieses Thema gerne an die Landesregierung abgeben, sehen wir gerade hier vor Ort eine aktive Gestaltungsmöglichkeit, um die Attraktivität Pulheims weiter zu steigern. Gute Schulen, die den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden, sichern uns den Zuzug von jungen Familien. Gerade in einer Zeit, in der immer mehr qualifizierte und hochqualifizierte Berufstätige gefragt sind und gleichzeitig der demografische Wandel Auswirkungen zeigt, sehen wir hier eine große Chance für die Zukunft. Wir wollen kein Kind hinter seinen Möglichkeiten zurücklassen, denn Sparen in Bildungsfragen zahlen zukünftige Generationen, also schon unsere Kinder und Enkelkinder.

Dafür stehen wir:

  • Erfolgreicher Start der neuen Gesamtschule zum Schuljahr 2014/15 mit bedarfsgerechter Anzahl an Plätzen und verlässlicher Ausstattung auf Dauer
  • Bedarfsgerechte Schulangebote, welche von Eltern und Schülern nachgefragt werden
  • Kluge Schulausstattung für guten Unterricht
  • Wir wollen in Gebäude und moderne Lernlandschaften investieren und den Hausmeistermangel beenden.
  • Gesunde, bezahlbare und leckere Essensangebote
  • Kinder erhalten in der Schule oft schlechtes Essen. Dies geht zu Lasten der Konzentration und des Wohlbefindens.
  • Weiteren Ausbau der Offenen Ganztagsschulen
  • Sozialarbeit an allen Schulen zur frühen Prävention durch Fachleute
  • Der Bund hat hierzu eine Anschubfinanzierung geliefert, nun sind die Kommunen aufgerufen, dieses Projekt weiter zu führen
  • Bedarfsgerechte inklusive Schulplätze an allen Schulen
  • Kurze (Schul-) Wege für kurze Beine
  • Wir wollen in jedem Stadtteil ein Grundschulangebot vorhalten, auch wenn die Schülerzahlen weiter sinken. Die Grüne Schulministerin hat hierzu ein Programm aufgelegt und befürwortet auch Kleinstschulen. Anders brauchen wir dort, wo viele Neubaugebiete entstehen, mehr Angebote als bisher
  • Sichere Schulwege
  • Wir wollen, dass Schulwege weiter auf Gefahren untersucht werden.
  • Vermittlung demokratischer Grundlagen an Schulen
  • Beteiligungsprojekte sollen schon in der Grundschule eingerichtet werden.
  • Schülervertreter gehören in den Bildungsausschuss der Stadt.
  • Beteiligung der Stadtelternschaft
  • Wir wollen auch für die Elternvertreter einen Sitz im Bildungsausschuss
  • Förderung der Erwachsenenbildung unter dem Aspekt des lebenslangem Lernen

Wahlprogramm Bürgerverein Pulheim
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
viele von Ihnen sind mit der aktuellen Politik in Pulheim zu Recht unzufrieden. Die etablierten Parteien richten sich fast nur noch nach Parteibuch, Landes- oder Bundesvorgaben. Sie haben den Bezug zu uns Bürgern längst verloren. Dies hat in den letzten fünf Jahren in Pulheim zu vielen Entscheidungen geführt, die völlig am Bürger vorbei getroffen wurden. Die Diskussion um das Hallenbad, der Guidelplatz, das lange Warten auf eine Gesamtschule, unsichere Radwege, eine Innenstadt die immer mehr an Attraktivität verliert sind nur einige Beispiele dafür, dass sich in Pulheim etwas ändern und den Menschen dieser Stadt endlich wieder eine starke Stimme im Rat gegeben werden muss.
Wir setzten uns für einen neuen und modernen Politikstil ein, der den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Als freie und unabhängige Wählergemeinschaft machen wir Politik von Bürgern für Bürger. Wir sind ein Zusammenschluss unabhängiger Pulheimer Bürgerinnen und Bürger, die in der Pulheimer Kommunalpolitik für Sie mitarbeiten. Uns geht es nicht um Pöstchen oder Diäten und schon gar nicht um Vorgaben aus Bund und Land – uns geht es ausschließlich um Pulheim und seine Bürger!
Sie haben am 25.Mai die Möglichkeit, uns aktiv mit Ihrer Stimme zu unterstützen. Mit einer starken Fraktion des Bürgervereins werden wir Ihre Meinung und somit eine stärkere Bürgerbeteiligung in den Vordergrund stellen. Wir sind Ihre Stimme im Rat!

Wählen Sie Bürger – keine Politiker!
Wir setzen Bürgerwillen in Politik um!
„Wir für hier"
Ihre Themen sind unser Wahlprogramm!

Bürgerbeteiligung statt Bevormundung!

  • Wir stehen für eine transparente Kommunalpolitik. Wir wollen Bürgerinformationen allen leicht zugänglich machen.
  • Wir fordern, dass die Pulheimer Bürger bei Themen, die uns alle angehen, beteiligt werden.
  • Wir wollen das Know-How der Bürger Pulheims nutzen.
  • Wir machen Politik mit klaren Inhalten.
  • Wir werden dem politischen Klüngel entgegentreten.

Im Detail:
Leider wurden in Pulheim in den vergangenen 5 Jahren viele Großprojekte geplant, ohne dass die Bürger rechtzeitig informiert und eingebunden wurden.
Wir wollen, dass alle Bürgerinnen und Bürger bereits im Vorfeld über wichtige Themen und Projekte informiert werden und sich an einer Entscheidungsfindung beteiligen können.
Wir treten für eine offene und transparente Politik an. Wir werden aktiv gegen Klüngel hinter verschlossenen Rathaustüren mit Investoren und Lobbyisten vorgehen.
Wir setzen uns dafür ein, dass aktuelle Ereignisse und Beschlüsse auf der Internetseite der Stadt für jeden leicht auffindbar dargestellt werden. Informationen der Stadt sind Bringschulden und keine Holschulden.
Wir unterstützen den Wunsch vieler Bürger nach einer direkten Liveübertragung von Rats- und Ausschusssitzungen im Internet.
Wir setzten uns weiterhin für die direkte Demokratie vor Ort ein und werden Bürgerbegehren unterstützen und Ratsbürgerentscheide einfordern, wo sie im Interesse Pulheims und der Menschen dieser Stadt nötig sind.

Wirtschaftsförderung statt Klientelpolitik!

  • Wir wollen aktive Bürgerbeteiligung in den Fragen der Zukunftssicherung des Standortes Pulheim.
  • Wirtschaftsförderung darf nicht zum Vorteil Einzelner werden.
  • Nur das Miteinander der Bürger, der einzelnen Interessengruppen und der Verwaltung kann uns voran bringen, z.B. bei der Belebung der Innenstadt und der Ortsteile.

Im Detail:
Wirtschaftsförderung ist Chefsache. Hier ist in erster Linie der Bürgermeister gefordert. Bisher liegt jedoch kein vernünftiges Konzept oder gar eine Vision der Verwaltung und ihres Chefs vor.
Umwelt- und Wirtschaftsinteressen sind nur vordergründig ein Widerspruch. Beides intelligent und sinnvoll in Einklang zu bringen, ist unsere gemeinsame Aufgabe für die Zukunftssicherung unserer Stadt.
Wirtschaftsförderung darf keine Veranstaltung von einzelnen Interessensgruppen sein. Die Gefahr, dass diese schlussendlich wieder politische Spielwiesen für Einzelne sind (Stichwort „Genossenschaft") und andere ausgeschlossen werden, ist zu groß.

Die Förderung der ortsansässigen Gewerbetreibenden und Betriebe steht für uns im Vordergrund. Wir werden Gespräche mit den Gewerbetreibenden in Pulheim führen und uns ihre wirklichen Sorgen und Schwierigkeiten genau anhören. Anschließend werden wir gemeinsam Lösungsmöglichkeiten und ein Konzept aufzeigen und es im Rat vorbringen.
Der Standort Pulheim muss für Gewerbeansiedlung attraktiver gestaltet werden, ohne dass dies zu Lasten des ortsansässigen Einzelhandels geht. Jahrzehntelange Versäumnisse sind dringend aufzuholen. Wir werden uns dafür einsetzen, dass Pulheim als interessanter Wirtschaftsstandort platziert und vermarktet wird.

Wir setzen uns dafür ein, das die Verwaltung eine Initiative gegen den Leerstand nach dem Vorbild bestehender Immobiliengemeinschaften initiiert. Das Stadtmarketing muss auch weiter unter städtischer Leitung stehen.
Wir werden eine rechtzeitige Information des Rates und der Bürger bei Abwanderungsabsichten von Großunternehmen –aktuelles Beispiel ist die Spedition Hammer– einfordern. Nur so kann gemeinsam rechtzeitig eine Lösung zur Standortsicherung gefunden werden.

Wir stehen ausdrücklich zur Ansiedlung des Möbelhauses Segmüller in Pulheim. Dieses bringt Ausbildungs- und Arbeitsplätze nach Pulheim. Ein profitables Miteinander des Möbelhauses mit den ortsansässigen Unternehmen ist möglich führt zur Belebung unserer Innenstadt.

Sichere Finanzlage statt Verschwendung!
wir setzen uns für einen ausgeglichenen Haushalt ein

  • alle Projekte müssen aus den Einnahmen der Stadt finanzierbar sein
  • keine Prestigeobjekte zu Lasten der Bürger
  • keine Belastung der Bürger durch höhere Steuern

Die Stadt Pulheim darf sich nicht weiter verschulden, damit keine Haushaltssicherung droht.
Alle Projekte müssen aus den Einnahmen der Stadt finanzierbar sein.

Eine weitere Belastung der Bürger durch höhere Steuern lehnt der Bürgerverein ab.
Ziel des Bürgerverein ist es, die Einnahmen der Stadt durch

  • höhere Kaufkraftbindung der Bürger und damit mehr Gewerbesteuereinnahmen
  • mehr Gewerbeansiedlung
  • einer Belebung der Innenstadt und der Ortszentren

zu erhöhen.

Im Detail:
Die Fraktion des Bürgervereins steht für eine solide Finanzpolitik. Maßnahmen mit einem hohen Kostenaufwand sind nur dann zu vertreten, wenn sie für das Gemeinwohl unerlässlich und wirtschaftlich vertretbar sind. – nicht wenn sie dem Wohle von Parteien dienen.

Wir werden die Zahl der in Auftrag zu gebenden Gutachten kritisch betrachten und darauf achten, dass es sich nicht um Gefälligkeitsaufträge für Parteifreunde handelt.
Prestigeprojekte zum Wohle Einzelner wird es mit einem starken Bürgerverein nicht geben.

Die Folgekosten einzelner Projekte (z.B. Nordpark ) werden wir klar im Auge behalten.
Die Fraktion des Bürgervereins fordert, dass die Verwaltung nach modernen und strengen Grundsätzen eines fortschrittlichen Unternehmens geführt wird und in erster Linie Dienstleister zum Nutzen der Bürger ist.

DeIn Pulheim gerne alt werden statt benachteiligt!

  • Der Anteil älterer Menschen in unserer Kommune wächst. Altersgerechter Wohnraum ist ein „Muss" für unsere Stadt.
  • Wohnformen, wie Wohngemeinschaften älterer Menschen und „betreutes Wohnen" müssen gefördert werden.
  • Wir wollen Mehrgenerationenhäuser, damit alte und junge Menschen gemeinsam das Leben erleben und voneinander profitieren können.
  • Dem Thema Mobilität und Nahversorgung der älteren Generationen muss besondere Beachtung geschenkt werden.

Im Detail:
Nicht nur ältere Menschen, sondern auch Alleinlebende oder Alleinstehende mit Kindern brauchen bezahlbaren Wohnraum. Der Bedarf an preiswerten Mietwohnungen muss durch preiswertes Bauland, das von der Kommune bereitgestellt wird, entsprechende Anreize für Bauherren bilden.
Wir setzen dafür ein, dass älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern die Möglichkeit gegeben wird, möglichst ihr Leben lang in ihrem gewohnten sozialen Umfeld zu leben.

Daher muss in allen Ortsteilen Pulheims Seniorengerechter Wohnraum angeboten werden. Hierzu zählen barrierefreie Wohnanlagen und Betreuungsplätze, sowohl in der Innenstadt, damit eine weitere Teilnahme am gesellschaftlichen und kulturellen Leben erfolgen kann, als auch in den Ortsteilen.

Der Nahversorgung und Mobilität muss ein besonderer Stellenwert eingeräumt werden.

Sichere Radwege statt Angst um unsere Kinder!

  • Gemeinsam tragen wir dazu bei, dass Pulheim den Zusatz „fahrradfreundliche Stadt" auch wieder verdient.
  • Wir wollen mehr bauliche Maßnahmen für sichere Radwege durchsetzen.
  • Wir stehen für die Entschärfung gefahrenträchtiger Stellen z.B. an Kindergärten und Schulen. Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer muss wieder oberste Priorität haben.

Im Detail:
Unser Radwegsystem ist in vielen Teilen verbesserungswürdig oder gar marode und muss den neuen Bedürfnissen angepasst bzw. saniert werden. Nicht zuletzt die Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht und die Umsetzung durch die Stadt haben für neue Gefahrenquellen gesorgt, denen man adäquat begegnen muss.

Wir setzen uns für sichere Radwege ein. Wir haben bereits mehrfach Anträge gestellt, um die Sicherheit der Radwege zu überprüfen und Gefahrenpunkte, die von der Verwaltung selber als solche attestiert wurden, zu entschärfen. Diese Anträge wurden leider von allen anderen Fraktionen abgelehnt. Wir bleiben für Sie am Ball!

Bildung für alle statt Aussortieren!

  • Wir stehen für eine Bildungslandschaft, in der jedes Kind seinen Platz hat und nicht als „Versuchskaninchen" herhalten muss.
  • Wir wollen, dass alle Kinder Pulheims wohnortnah Schulen besuchen können, die ihren Begabungen und Fähigkeiten gerecht werden.
  • Wir wollen unseren Erfolg der Gesamtschule weiter voran bringen und uns für eine vernünftige Finanzierung aller Pulheimer Schulen einsetzen.

Im Detail:
Wir wollen für unsere Kinder die Voraussetzungen schaffen, die sie für eine solide schulische Ausbildung benötigen. Wir setzen uns dafür ein, dass auch in Zeiten knapper Kassen nicht an der Bildung gespart wird. Schülerinnen und Schüler brauchen moderne Lernräume, in denen sie sich entfalten können.
Bei uns steht der Elternwille an erster Stelle. Im Gegensatz zu den etablierten Parteienmüssen wir keine landespolitischen Ziele beachten. So haben wir uns als einzige Fraktion immer für die Gesamtschule stark gemacht und uns nie verbiegen lassen.
Uns ist es wichtig, dass kein Kind zurück gelassen und jedem Kind die bestmögliche Ausbildung geboten wird. In diesem Zusammenhang setzen wir uns dafür ein, dass die Schulsozialarbeit an Pulheims Schulen fortgeführt wird. Nur so kann allen Kindern eine ideale Förderung geboten werden.

Getreu dem Motto „Kurze Beine – kurze Wege", werden wir dafür sorgen, dass die Grundschulstandorte in allen Ortsteilen erhalten bleiben.
Wir werden uns weiter für ein breites Kursangebot der Volkshochschule einsetzen, die einen wesentlichen Beitrag in der Erwachsenenbildung Pulheims leistet.

Mobilität und Barrierefreiheit statt Beschränkungen!

  • Mobilität ist Lebensqualität. Überall in Pulheim sollen alle Menschen Geschäfte unbehindert erreichen und Haltestellen mühelos nutzen können.
  • Wir wollen mit Elektrozapfsäulen/Ladestationen die E-Mobilität ausbauen. Wer umweltfreundliches Verhalten zeigt, darf in Pulheim nicht ausgeschlossen werden.
  • Wir setzen uns für attraktive Parkmöglichkeiten ein – in Harmonie mit dem Stadtbild.

Im Detail:
Wir setzen uns für ein barrierefreies Pulheim ein, um die Mobilität von allen Pulheimer Bürgerinnen und Bürgern zu sichern und niemanden außen vor zu lassen.

Pulheim braucht ein besseres Angebot im öffentlichen Nahverkehr. Nur so können auch künftig alle städtischen Einrichtungen problemlos erreicht werden. Dies geht aber nur in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverbund Rhein-Erft und dem Kreis.
Unser langfristiges Ziel ist eine direkte Anbindung an den Verkehrsknotenpunkt Weiden-West.
Auch die Vorteile des Anrufsammeltaxis liegen auf der Hand: Mobilität nach Wunsch, Haltestellen näher am Bürger, bessere Erreichbarkeit von wichtigen Einrichtungen wie Rathaus, Schwimmbad oder innerörtliche Geschäften und Gewerbebgebieten. Die flexible Fahrplangestaltung vermeidet unnötige Leerfahrten und schont damit die Umwelt.
Wir können uns auch die Einführung eines Stadtbusses vorstellen, der z.B. das Hallenbad, das Rathaus, Seniorenheime und weitere Einrichtungen besser miteinander verbindet.
Damit die Förderung der Elektromobilität keine hohle Phrase bleibt, machen wir uns für die Installation von öffentlichen Elektrozapfsäulen stark. Denn nur wenn das Netz an Ladestationen möglichst dicht ist, werden Anreize für Elektrofahrzeuge geschaffen.
Ein entscheidender Faktor für die Mobilität ist der zur Verfügung stehende Parkraum. Hier ist, nicht zuletzt durch die Schließung des Kaufring-Parkhauses, ein großer Engpass entstanden, der so schnell wie möglich kompensiert werden muss. Denn die Innenstadt kann nur wiederbelebt werden, wenn Pulheim auch für Autofahrer wieder attraktiv wird. Bei allen unseren Bemühungen steht das Ziel im Vordergrund, das Stadtbild nicht negativ zu verändern und architektonische Schandflecke zu vermeiden.

Die Weichen für die Zukunft müssen wir gemeinsam stellen, denn alles ist auch unter Kostengesichtspunkten zu betrachten.

Wohnortnahe Kinderbetreuung statt Kinderverschickung!

  • Wir stehen für eine flexible Kinderbetreuung, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ernst nimmt.
  • Eltern dürfen nicht allein gelassen werden, wenn sie ihr Kind in die Kita oder die U3-Betreuung geben.
  • Wir wollen, dass Eltern frühzeitig über wohnortnahe freie Plätze und das Angebot der Kitas informiert sind.


Im Detail:
Für uns ist es wichtig, dass alle Eltern die einen Betreuungsplatz wünschen, auch einen erhalten. Die aktuelle Not an Kindergartenplätzen zeigt, dass die Stadt wichtige Rahmenbedingungen verschlafen und Fehlplanungen bewusst verschwiegen hat.
Wir werden uns dafür einsetzen, dass das Angebot der Kinderbetreuung flexibel und auf die Bedürfnisse der Familien abgestimmt wird. Hierzu gehören flexiblere Betreuungszeiten und gerade für Kinder unter drei Jahren auch die Möglichkeit der Betreuung an einzelnen Wochentagen, um so den Wiedereinstieg in den Beruf leichter zu ermöglichen. Unseren Antrag auf Möglichkeiten des Platzsharings werden wir weiter verfolgen, um eine bedarfsgerechte Betreuung zu ermöglichen. Wir möchten, dass die Eltern nach wie vor die Wahl haben, an welchen Tagen und zu welchen Zeiten gerade kleine Kinder die Einrichtung besuchen und wann sie von ihnen selber betreut werden.
Die Realisierung unseres Antrages auf eine Onlineprüfung der Verfügbarkeit von freien Plätzen ist ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung.
Wir setzen uns dafür ein, dass Spielgruppen weiter gefördert werden. Sie sind eine sinnvolle Ergänzung im Betreuungsangebot.

Freizeitangebote und Kultur für alle statt Prestigeprojekte!

  • Das Kultur – und Freizeitangebot muss sich an den Bedürfnissen aller orientieren. Kulturprojekte müssen auch Kinder und Jugendliche ansprechen.
  • Wir brauchen Streetworker für die Jugendarbeit in Pulheim.
  • Wir setzen uns für mehr Jugendtreffs in Pulheim ein.
  • Wir wollen Projekte, die die kulturelle Vielfalt unserer Stadt fördern.


Im Detail:
Nach Ansicht des Bürgervereins ist es für eine Kommune nicht zielführend, nur auf Prestigeprojekte zu setzen. Für die Begegnung mit Kunst wollen wir mehr Kinder, Jugendliche und Bürger gewinnen. Hierzu müssen Kulturangebote gefunden werden, die einen breiten Kreis der Bevölkerung ansprechen.

Jugendlichen fehlt in den meisten Stadtteilen ein Kommunikationsort. Das gleiche gilt für Senioren, wenn es nicht über konfessionelle Einrichtungen passiert. Wir werden mit den betroffenen Altersgruppen sprechen, ihre Wünsche hören und uns nach entsprechenden Realisierungsmöglichkeiten umsehen.
Im Hinblick auf einen konstruktiven und zielführenden Dialog mit den Jugendlichen, ist die Arbeit von Streetworkern in Pulheim unerlässlich. Hierfür machen wir uns stark.
Gerade für Kinder und Jugendliche sind Sportvereine ein wesentlicher Ort der Betätigung und Begegnung. Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Stadt sich hier weiter engagiert.
Spielplätze sollten nicht in Bauland umgewandelt werden. Dort wo es möglich ist, wollen wir Plätze schaffen, auf denen Jung und Alt sich gemeinsam betätigen können. (Mehrgenerationenplätze)

Klimaschutz statt Umweltschmutz!

  • Wir brauchen ein kommunales Energiemanagement für Pulheim.
  • Wir sind für den Ausbau erneuerbarer Energien – auch auf den Dächern öffentlicher Gebäude.
  • Wir sind für den Ausbau von Elektro-Tankstellen im Stadtgebiet Pulheim.
  • Der ÖPNV muss sinnvoll an die Bedürfnisse der Bürger angepasst werden, um die Feinstaub- und Abgasbelastung zu senken.
  • Wir sind für saubere Energieerzeugung unter Berücksichtigung der vorhandenen und zukünftigen Arbeitsplätze statt zu BoAplus.
  • Wir sind für die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED – möglichst mit solarem Strom.


Im Detail:
Auf dem Weg zu einer klimagerechten Kommune sind in Pulheim noch viele Schritte zur Umsetzung erforderlich, die nur nach und nach – auch vor dem Hintergrund der schwierigen kommunalen Haushaltslage – umgesetzt werden können.
Förderprogramme von Bund und Ländern sollten hierbei berücksichtigt werden.
Neben einem kommunalen Energiemanagement wollen wir die Nutzung von regenerativen Energiequellen und den Ausbau der Kraft- Wärme- Koppelung vorantreiben.
Der Umsetzung einer klimagerechten und energiesparenden Raum- und Bauleitplanung sollte mehr Beachtung geschenkt werden.
Um eine umweltverträgliche Verkehrsentwicklung zu erreichen, wollen wir auf einen stärkeren ÖPNV setzen. Eine interkommunale Zusammenarbeit im Energiebereich und Verkehrssektor sollte angestrebt werden.

Pulheim: Wahlprogramm der SPD - Vision 2020+
Kommunalpolitik ist Politik vor Ort. Sie befasst sich vorwiegend mit überschaubaren Themen, konkreten Projekten und führt oft schnell zu sichtbaren Ergebnissen oder auch Misserfolgen. Über das politische Tagesgeschäft geraten aber leicht die langfristigen Ziele und der Blick auf die fernere Zukunft aus dem Auge.
Beide Sichtweisen sind aber für eine erfolgreiche Kommunalpolitik erforderlich. Deshalb beschränkt sich die SPD Pulheim in ihrem Wahlprogramm nicht auf einzelne Programmpunkte für die nächsten sechs Jahre, sondern stellt die Zielvorstellung von einer Stadt Pulheim im Jahr 2020 und darüber hinaus voran. Denn wenn Politik nicht an einer Vorstellung von der Zukunft, einer Vision orientiert ist, sondern nur im Jetzt und Hier, nur den Einzelfall im Blick entscheidet, bleibt sie orientierungslos, und es herrscht Stillstand. Diesen Stillstand will die SPD in Pulheim überwinden.
Wir stellen deshalb in unserem Wahlprogramm unsere Gedanken und Pläne zu einer konsequenten Weiterentwicklung unserer Stadt Pulheim mit all ihren Orten für die Jahre 2014 bis 2020 und darüber hinaus vor.
Viele haben an diesem Wahlprogramm mitgearbeitet. Innerhalb der SPD, aber auch viele Bürgerinnen und Bürger haben uns unter anderem in Rahmen unserer Aktion „Was muss in Pulheim, was muss in Ihrem Ortsteil besser werden?" wichtige Anregungen mit auf den Weg gegeben. Dafür ein herzliches Dankeschön.
Einiges davon werden wir vielleicht nicht umsetzen können, manches vielleicht nur mit Einschränkungen. Aber das ist für uns kein Grund, Dinge weiter liegen zu lassen, die getan werden müssen, und Entscheidungen auf die lange Bank zu schieben, die jetzt getroffen werden müssen, damit wir für die Zukunft gerüstet sind.
Die SPD will sie anpacken, denn Pulheim kann es besser!

Leben in Pulheim ist mehr als nur Wohnen
Wir wollen eine attraktive Stadt, die für die Menschen nicht nur Wohnort, sondern ein lebendiges Zentrum ist. Dazu gehören neben passendem und bezahlbarem Wohnraum für alle Generationen vor allem ortsnahe Arbeitsplätze, attraktive Einkaufsmöglichkeiten, Angebote für Freizeit, Sport und Kultur, ein breites Spektrum an Bildungs-, Schul- und Betreuungsangeboten, breit gefächerte medizinische Versorgung und gute Verkehrsanbindungen. Dabei müssen die einzelnen Ortsteile, die die Stadt Pulheim bilden, ausgewogen berücksichtigt werden.

Chancen nutzen!
Täglich fahren zahllose Menschen aus der Nähe und dem weiteren Umland nach Pulheim; es werden nochmals mehr sein, wenn das Möbelhaus Segmüller eröffnet ist. Alle diese Menschen sind mögliche Besucher der Innenstadt, der Sehenswürdigkeiten der Umgebung und auch potenzielle Kunden der Läden und Lokale in Pulheim. Voraussetzung ist freilich, dass sie dort ein attraktives Angebot vorfinden.
Mit der historischen Abtei Brauweiler, Haus und Park Orr, der Mühle und der Bäderlandschaft in Stommeln, dem denkmalgeschützten Weiler Freimersdorf u.a. hat Pulheim Sehenswertes für seine Gäste zu bieten. Mit Weitblick und Engagement lassen sich in der Pulheimer Innenstadt bisherige Problemzonen zu attraktiven Punkten umgestalten. Das ehemalige Kaufring-Gebäude etwa kann durch Zusammenlegung mit benachbarten Grundstücken ein zentrales Gebäude für Einzelhandel, Büros und Arztpraxen werden, der Bahnhof zum Mobilitätszentrum mit S-Bahn-Haltepunkt, Fahrradstation und Autoverleih. Und der Platz vor dem Kultur- und Medienzentrum eignet sich für Open-Air-Veranstaltungen unterschiedlicher Art. Auch in den Flächen zwischen Bahnhof und Marktplatz steckt noch viel Entwicklungspotenzial.
Dort, wo in einzelnen Gebieten die Bausubstanz überaltert ist, können durch Zusammenlegung von Grundstücken und intelligente Nutzung von Flächen neue Gebäude mit zeitgemäßer Wohnqualität entstehen. Auch hier ist eine weitsichtige Bauleitplanung und intensive Zusammenarbeit mit Investoren gefragt.

In die Zukunft planen!
Die große Nachfrage nach Bauland im Umkreis der Großstadt führte seit den 1960er Jahren dazu, dass die Orte, die heute die Stadt Pulheim bilden, enorm wuchsen. In immer neuen Baugebieten auf der „grünen Wiese" entstanden vorwiegend Siedlungen mit Einfamilienhäusern, die sich wie Zwiebelringe um die Ortskerne gruppieren. Noch heute wird vor allem immer dann wieder ein Acker zu Bauland gemacht, wenn es sich für den Grundstückseigentümer und die Stadtkasse lohnt.
Die Folgen solcher städtebaulichen Fehlentwicklungen haben die neuen Bewohner und die Anwohner der umliegenden Viertel zu tragen: fehlende Kita-Plätze, weite Wege zur Grundschule und zu Geschäften, fehlende öffentliche Verkehrsmittel usw. Selbst durch Anwohnerstraßen braust der Durchgangsverkehr, und bei konsequenter Verkehrsberuhigung droht der Verkehrsinfarkt.
Auch wenn die insgesamt abnehmende Bevölkerungszahl die Nachfrage nach Wohnraum etwas dämpfen wird, wird der Zustrom von Menschen nach Köln und Umgebung auch in Pulheim zukünftig zum Bau neuer Wohnungen führen. Die SPD tritt dafür ein, aus den Fehlern der „Goldgräber-Jahre" zu lernen. Nicht immer neue „Zwiebelringe" um die Ortskerne sind das Ziel, sondern ein durchdachtes Baulandkonzept mit klaren Prioritäten: vorrangig Nutzung von Baulücken, Neubau im Bestand unter Berücksichtigung heutiger Anforderungen an Wohnqualität und Grundstücksgrößen und als letzte Möglichkeit die Bebauung am Ortsrand, sofern die Voraussetzungen an die Infrastruktur erfüllt sind.
Durch die steigende Zahl von Senioren und durch geänderte Lebensformen ergeben sich zunehmend Anforderungen an Wohnraum, die durch eine reine Einfamilienhaus-Bebauung nicht zu erfüllen sind. Deshalb sieht unsere Vision 2020+ in allen Orten einen deutlich gestiegenen Anteil an Wohnungen unterschiedlicher Größen im Geschosswohnungsbau vor, damit sowohl die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger als auch jüngere Singles nicht ihren Heimatort verlassen müssen, um ihrer Lebenssituation entsprechend und bezahlbar zu wohnen.

Arbeit am Ort!
Die Nähe zur Metropole Köln und die guten Anbindungen ans Straßennetz machen Pulheim zu einem gefragten Standort von Firmen. Dennoch müssen die meisten Bewohner der Stadt nach Köln oder auch weiter zur Arbeit fahren. Viel stärker als bisher müssen daher in Pulheim qualifizierte und gut bezahlte Arbeitsplätze entstehen, nicht so sehr im Bereich von flächenintensiven Betrieben wie z.B. Logistikunternehmen, sondern in einer breiten Vielfalt von emissionsarmen Gewerbe-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen, die vorwiegend im innerstädtischen Bereich Platz finden und die Vorteile einer guten Infrastruktur auch im Bereich der Datenkommunikation nutzen können.
Dazu wollen wir nicht nur die städtebaulichen Voraussetzungen schaffen, sondern eine aktive Wirtschaftsförderung betreiben, die aktiv auf Unternehmen zugeht, „Start-Up"-Unternehmen berät und fördert, mit Hochschulen kooperiert und interessierte Firmen durch persönliche Projektbetreuung kontinuierlich durch das Dickicht der Bürokratie begleitet. Und die Wirtschaftsförderung darf nicht dann aufhören, wenn ein Unternehmen nach Pulheim gezogen ist, sondern sie muss in Kontakt bleiben, um auf Probleme und Wünsche schnell reagieren zu können.
Die Wirtschaftsförderung in Pulheim ist personell sowohl quantitativ als auch qualitativ entsprechend auszustatten. Auf allen Ebenen der Verwaltung muss darüber hinaus das Bewusstsein geweckt werden, dass Pulheim auf dem Weg von einer „Schlafstadt" zu einem lebendigen Mittelzentrum mehr qualitativ hochwertige ortsnahe Arbeitsplätze braucht.

Mobilität für alle
Mit dem Beginn eines S-Bahn-Betriebs wird sich die Situation des öffentlichen Personennahverkehrs auf der Strecke von Köln nach Grevenbroich deutlich verbessern. Allerdings hat der Fortschritt an den Bahnhöfen in Pulheim und Stommeln ein schnelles Ende, weil viele Fahrgäste dort zwangsläufig ins Auto umsteigen müssen, das dort den ganzen Tag ungenutzt auf dem Parkplatz gestanden hat. Denn viele Bereiche der Stadt Pulheim sind mit dem Bus nur schlecht oder gar nicht (wie z.B. Stommelerbusch oder Manstedten) zu erreichen.
Da Pulheim nur von den überörtlichen Buslinien angefahren wird, sind wichtige innerstädtische Verbindungen mit dem Bus nicht problemlos zu erreichen. Die Folge: viel innerstädtischer Autoverkehr mit kurzen Fahrten, lebhafter Durchgangsverkehr auf schmalen Anwohnerstraßen, fehlende Parkplätze nicht nur im Zentrum, sondern auch in vielen Wohngebieten und Verkehrschaos vor Kindergärten und Schulen.
Menschen ohne PKW, vor allem Senioren und Kinder, haben es schwer in vielen Wohngebieten, wo die nächste Bushaltestelle weit weg ist.
Die SPD setzt sich deshalb für einen Stadtbusverkehr ein, der in der Stadt Pulheim mehr Mobilität für alle ermöglicht und zugleich den innerstädtischen Autoverkehr reduziert. Zentrale Punkte wie Bahnhöfe, Schulen, Hallen- und Freibad, Rathaus, Gewerbegebiete sollen mit den Wohngebieten vernetzt werden. Stommelerbusch und Manstedten müssen ans Busnetz angeschlossen werden. Von Brauweiler und Dansweiler muss der Verkehrsknotenpunkt Weiden-West direkt angefahren werden.

Pulheim 2014 bis 2020: Unsere Ziele
Stadtplanung und -entwicklung
Die Stadtplanung in Pulheim muss die Bedürfnisse von Menschen, Umwelt, Wirtschaft, Verkehr und Ästhetik in Einklang bringen. Diese schwierige Aufgabe wurde bisher oft nicht zufrieden stellend gelöst.

Wohnen
Wir wollen die alten Ortskerne erhalten und strukturell stärken. Sie sollen allen Altersgruppen attraktives Wohnen ermöglichen, zum Einkaufen und Verweilen einladen, durch Grünanlagen und Ruhezonen Erholungsmöglichkeiten bieten und die Grundversorgung ortsnah, statt „auf der grünen Wiese" sicherstellen.
Neubauten sind vorrangig im bestehenden Siedlungsbereich zu planen. Eine weitere Erschließung von neuen Baugebieten ist im Hinblick auf die demographische Entwicklung, die Kosten der damit verbundenen Infrastruktur und die Rückwirkungen auf die vorhandenen Wohngebiete äußerst kritisch zu bewerten. Der kurzfristige Finanzbedarf der Stadt oder einzelner Grundstückseigentümer darf in Pulheim nicht Leitlinie der städtebaulichen Entwicklung sein.
Stadtplanung muss deshalb künftig langfristiger und umsichtiger erfolgen. Die direkten und mittelbaren Auswirkungen von Neuplanungen oder Planungsänderungen sind umfassender zu untersuchen und in den Entscheidungsprozess einzubeziehen: Öffentliche Plätze, Grünflächen, Spielplätze und andere Einrichtungen der Infrastruktur sollen für künftige Generationen vorsorglich erhalten bleiben. Auf Grund der sich wandelnden demographischen Struktur einzelner Wohnviertel werden solche Flächen und Einrichtungen schon mittelfristig wieder benötigt, auch wenn sie derzeit nicht voll ausgelastet sind.
Eine umsichtige Stadtplanung hat dafür zu sorgen, dass innerörtliche Verkehrsströme möglichst gering bleiben oder gar nicht erst entstehen. Sofern sie trotzdem erforderlich sind, hat sie dem öffentlichen Personennahverkehr und dem Fahrrad optimale Voraussetzungen zu schaffen. Der überörtliche motorisierte Individualverkehr ist durch Umgehungsstraßen, verkehrslenkende Maßnahmen und die Schließung von „Schleichwegen" aus den Orten herauszuhalten.
Eine langfristige Stadtplanung hat auch dafür zu sorgen, dass ein größeres Angebot an preisgünstigen Mietwohnungen für alle Generationen zur Verfügung steht. Dies kann indirekt durch die Bauleitplanung, direkt durch öffentlich geförderten Wohnungsbau geschehen. Die Schaffung von barrierefreien Wohnungen für ältere Menschen ist uns wichtig. Die Möglichkeit der Stadt, Erbpachtgrundstücke kostengünstig zur Verfügung zu stellen, muss stärker genutzt werden.

Arbeitsplätze in Pulheim
Pulheim muss sich noch weiter fortentwickeln von einer „Schlafstadt" zu einer Stadt, die ihrer Bevölkerung mehr Arbeitsplätze bietet. Mit den günstigen Verkehrsverbindungen, frei stehenden Gewerbeflächen und qualifizierten Arbeitskräften sind beste Voraussetzungen dazu vorhanden. Durch eine kundenorientierte Stadtverwaltung, eine kompetente Wirtschaftsförderung und eine vorausschauende Planung wollen wir diese Faktoren und damit die Wirtschaftskraft Pulheims stärken. Gerade auf den Flächen rund um die Bahnhöfe bietet sich aufgrund der guten Verkehrsanbindung die Ansiedlung von Büro- und Dienstleistungsfirmen an. Damit wollen wir zusätzliche qualifizierte Arbeitsplätze schaffen.

Stadtplanung im Einklang mit der Umwelt
Ökologische Aspekte müssen künftig stärker in die Stadtplanung und -entwicklung einfließen. So sollen die Nutzung der Solarenergie, Blockheizkraftwerke, die Versickerung von Regenwasser, die Begrünung von Dächern, die Verbesserung des Stadtklimas durch Grünflächen, Bäume und Häuserbegrünung nicht nur in Neubaugebieten, sondern auch in bestehenden Wohngebieten stärker berücksichtigt werden.
Wir wollen eine Vernetzung der Pulheimer Grünzonen in regionalen Projekten wie RegioGrün. Der Nordpark in Pulheim-Mitte soll weiter ausgebaut werden zu einem Grüngürtel, der die Wohnbebauung abschließt und bis nach Haus Orr reicht. Ebenso wollen wir die RegioGrün-Planung von Freimersdorf am Ortsrand von Brauweiler entlang bis zur Mühle als Südpark umsetzen.

Verkehr
Für die SPD gehört zu einer modernen und lebendigen Stadt auch eine größere Mobilität für alle Bevölkerungsteile. Dies darf aber nicht zu Lasten der Umwelt, der Lebensqualität und der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger gehen. Deshalb sind für uns Maßnahmen zur Verkehrsvermeidung und -verlagerung ebenso wie Lärmschutzmaßnahmen wichtig. Eine höhere Verkehrssicherheit wollen wir durch die flächendeckende Einführung von Tempo 30 in den Ortszentren, wo dies möglich ist erreichen. Wir wollen außerdem den Öffentlichen Personennahverkehr verbessern und die Nutzung des Fahrrades vor allem auf kurzen Strecken attraktiver machen.

Straßen
Wir unterstützen den Bau von leistungsfähigen Umgehungsstraßen um die Ortskerne vom Durchgangsverkehr, insbesondere von LKW, zu entlasten.
Hierzu gehören die L 183n (Westumgehung Sinnersdorf), die K 10n (Nordumgehung Brauweiler) sowie die Verbesserung des Verkehrsflusses auf der Bonnstraße. Einen vierspurigen Ausbau der Bonnstraße zwischen Weiden-West und Pulheim befürworten wir nur auf einer neuen Trasse, die von der Bebauung erheblich weiter entfernt ist.
Wir brauchen angemessene Fahrgeschwindigkeiten in Wohngebieten. Dies wollen wir durch die Einrichtung von verkehrsberuhigten Bereichen, durch Tempo-30 Zonen und an kritischen Punkten mit Tempo 20 erreichen.
Die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern hat Vorrang vor dem motorisierten Verkehr. Wir wollen deshalb:
breitere Bürgersteige, um die Sicherheit von Fußgängern und die Attraktivität der Ortskerne zu erhöhen
längere Ampelphasen zugunsten von Fußgängern, damit auch Kinder, Senioren und Menschen mit Behinderung sicher über die Straße kommen
mehr Raum für Radfahrer auf Straßen

Öffentlicher Nahverkehr
Wir wollen eine bessere Anbindung der Buslinien an die Bahnhöfe und Stadtbahnhaltestellen.
Der öffentliche Personennahverkehr muss flexibler auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden eingehen. Die Entfernungen zur nächsten Haltestelle müssen dazu geringer werden, das Busnetz muss stärker auch auf den Freizeitverkehr ausgerichtet werden. Ein Stadtbussystem soll den überörtlichen Busverkehr ergänzen und auch die Orte Manstedten und Stommelerbusch an den ÖPNV anschließen. Eine direkte Busverbindung von Brauweiler und Dansweiler zum Knotenpunkt Weiden-West soll dazu beitragen, eine Verbindung zum schienengebundenen Verkehr zu schaffen und den Durchgangsverkehr in den beiden Orten zu reduzieren.
Neue Bedienungsformen wie der Taxi-Bus und die konsequente Nutzung von Niederflurbussen können die Mobilität verbessern. Gerade für mobilitätseingeschränkte Personen, Menschen mit Gehhilfen oder mit Kinderwagen ist die Einführung von individuellen Systemen von und bis zur Haustür, wie Linientaxi oder Anruf-Sammeltaxi, besonders wichtig. Deshalb wollen wir auch alle Haltestellen zukünftig barrierefrei gestalten.
Zur Flexibilität des ÖPNV gehört für uns als wesentliches Element der Mobilität der Stadtbus. Wir haben ihn in unserer Vision 2020+ „Cityhopper" genannt.
Die Bahnverbindung von Köln nach Pulheim und Stommeln wollen wir verbessern und zu einer attraktiven S-Bahn-Linie ausbauen. Dies bedeutet einen engeren Takt rund um die Uhr, moderne Züge und barrierefreie Bahnsteige. Wir wollen einen zusätzlichen Haltepunkt im Industriegebiet Pulheim.
Langfristig wollen wir in Abstimmung mit der Stadt Köln erreichen, dass die Stadtbahn näher an die Orte der Stadt Pulheim herangeführt wird, so zum Beispiel beim Anschluss von Köln-Widdersdorf ans Schienennetz.

Fahrrad
Genauso wollen wir den Radverkehr attraktiver machen. Möglichkeiten hierfür sind durch die Arbeitsgemeinschaft „Fahrradfreundliche Stadt", deren Mitglied Pulheim seit Jahren ist, gut gegeben. Die Radwegenetze in allen Ortsteilen und zwischen den Orten wollen wir ausbauen. Dabei haben wir vor allem den Alltagsverkehr und die Verbindung zu den Bahnhöfen im Blick. Dazu gehören auch Fahrradstationen, Leihfahrradsysteme und zusätzliche sichere Fahrradboxen an den Bahnhöfen. Ein Radschnellweg soll Stommeln und Pulheim mit Köln verbinden. Ein besonderes Augenmerk wollen wir auf die Erhöhung der Sicherheit für Radfahrer legen, hier insbesondere für Kinder und Senioren.

Parken
Parkgebühren wollen wir in Brauweiler, Sinnersdorf und Stommeln abschaffen. Die Einnahmen dort sind minimal, der Schaden für den örtlichen Einzelhandel und die Infrastruktur ist erheblich. Um die Attraktivität des Pulheimer Zentrums zu erhöhen, wollen wir zusätzliche Parkplätze in Form von Parkpaletten in Pulheim-Mitte schaffen. Nach dem Ausbau des Guidelplatzes und durch immer mehr Besucher der Abtei sind auch in Brauweiler weitere Parkmöglichkeiten erforderlich, deren Planung schon jetzt anzugehen ist.

Energie und Umwelt
Für die SPD Pulheim gilt der Grundsatz „Global denken, lokal handeln". Brennstoffe, wie Öl, Gas und Kohle stehen nicht endlos zur Verfügung. Die Nachfrage nach diesen Rohstoffen beginnt bereits das Angebot zu überholen. Die Klimaerwärmung ist von uns Menschen vor allem durch Verbrennung fossiler Rohstoffe verursacht und hat enorme, auch wirtschaftliche Folgen, die nicht nur das ökologische System der Erde, sondern auch die sozialen Systeme vieler Staaten zugrunde richten. Die Belastung der Pulheimer Bevölkerung durch Feinstaub aus den Braunkohle-Tagebauen und durch Wasserdampfwolken aus Kraftwerken ist im Vergleich dazu zwar nur eine geringe, aber vor Ort durchaus spürbare Auswirkung.

Global
Die sogenannte „Energiewende", d.h. die Umstellung von fossilen Energieträgern auf regenerative Energien, ist ein notwendiger, aber auch sehr komplexer Prozess, der eine langfristige und sorgfältige Planung erfordert. Die Politik muss dafür sowohl für Erzeuger, als auch für Verbraucher verlässliche Rahmenbedingungen schaffen, auf deren Grundlage Investitionsentscheidungen möglich sind. Solche Rahmenbedingungen dürfen nicht von Tagesereignissen oder taktischen Überlegungen bestimmt werden, sondern müssen die Kontinuität des Prozesses auf viele Jahre sichern.
Die heimische Braunkohle wird nur noch für eine Übergangsfrist zur Verfügung stehen. Wir fordern RWE daher auf, diese Energiequelle mit Hilfe modernster Kraftwerkstechnik so effizient und umweltfreundlich wie möglich zu nutzen. Gleichzeitig soll RWE die in unserer Region konzentrierte personelle und technologische Kompetenz konsequent nutzen, um das Unternehmen auf die Anforderungen der erneuerbaren Energien hin auszurichten, wie z.B. Leitungs-Optimierung, Regel- und Speichertechnik. Die rot-grüne Landesregierung hat die Innovationsregion Rheinisches Revier angestoßen, die von allen politischen und wirtschaftlichen Akteuren im Revier getragen wird. Mit und nach der Braunkohle sollen zukunftsträchtige Projekte auf den Weg gebracht werden.

Lokal
Die Stadt soll ihren Bürgern aktiv beim Energie- und somit auch Geldsparen helfen. Dazu soll sie eigene, kompetente und neutrale Energieberater beschäftigen.
Sie muss selbst mit gutem Beispiel vorangehen. Alle öffentlichen Gebäude werden ökologisch weiterentwickelt, also energetisch saniert in Bezug auf Wärmedämmung und Anlagentechnik, wie z.B. Solaranlagen und Techniken der Wärme-Rückgewinnung ausgestattet. In den meisten Fällen sind solche Investitionen schon ein Gebot der Wirtschaftlichkeit.
Die Stadtplanung, die Stadtentwicklung und die Bauordnung der Stadt Pulheim müssen zukünftig stärker ökologische Gesichtspunkte beinhalten; wie etwa die Ausrichtung der Hausdächer in einer für Solaranlagen günstigen Richtung. Die Versickerung von Regenwasser soll nicht nur in Neubaugebieten, sondern in allen Teilen der Stadt ermöglicht und entsprechend in der Berechnung der Abwassergebühren berücksichtigt werden.
Anlagen zur Windkrafterzeugung sind so zu dimensionieren und platzieren, dass sie Landschaft und Menschen möglichst wenig beeinträchtigen.
Die Stadt Pulheim muss ihren Einfluss als Mehrheitsgesellschafter bei den Stadtwerken Pulheim geltend machen im Interesse ihrer Bürgerinnen und Bürger und der Öko-Bilanz. Die Atomstrom-Geschäftspolitik des beteiligten Veolia-Konzerns lehnen wir ab. Langfristig sollen die Stadtwerke durch eigene Kraftwerke Strom aus regenerativen Energien gewinnen und Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen in eigener Regie errichten und betreiben. Sie sollen die Bürgerinnen und Bürgern bei der Finanzierung größerer energiesparender Maßnahmen unterstützen.
Die Naturräume um Pulheim sollen entwickelt werden. Dies beinhaltet insbesondere die Unterstützung der RegioGrün, aber auch anderer örtliche Projekte (z.B. Obstwiesen, Pulheimer Bach). Durch gezielte Randbepflanzung wollen wir Wirtschaftswege ökologisch aufwerten, um bestehende naturnahe Räume miteinander zu vernetzen. Dies ist auch ein Beitrag zu attraktiven Naherholungsmöglichkeiten vor Ort.
Die vielfältigen Aktivitäten von Kindertagesstätten, Schulen, Vereinen und Initiativen zum Schutz von Natur und Umwelt wollen wir von städtischer Seite nach Kräften fördern.

Soziale Verantwortung
In Pulheim leben zahlreiche Menschen, die unter wirtschaftlich schwierigen Bedingungen leben müssen. Viele leben unverschuldet in Armut. Vorrangig wollen wir zunächst verhindern, dass Menschen überhaupt in Armut geraten. Hier ist die Schuldnerberatung ein wichtiges Angebot.
Eine wichtige Ursache für die Armut ist Arbeitslosigkeit. Dieser treten wir durch gezielte Angebote entgegen, die es den Menschen ermöglichen, wieder eine Arbeit zu finden. Hier müssen die Unterstützungsangebote deutlich verbessert werden. Daneben gilt es, die Folgen aufzufangen, die aus Armut entstehen können. Eine gravierende Folge ist die gesellschaftliche Ausgrenzung. Mit dem sogenannten „Pulheim-Pass" wollen wir durch Vergünstigungen und Beitragsfreistellungen die Teilnahme am gesellschaftlichen und kulturellen Leben auch denjenigen ermöglichen, die unverschuldet in Not geraten sind.
Leidtragende der Folgen von Armut sind besonders die Kinder. Durch Beitragsreduzierungen und Freistellungen im Kindergarten und der Offenen Ganztagsgrundschulen stellen wir sicher, dass diese Kinder die Chance bekommen, gute Bildungsangebote wahrzunehmen, damit sie als Erwachsene selbstständig und ohne wirtschaftliche Not leben können.

Menschen mit Behinderungen
Die Integration von kranken und behinderten Menschen in Pulheim und ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist für uns Sozialdemokraten selbstverständlich.
Die Kommune soll in diesem Bereich initiativ vorangehen, innovative Investoren zur Umsetzung gewinnen und unbürokratisch unterstützen. Aufgabenfelder sind beispielsweise
den Zugang zu Hilfen durch individuelle Beratung und Information so frühzeitig wie möglich für die Nutzer und ihre Angehörigen zu verbessern. Dafür soll die Kommune zusammen mit den Pflegekassen einen Pflegestützpunkt aufbauen.
die Lücken zwischen Teilhabe am allgemeinen Arbeitsmarkt und der Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen zu schließen.
den barrierefreien Zugang im öffentlichen Raum auszubauen.

Schule, Bildung und Jugend
Für die SPD ist Bildung ein Grundrecht. Wir setzen auf Chancengleichheit! Dazu zählt, dass Bildung kostenlos ist – von der Kita bis zum Studium. Wir werden einer Erhöhung von Elternbeiträgen eine Absage erteilen!

Inklusion
Kinder sollen unabhängig von ihren Förder- und Unterstützungsbedarfen gemeinsam aufwachsen können, sei es in Kindertagesstätten oder später in den Schulen. Inklusion gelingt in den Einrichtungen dort am besten, wo sie selbstverständlich und unbewusst gelebt wird. Dies ist eine große Herausforderung für die ganze Gesellschaft und darf nicht allein auf die Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer oder die anderen Beteiligten abgewälzt werden. Deshalb setzen wir uns dafür ein, die Angebote des Kompetenzzentrums sonderpädagogische Förderung inhaltlich und strukturell zu sichern.
Inklusion heißt aber auch einfach Teilhabe an der Gesellschaft. Dazu müssen sich die gesellschaftlichen Systeme weiterentwickeln, egal ob Schule oder Sportverein. Dieses Verständnis muss angeregt und gefördert werden.

Qualität sichern, Fachkräftepotenziale erschließen
Die Zukunft Pulheims hängt davon ab, die Kindertagesstätten, Schulen und sonstigen Bildungseinrichtungen fortzuentwickeln und auf die Herausforderungen der nächsten Jahre vorzubereiten. Versäumnisse der Vergangenheit bei der Sanierung städtischer Kindertagesstätten und Schulen müssen beschleunigt aufgearbeitet und zukünftig dringend verhindert werden. Die Trennung zwischen den Einrichtungen muss überwunden werden. Wir werden im Zusammenspiel und mit Einbindung aller Beteiligten eine gemeinsame Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung auf den Weg bringen. Im Einzelnen heißt das:
Die frühe Bildung in Kitas mit Ganztagesangeboten ist finanziell zu stärken und ist ein wichtiger Standortfaktor. Die Zahl der Kita-Plätze ist zwingend an den Bedarf anzupassen.
Die Sanierungsmaßnahmen und die inhaltliche Fortentwicklung des städtischen Schulsystems haben der Tatsache Rechnung zu tragen, dass die Schulen immer größere Bedeutung als Lebensorte der Schüler bekommen. Aus den Orten des Lernens werden Orte des Lebens.
Die Berufsberatung an der Schule erfordert zukünftig eine engere Zusammenarbeit mit Bildungsträgern und Betrieben, um die Beratung und Informationsangebote an den Schulen zu verbessern und den Einstieg in Beruf oder das Studium zu erleichtern.
Kinder von Asylsuchenden sind in die schulischen Maßnahmen einzubeziehen, erwachsenen Asylsuchenden sind in ausreichendem Umfang Sprachkurse anzubieten.
Die außerschulischen und beruflichen Bildungseinrichtungen, wie zum Beispiel die Volkshochschule, müssen weiter gestützt und gestärkt werden, denn wir leben in Zeiten, in denen lebenslanges Lernen auf der Tagesordnung steht.
Die Rhein-Erft-Musikschule ist als musische Bildungseinrichtung mit Breitenwirkung zu fördern.
Kinder haben die verschiedensten Veranlagungen und sozialen Hintergründe. Deshalb haben Eltern bereits vor der Grundschulzeit Beratungsbedarf, der ganz selbstverständlich und unkompliziert gedeckt sein sollte. Solche Angebote wollen wir direkt an den Kindertagesstätten anbieten.

Kindeswohl stärken
Schon in den Kindertagesstätten und erst recht in den Schulen muss die Gesundheit unserer Kinder gefördert werden. Wichtige Elemente sind hier ein vollwertiges Mittagessen und viel Bewegung. Die Voraussetzungen dafür wollen wir schaffen. Pausenhöfe sind entsprechend auszustatten. Unter diesem Aspekt sind auch die Räume zu überprüfen, besonders im Hinblick auf die Geräuschdämmung.
Wo es erforderlich ist, wollen wir das Personal vor allem in den Bereichen Beratung, Förderung und Erziehung außerhalb des Unterrichtes aufstocken.
Alle Kinder haben das Recht auf bestmögliche Bildung, gesunde Ernährung und gewaltfreie Erziehung. Kinder und Jugendliche verbringen einen großen Teil ihrer Freizeit in Vereinen oder Jugendverbänden. Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort müssen unterstützt und qualifiziert werden, um Gefährdungen abzubauen und Kinder stark zu machen.

Spielgruppen
Für Eltern, die sich dafür entscheiden, ihre Kinder zu Hause zu betreuen, ist es wichtig, dass ihre Kinder mit gleichaltrigen Kindern angeleitet spielen können. Sie selber finden Gelegenheit, sich mit anderen Eltern über Probleme und Erfahrungen auszutauschen. Eine Plattform hierfür bieten Spielgruppen. Diese finden zunächst mit Beteiligung der Eltern statt, später auch ohne sie. Sie dienen der frühkindlichen Bildung und finden ein- oder zweimal in der Woche statt. Soweit der Bedarf mit den vorhandenen Angeboten nicht gedeckt werden kann, müssen neue räumliche Kapazitäten geschaffen werden.

Kindertagesstätten und Kindertagespflege
Engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einrichtungen haben eine qualitativ gute Basis gelegt. Die Entwicklung ist aber noch nicht abgeschlossen. Wir wollen die Qualität der Kinderbetreuung verbessern, damit Bildungsprozesse für Kinder individuell, kontinuierlich und auf hohem Niveau gestaltet werden können.
Die qualifizierte Hilfe der engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist erforderlich, um allen Kindern die notwendigen Anregungen für die volle Entfaltung ihrer Talente zu geben. Die Eltern müssen bei der Wahrnehmung ihres Erziehungsauftrages unterstützt werden. Wir wollen dafür sorgen, dass der Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung in Pulheim bedarfsgerecht umgesetzt wird. Wir stehen dafür, die Zahl der ganztägigen Betreuungsplätze für alle Kinder weiter auszubauen, sei es in Kindertagesstätten oder in der Kindertagespflege.

Offene Ganztagsgrundschule
Die Nachfrage nach Plätzen in den Offenen Ganztagsgrundschulen nimmt weiterhin zu.
Die strikte Trennung zwischen schulischen Vormittagsangeboten und den außerschulischen Angeboten muss weiter überwunden werden. Auf der Basis bereits gut funktionierender Beispiele unterstützen wir alle Beteiligten im Bestreben, dies an allen Schulen zu etablieren. Diese Koordinationsaufgabe darf nicht auf dem Rücken der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfolgen. Die Notwendigkeiten, die sich aus diesem Weiterentwicklungsprozess ergeben, sind bei der Personalplanung zu berücksichtigen.

Weiterführende Schulen
Die Gesamtschule in Pulheim ist ein Gewinn. Wir freuen uns auf den Start im Sommer. Wir werden alle Beteiligten vor Ort unterstützen, die Gesamtschule erfolgreich zu etablieren. Wir werden gleichermaßen die existierenden Schulen sichern. Es geht nur gemeinsam und nicht in einem Verdrängungswettbewerb. Die Schulen sollen dort, wo es möglich ist, mit ihrem Profil gestärkt werden. Dort, wo es nötig ist, sind die Kooperationen zu fördern. Dies gilt vor allem für die weiterführenden Schulen an unseren Schulzentren in Brauweiler und Pulheim.

Schulsozialarbeit
Für die Armut oder andere Probleme ihrer Familien sind nicht die Kinder verantwortlich. Trotzdem entstehen gerade den Kindern große Nachteile, die sich auf ihr ganzes Leben auswirken können. Das hat insgesamt sogar negative Folgen für unsere ganze Gesellschaft. Doch was tun; wie diesen Kindern helfen? Wie kommen die zum Teil sehr guten Angebote und Hilfen des Jugendamtes und anderer Stellen zu diesen betroffenen Kindern? Indem wir sie dort ansprechen, wo alle Kinder sind: in der Schule eben. Wir sollten Jugendhilfe in die Schulen holen! Das nennt man "Schulsozialarbeit". Im Interesse der betroffenen Kinder, deren Eltern und der Schulen, eigentlich von uns allen, fordern wir, dass in unseren Schulen die Schulsozialarbeit fortgeführt werden kann. Dafür sind mehrere Stellen dringend notwendig.

Offene und Mobile Jugendarbeit
Wir unterstützen die Forderung nach einer Weiterentwicklung der Offenen Jugendarbeit. Hier ist eine enge Verknüpfung zwischen Jugendhilfe und Schule geboten, um Kinder und Jugendliche dort abzuholen, wo sie sich aufhalten. Dies sind klassische Bildungsorte, aber auch Treffpunkte ohne feste institutionelle Bindung.

Freizeit, Sport und Kultur
Freizeit und Sportmöglichkeiten werden als Standortfaktoren für eine Stadt immer wichtiger. Wir wollen in Pulheim das gute Angebot an verschiedenen Sportstätten, Freizeit- und Kultureinrichtungen sowie Weiterbildungsmöglichkeiten erhalten und bedarfsgerecht ausbauen. Im Stadtgebiet gibt es eine große Anzahl von Vereinen und Initiativen, die ehrenamtlich ein vielfältiges Angebot zur Verfügung stellen. Diese wollen wir unterstützen. Ein wesentlicher Beitrag ist hierbei die Integrationsarbeit. Diese findet in der Mitte der Gesellschaft statt und kann nicht durch eine Stadt verordnet werden. Dieses ehrenamtliche Engagement wollen wir unterstützen. Das gegen unsere Stimmen eingeführte Sportstättennutzungsentgelt wollen wir wieder abschaffen.
Die Sportstätten wollen wir nach dem Bedarf der Sportstättenleitplanung ausbauen. Hier könnten z.B. zusätzliche Gymnastikräume geschaffen werden. Mit dem Bau der Bäderlandschaft in Stommeln sichern wir langfristig das Angebot eines Hallenbades und eines Freibades in der Stadt.
Auch die Bedürfnisse von Sportlern, die nicht Vereinsmitglieder sind, werden wir berücksichtigen.
Die Pulheimer Ehrenamtsbörse leistet gute Arbeit. Die Möglichkeiten allerdings sind ausgeschöpft. Wir wollen durch eine hauptamtliche Unterstützung der Ehrenamtsbörse die erforderliche Kontinuität in der Begleitung ehrenamtlich tätiger Menschen gewährleisten. Es ist dann möglich, den eingeschlagenen Weg zugunsten der Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, weiter fortzusetzen. Die erfolgreich arbeitenden Einrichtungen, beispielsweise in den Schulen, dem Hospizverein und der Pulheimer Tafel, können so noch besser unterstützt werden.

Kultur
Kultur in Pulheim zeichnet sich durch Vielfalt aus. Zur Kultur zählen die Brauchtumsvereine und ihre Veranstaltungen genauso wie moderne bildende Kunst wie die Stadtbild-Interventionen, das Synagogenprojekt und die „Raumklänge" Das Kultur- und Medienzentrum bietet neben der Stadtbibliothek Möglichkeiten für unterschiedliche Formen von Veranstaltungen. Die breite Vielfalt von städtischen und kommerziellen Angeboten soll weiter gestärkt werden. Das Theater und die Kammeroper im ehemaligen Walzwerk betrachten wir als Bereicherung des Pulheimer Kulturlebens.
Mit der Abtei Brauweiler verfügt die Stadt über ein Kulturgut von überregionaler Bedeutung, dessen Attraktivität durch den Bau des Schaumagazins noch deutlich gesteigert wird. Wir wollen die Anziehungskraft der Abtei für die Stadt Pulheim stärker wirtschaftlich und kulturell nutzbar machen.
Mit den Angeboten dieser Institutionen und denen der städtischen Kulturabteilung entsteht für die Pulheimer Bürgerinnen und Bürger und für Interessierte von außerhalb ein bemerkenswertes Angebot, das gut geeignet ist, die Stadt Pulheim auch überregional zu profilieren und weiter bekannt zu machen.
Internationale Partnerschaften, das Lernen von Sprachen und Kennen lernen anderer Kulturen sind weitere Stützen eines umfassenden Kulturbegriffes, der in Pulheim geprägt von Demokratie und im Sinne von Respekt und Toleranz auch gegenüber Fremden gelebt wird. Wir unterstützten das Aktionsbündnis „Pulheim putzmunter" und alle Initiativen, die sich für Vielfalt und Toleranz in Pulheim stark machen.

Verwaltung
Eine zeitgemäße Kommunalverwaltung verstehen wir als Dienstleistungszentrum. Wir setzen uns für kundenorientierte Öffnungszeiten mit sachkundigem Service unter Einbeziehung auch mobiler, dezentraler Angebote in den verschiedenen Orten ein. Die Beratungszeiten müssen auch zukünftig an den Bedürfnissen der Pulheimer orientiert sein. Maßstab für Verwaltungshandeln soll ein Höchstmaß an Transparenz für die Bürgerinnen und Bürger sein. Deshalb müssen Entscheidungen der Verwaltung für den Bürger leicht nachvollziehbar sein. Dies gilt vor allem für Gebühren nach dem Kommunal-­Abgabengesetz. Hier sind die Bürgerinnen und Bürger so früh wie möglich und umfassend zu informieren.
Zu einer zukunftsfähigen Stadt gehört unbedingt eine zukunftsfähige Verwaltung. Hierzu bedarf es ausreichenden Personals in der Verwaltung, das durch regelmäßige Weiterbildungsangebote ständig qualifiziert wird. Der Qualifizierung zur Vorbereitung auf Führungs- und Leitungsaufgaben ist besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Zu einer lebenswerten Stadt gehört auch, dass die öffentlichen Grünflächen und Wege sauber sind – dies unterstützen wir.

Solide Finanzen
In der Gemeindeordnung ist verankert, dass die Stadt ihre Haushaltswirtschaft so zu planen und zu führen hat, dass die stetige Erfüllung ihrer Aufgaben gesichert ist. Die Haushaltswirtschaft ist dabei wirtschaftlich, effizient und sparsam zu führen.
Für die Pulheimer SPD bedeutet dies, dass die Planung der Finanzen nicht auf ein oder zwei Haushaltsjahr beschränkt bleiben darf, sondern langfristigen Zielen anhand strategischer Überlegungen folgen muss. Die Generationengerechtigkeit spielt für die Pulheimer SPD dabei eine herausragende Rolle. Denn die kommunalen Leistungen müssen langfristig für alle bezahlbar bleiben.
Eine wesentliche Aufgabe der Stadt ist die Daseinsvorsorge für ihre Bürgerinnen und Bürger. Sie muss sich in dieser Aufgabe ihren Handlungs- und Gestaltungsspielraum sichern. Hierzu gehört auch, zukünftig eine Abwägung der mittel- und langfristigen Kosten für die Entwicklung neuer Baugebiete mit ihrer kompletten Infrastruktur vorzunehmen. Dabei sind nicht nur Straßen, Kanalisation usw.. zu berücksichtigen, sondern auch die soziale Infrastruktur wie beispielsweise Kindertagesstätten, Schulen und Angebote für Senioren. Nur so können wir Angebote verlässlich planen und die Bedürfnisse der Anwohner erfüllen.
Die Stadt Pulheim hat die Aufgabe für Bürgerinnen und Bürger effizient und kostengünstig ein gleichwertiges und flächendeckendes Angebot notwendiger Dienstleistungen und Güter hoher Qualität zu gewährleisten. Dies gilt besonders für die lebenswichtigen Bereiche Energie, Wasser, Abwasser und Abfall. Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass Städte sich langfristig in die Abhängigkeit rein profitorientierter Großkonzerne begeben und ihre Handlungsfähigkeit verlieren, wenn sie kurzsichtigen finanziellen Überlegungen folgend solche Bereiche privatisieren.

Wahlbüro
Wahlbenachrichtigungsbriefe werden verschickt - Wahlbüro öffnet

Für die Europawahl, die Kommunal- und Kreistagswahl und die Integrationsratswahl am Sonntag, 25. Mai, werden den Wahlberechtigen in der Stadt Pulheim in der Zeit
vom 28. April bis zum 03. Mai die Wahlbenachrichtigungsbriefe zugeschickt.
Das Wahlbüro befindet sich im Erdgeschoß des Rathauses, Raum 46. Es ist ab Montag, 28. April, zu den allgemeinen Öffnungszeiten des Rathauses, montags bis mittwochs von 08.30 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr, donnerstags von 08.30 bis 12.00 und von 14.00 bis 18.00 Uhr und freitags von 08.30 bis 12.00 Uhr geöffnet.
Das Wahlbüro ist telefonisch mit der Durchwahl 0 2238/ 808591 zu erreichen.
Wahlberechtigte, die nicht am Wahltag in ihrem Wahllokal wählen können, können die Briefwahl schriftlich beantragen. Die Erläuterungen dazu findet man auf dem Wahlbenachrichtigungsbrief.
Die Briefwahl kann auch persönlich mit der Vorlage eines schriftlichen Antrages im Wahlbüro im Rathaus durchführt werden. Dafür sind die Wahlbenachrichtigung und der Ausweis mitzubringen.
Wer die Briefwahl für eine andere Person beantragen möchte, benötigt eine schriftliche Vollmacht.

Europa ist noch lange kein Auslaufmodell
Pulheimer Liberale haben einen hochrangigen Europapolitiker begrüßt.

Einen hochkarätigen Gast konnten die Pulheimer Liberalen am vergangenen Sonntag auf dem Rittergut Orr begrüßen. Michael Theurer, Mitglied des Europäischen Parlamentes und Vorsitzender des dortigen Haushaltskontrollausschusses kam nach Pulheim. Die Veranstaltung stand unter dem Motto: "Liberaler Frühling - Freiheit, Fairness, Mittelstand - das braucht unser Europa" und versprach nicht nur vor dem Hintergrund des interessanten Veranstaltungsortes ein spannender Termin zu werden. Gerade jetzt, wo in der Ukraine Freiheit und Fairness mit Füßen getreten werden, bedarf es eines deutlichen Einstehens für diese Werte, gibt FDP-Stadtverbandsvorsitzender Martin Schmitz zu bedenken. Schmitz freute sich besonders darüber, dass Michael Theurer als ehemaliger Oberbürgermeister einer Stadt in Süddeutschland und Europaabgeordneter zu wichtigen Themen der Kommunalpolitik, der Europapolitik und zum Liberalismus Stellung beziehen konnte. Quasi eine Symbiose unserer wichtigsten Themen für die nächsten Wochen bis zur Kommunalwahl und Europawahl am 25. Mai, so Schmitz. Bei schönstem Wetter am Sonntag stand dem Liberalen Frühling nichts entgegen. Viele interessierte Bürgerinnen und Bürger waren gekommen und diskutieren angeregt mit.

Fraktion Bürgerverein Pulheim: Guidelplatz – Das Schweigen des Schotters

Obwohl der Rat noch in der letzten Dezembersitzung die Änderungen zum Guidelplatz in einer nicht öffentlichen Sitzung auf den Weg gebracht hat, fehlt es nach wie vor an der vom Bürgerverein Pulheim geforderten Bürgerversammlung, in der die Menschen über den aktuellen Stand informiert werden sollen.
„Die Informationen rund um den Guidelplatz kommen in Brauweiler nach wie vor nur tröpfchenweise an. Die Gerüchteküche brodelt. Aber eine wie von uns beantragte Bürgerversammlung – Fehlanzeige!", so die Fraktionsvorsitzende des Bürgervereins Birgit Liste-Partsch.
„Auch hier scheint die Marschrichtung der etablierten Parteien und der Verwaltung, wie in Pulheim mittlerweile üblich, vorgegeben zu sein. Erst geheim halten, dann Gerüchte abwarten, dann Schönreden und erst wenn das Kind in den Schotter gefallen ist, wird informiert!"
Die Brauweiler Bürgerinnen und Bürger haben die Diskussionen um den Guidelplatz lange genug ertragen. Erneut sind drei Monate ins Land gegangen, ohne dass auch nur irgendetwas passiert ist. „Wer denkt an die Geschäftsleute und die Folgen, wenn sie nicht rechtzeitig in die Planungen einbezogen werden? Wie soll die Verkehrslenkung erfolgen, wie können die Geschäfte während der Baumaßnahme weiter angefahren werden? Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie jemand dann seinen Teppich in die Reinigung bringen kann. Was bedeutet der Verlust von Parkraum? Es gibt so viel zu klären!", so die Fraktionsvorsitzende Birgit Liste-Partsch.
In einem Schreiben an den Bürgermeister Keppeler beantragt die Fraktion des Bürgervereins nunmehr die geforderte Bürgerinformation, noch vor den Osterferien abzuhalten.
„Ist hier die Furcht vor den zu Recht aufgebrachten Brauweiler Bürgerinnen und Bürgern zu groß, die bereits seit 5 Jahren auf die Umsetzung ihrer Bürgerwerkstatt warten? Oder ist doch etwas dran, an den Brauweiler Gerüchten, dass das Bauvorhaben nach den Wahlen im Mai beerdigt werden soll? Die Menschen haben ein Recht auf Information und darauf, dass ihre Fragen wahrheitsgemäß beantwortet werden! Es gibt nichts Schlimmeres für ein Bauvorhaben mit solcher Dimension und Bedeutung, als Gerüchte und mangelnde Information! " so Liste-Partsch.
Fraktion Bürgerverein Pulheim

Bürgerverein Pulheim – Eine starke Mannschaft für den Stadtrat

„Wir für hier! Politik mit Herz und Verstand!" Mit diesem Motto wird der Bürgerverein Pulheim in den Wahlkampf ziehen.
Der Bürgerverein Pulheim hat in der Mitgliederversammlung am 14.03.2014 in der Brauerei zur Malzmühle seine Kandidaten gekürt.
„Wir möchten einen neuen Politikstil in Pulheim einführen, der den Menschen in den Mittelpunkt stellt", so die Fraktionsvorsitzende und Spitzenkandidatin für die Wahl am 25. Mai 2014, Birgit Liste-Partsch.
Der Bürgerverein Pulheim steht für eine mutige und an der Sache orientierte Kommunalpolitik. „ Wir sind auch gerne unbequem, wenn es dem Bürgerwillen dient", so Liste-Partsch. Sie machte klar deutlich, dass die Richtungsentscheidung hin zur Gesamtschule maßgeblich vom Bürgerverein angestoßen und eingefordert wurde. „Es ist unser gemeinsamer Erfolg mit den zahlreichen Elterninitiativen und Bürgern dieser Stadt, die gegen den Willen von CDU, SPD und FDP vorgegangen sind und sich nicht haben verbiegen lassen, dass nun endlich die Gesamtschule nach Pulheim kommt. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bei allen Beteiligten bedanken."
Die Politik der etablierten Parteien hat Pulheim in den letzten 5 Jahren nicht weitergebracht, da ist der Bürgerverein sich sicher. Die Diskussion um das Hallenbad, den Guidelplatz, mangelnde Sicherheit der Radwege, falsch geplante Neubaugebiete, fehlende Wirtschaftsförderung und ein Zentrum, das immer weiter ausstirbt waren nur einige Beispiele, die Liste-Partsch in ihrer Rede anführte. „Hier haben die Mehrheitsfraktionen ganz klar versagt und eine Politik am Bürger vorbei betrieben!", so Liste-Partsch.
Zur Kommunalwahl 2014 tritt der Bürgerverein mit einer starken Mannschaft an. Alle 24 Wahlkreise konnten problemlos besetzt werden. Geschlossenheit zeigte sich auch bei der Wahl der Listenplätze, die ausnahmslos einstimmig erfolgte.
Erfreut ist der Vereinsvorsitzende Josef Krümmel darüber, dass es gelungen ist, dem Bürgerverein durch den Generationenwechsel ein neues Gesicht zu geben. So tritt neben erfahrenen Kommunalpolitikern eine gesunde Mischung aus Jung und Alt zur Kommunalwahl an. Viele ganz neue Kandidaten aus der Generation 30plus konnten gewonnen werden. Für sie bedeutet Stadtratsarbeit auch und vor allem Gestaltung der Zukunft für ihre und die nachfolgenden Generationen. Somit konnte der Vereinsvorsitzende Josef Krümmel eine Reserveliste mit zwanzig Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl stellen, die im privaten wie im beruflichen Bereich selbstbewusst und engagiert im Leben stehen und somit ein Garant für unabhängige, sachbezogene und vor allen Dingen bürgernahe Politik in Pulheim sein werden.

Fraktion Bürgerverein Pulheim

Bürgerverein Pulheim: Gesamtschule kommt – Ein Sieg für die Kinder dieser Stadt!

Die Fraktion des Bürgervereins Pulheim freut sich mit den Eltern und Kindern dieser Stadt, dass die lang ersehnte Gesamtschule in Pulheim endlich an den Start geht.
„In Pulheim brauchen die Bürger einen langen Atem, um etwas zu bewegen! Aber die Hartnäckigkeit hat sich gelohnt!" so die Fraktionsvorsitzende Birgit Liste-Partsch.

Die Fraktion des Bürgervereins ist die einzige Fraktion, die sich nie partei- und landespolitischen Zwängen unterworfen sah, sondern stets Seite an Seite mit den Eltern, der Elterninitiative Pro Gesamtschule Pulheim und dem FamilienNetzwerk Pulheim für diese Schulform gekämpft hat. So ließ der Bürgerverein sich auch im Rat nicht auf die Linie der Sekundarschule einschwören, sondern blieb standhaft auf der Seite der Eltern.

„Bereits im ersten Jahr liegen die Anmeldezahlen deutlich über den vorhandenen Plätzen, die vergeben werden können. Und das, obwohl die Schule noch nicht einmal an den Start gegangen ist. Dies zeigt einmal mehr, dass der Bedarf nach dieser Schulform von CDU, SPD, FDP und schlussendlich der Verwaltung völlig falsch eingeschätzt wurde. Spätestens seit dem lediglich am Quorum gescheiterten Bürgerbegehren im Jahr 2011 hätten alle Politiker handeln und dem Elternwillen Rechnung tragen müssen. Aber es mussten erst einige Umwege über eine geplatzte Gemeinschaftsschule und eine gescheiterte Sekundarschule gegangen werden, bis auch der Letzte begriffen hatte, dass man keine Politik am Elternwillen vorbei gestalten kann.", so Liste-Partsch weiter.

Auch der Standort hätte nach Meinung des Bürgervereins günstiger gewählt werden können, wenn man den Wunsch der Eltern und Bürger wirklich ernstgenommen hätte. Schließlich ist auch die Entfernung zur Schule ein Aufnahmekriterium.

„Mit der Gesamtschule bekommt Pulheim nun endlich die Schule, die sich so viele Eltern gewünscht haben. Wir sind überzeugt davon, dass die Kinder und Eltern, aber auch die Stadt Pulheim von der Gesamtschule profitieren werden. Sie ist eine Bereicherung der Pulheimer Bildungslandschaft und für viele Eltern eine wahre Alternative zu einem G8 Abitur und ein wesentlicher Schritt hin zu einem längeren gemeinsamen Lernen.
Wir wünschen der Gesamtschule einen guten Start und werden dafür Sorge tragen, dass die Schule sowohl räumlich als auch ausstattungsmäßig auf solide Beine gestellt wird. Wir wünschen uns eine Schule, in der es Spaß macht zu sein und zu lernen."

In diesem Zusammenhang erhofft sich die Fraktion des Bürgervereins auch, dass möglichst viele engagierte Lehrer der Arthur Koepchen Realschule und der Pulheimer Hauptschule einen Platz in der neuen Gesamtschule finden und so ein sanfter Übergang zwischen der neuen Gesamtschule und den auslaufenden Schulen gefunden wird.

„Der Bürgerwille hat schlussendlich doch gesiegt, das macht Mut! Wir können nur alle Pulheimer Bürger ermutigen, ihren Einfluss öfter geltend zu machen. Wir als Partner der Bürger helfen gerne dabei!"