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Stadtblatt.120
Pulheimer Stadtblatt

das Nachrichtenmagazin

von Pulheim TV für die Stadt und die Region Pulheim

headerVerkehrskonzept mit Tunnelblick?
Fraktion Bürgerverein Pulheim: Die Untersuchung der erhöhten Verkehrsbelastung muss zwingend auf Geyen und Sinnersdorf ausgeweitet werden!

Die Fraktion des Bürgervereins beantragt die Erweiterung des jüngst vorgestellten Verkehrsgutachtens zur Anbindung der Baugebiete westlich der Bahn. Zusätzlich soll das künftige Verkehrsaufkommen in den Ortsteilen Geyen und Sinnersdorf sowie auf den Ein- und Ausfallstraßen des Zentralortes untersucht werden. Außerdem beantragt die Fraktion ein Gesamtverkehrskonzept für Pulheim.

„Das vorliegende Verkehrsgutachten ist in unseren Augen nicht ausreichend, da es sich isoliert nur mit einigen wenigen Knotenpunkten in Pulheim befasst. Die beabsichtigten Baugebiete im Pulheimer Westen werden nach vollständiger Realisierung 460 neue Wohneinheiten bereitstellen. Das damit verbundene zusätzliche Verkehrsaufkommen wird nicht ausschließlich den Knotenpunkt Rathausstraße/Steinstraße belasten, sondern den gesamten Zentralort sowie die Ortsteile, welche eine direkte Anbindung an Bundesstraßen und Autobahnnetze haben“, so die Fraktionsvorsitzende Birgit Liste-Partsch. „Sowohl der Ortsteil Geyen – hier insbesondere die Von-Frentz-Straße und die Frechener Straße – als auch die Roggendorfer Straße in Sinnersdorf sowie die Venloer Straße und die Orrer Straße in Pulheim werden mit einem höheren Verkehrsaufkommen konfrontiert sein. Wir halten es daher für unverzichtbar, diese Straßen in die Betrachtung mit einzubeziehen“, ergänzt Ratskollege und verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion, Sandro De Salve.
In diesem Zusammenhang soll ebenfalls untersucht werden, ob die zu erwartende Verkehrszunahme zu einer messbaren Erhöhung der Geräuschbelästigung der Anwohner des bestehenden Straßennetzes führt.
Des Weiteren beantragt die Fraktion des Bürgervereins ein Gesamtverkehrskonzept für die Stadt Pulheim und seine Ortsteile zu erarbeiten. „Nur so können künftige Baumaßnahmen und Vorhaben unmittelbar auf ihre Machbarkeit im Hinblick auf die Verkehrsentwicklung geprüft und bewertet werden“, so De Salve weiter. 
Die Fraktion des Bürgervereins macht darauf aufmerksam, dass am 24.02.2015, von 18 bis 19 Uhr 30 im Ratssaal der Stadt Pulheim eine Bürgerversammlung zu dem geplanten Neubaugebiet westlich der Stadt stattfinden wird. Hier wird auch die künftige Verkehrsplanung Thema sein.     
Fraktion Bürgerverein Pulheim



imageStellungnahme der Fraktion Bürgerverein Pulheim zum Haushalt 2015/2016 der Stadt Pulheim
Vorgetragen von der Fraktionsvorsitzenden Birgit Liste-Partsch

Es gilt das gesprochene Wort
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
liebe Kolleginnen und Kollegen des Stadtrates,
sehr geehrte Damen und Herren der Verwaltung und der Presse,
und vor allen Dingen liebe Bürgerinnen und Bürger,
bereits im vergangenen Jahr hatte ich überlegt, ob ich für meine Haushaltsrede die Märchenform wählen sollte. Dies habe ich damals verworfen, weil das Märchen der Realität viel zu nahe gekommen wäre.
Während das Sommermärchen die deutsche Nationalmannschaft Weltmeister werden ließ, wurde in Pulheim zwischenzeitlich ein anderes Märchen geschrieben.
Es handelt von der sich aufplusternden Koa-Kröte, die gerne eine dicke Lippe riskiert und ist im aktuellen „Grünzeug“ nachzulesen. 
Wenn wir uns den geplanten Doppelhaushalt ansehen, gibt es eine ganze Menge Kröten, die wir zu schlucken haben.
Einer der wenigen positiven Aspekte: Wir müssen erst wieder in zwei Jahren den Redemarathon der Haushaltsreden überstehen.  
Die dickste Kröte, die hierbei zu schlucken ist: Die vom Bürger gewählten Volksvertreter - der Rat - wird ganz klar in seinen Kompetenzen beschnitten. Ihm wird für 2 Jahre die Möglichkeit genommen, politische Schwerpunkte zu setzen und Pulheim zu gestalten.
Dieses unmelodische Krötenkonzert dient nach unserer Ansicht nur dazu, der drohenden Gefahr des Haushaltssicherungskonzeptes nicht nur für ein, sondern direkt für 2 Jahre zu entkommen.
Die Fraktion des Bürgervereins kann in diesem Haushalt allerdings keinen wirklichen Sparwillen erkennen und wenn, dann wird am falschen Ende gespart. Vielmehr soll uns ein Gutachten für sage und schreibe 150.000,- € erst einmal aufzeigen, wo gespart werden könnte.
Unser Antrag hingegen, die Verwaltung zu verschlanken und eine Dezernentenstelle nach Ausscheiden des Kämmerers Ende 2015 zu streichen, wurde von den Mehrheitsfraktionen nach Gutsherrenmanier kategorisch abgelehnt. Es wurde nicht einmal im Ansatz darüber diskutiert, geschweige denn nachgedacht. Alleine diese Position hätte den Haushalt auf Dauer um einen deutlichen 6-stelligen Bereich entlastet.
Dieses widersprüchliche Handeln, meine Damen und Herren, ist nur mit der Gier nach der eigenen Macht zu begründen. Schwarz-Grün fühlt sich den jeweiligen Parteiinteressen und der Jagd nach Pöstchen eben mehr verpflichtet, als einem zukunftsweisenden Schritt und echtem Sparwillen.
Finanziell steht uns das Wasser bis zum Hals. Auch dieses Credo hören wir seit Jahren. Und anstatt mit den richtigen Maßnahmen für eine Entspannung der Haushaltslage zu sorgen, lässt Schwarz-Grün den Pegelstand kräftig steigen.
Wäre das aktuelle Defizit von über 10 Millionen wirklich nötig gewesen?

Wir sagen: Nein!

Denn erst durch den Bau der Aquarena geht ganz Pulheim baden. Hätte man auf den Wunsch der Bürger gehört und sich mit aller Ernsthaftigkeit um die Sanierung des alten Bades gekümmert, sähe unser Haushalt jetzt deutlich besser aus. Beharrlich blieb man aber wie der Frosch im heißen Wasser bei seinen Plänen – koste es, was es wolle.

Schließlich braucht die Koa-Kröte einen prächtigen Krötensumpf, den sie sich zwar nicht leisten kann, aber wen interessiert das schon? Wohin dieser Wahn sich mit einem viel zu teuren Bauprojekt verwirklichen zu wollen führen kann, sieht man am Berliner Flughafen. „Dieser Vergleich ist aber ziemlich weit hergeholt“, werden Sie jetzt protestieren wollen. Stimmt! Pulheim ist nicht Berlin, aber eine Gemeinsamkeit gibt es doch. Der gleiche Projektsteuerer, der die dortige  Flughafenmisere zu verantworten hat, steuert auch die Pulheimer Bäderlandschaft. Die Synergieeffekte, die stets als Hauptgrund für den Bau der Aquarena herhalten mussten, erweisen sich – wie von uns angekündigt - als leeres Gequake. Alles würde günstiger, wenn zwei Bäder an einem Standort seien. Alleine - die geplanten Personalkosten sprechen eine ganz andere Sprache. Diese sollen von knapp 587.000,- € auf über 910.000,- € steigen. Ausbaden dürfen das die Bürger mit höheren Eintrittspreisen und geringeren Belegungszeiten für die Vereine. Auf dem Rücken der Badewilligen soll somit der verzweifelte Versuch unternommen werden, die riesigen Haushaltslöcher zu stopfen, die es ohne den Bau der Aquarena nie gegeben hätte.
Die so entstandenen Haushaltslöcher führen nun dazu, dass an anderen Stellen dringend notwendige Investitionen im besten Fall drastisch gekürzt oder aber ganz gestrichen werden. Ich rede hier in erster Linie von dem wertvollsten Schatz, den wir zu bewahren haben, die Bildung unserer Kinder und Jugendlichen. Die hohen Anmeldezahlen an der neu gegründeten Gesamtschule zeigen, dass diese Schule eine Bereicherung für unsere Bildungslandschaft ist. Allerdings, liebe Mehrheitsfraktionen, lassen Sie sich gesagt sein, mit der Gründung einer Schule ist es nicht getan, man muss auch die nötigen Gelder in den Haushalt einstellen.
Es kann nicht sein, dass Belange der Schule nicht mehr da diskutiert werden, wo sie hingehören, nämlich in den Fachausschuss, sondern ohne Vorberatung in den Haupt-und Finanzausschuss verwiesen werden. Ein derartiges Verhalten ist ein Schlag ins Gesicht aller, die sich ernsthaft mit dem Wohle unserer Kinder befassen. Sie verspielen die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Schulen und Politik. Bildung ist mehr als eine fiskalische Betrachtung der Finanzmasse, Bildung muss in erster Linie immer aus pädagogischer Sicht und im Sinne unserer Kinder betrachtet werden!
Dass gerade die Fraktion, die sich zu Wahlzeiten bei den Bürgern für die Unterstützung bei der Einführung der Gesamtschule bedankte, nun dem großen Koalitionsbruder folgt, die von der Schule angemeldeten Mittel um fast eine halbe Million kürzt und sich dann noch hinstellt und sagt, sie fördere die Schule mit einer 6-stelligen Summe, ist schon starker Tobak. Dass so aus den ursprünglich notwendigen 625.000,- € gerade mal 150.000,- € für 2015 und 60.000,- € für 2016 werden, wird verschluckt. Mit dieser Kröte muss nun die Schule klar kommen. 
Die Erweiterung der Mensen wurde ebenfalls abgelehnt, obwohl das Schulzentrum Brauweiler sehr deutlich auf die Problematik hingewiesen hat. Wenn nichts passiert, müssen die Schülerinnen und Schüler von 11 Uhr bis 15 Uhr in Schichten essen gehen. Von dem Gedränge ganz zu schweigen. Gehen Sie doch einfach einmal, nur für einen einzigen Tag, in dieser Zeit in die Mensa und gewinnen Sie einen eigenen Eindruck. Vielleicht hilft dies, dass nicht immer alles vom grünen Teich entschieden wird.
Kosten für die Sanierung von 30 Jahre alten Lehrerzimmern oder Umzüge von Klassenräumen fielen ebenso dem Rotstift zum Opfer, wie die Sanierung eines Chemieraumes und ähnliches. 
Diejenigen, die vor einem halben Jahr noch für Transparenz und Offenheit standen, haben sich an ihren Koalitions“PARTNER“ angeglichen.
Die Koa-Kröte spricht mit einer Stimme: „Wir gucken mal, was im Haushalt noch übrig bleibt, das kriegen die Schulen.“
Glauben Sie allen Ernstes an diese Märchen?
Die künftige Finanzierung des offenen Ganztags bleibt eine unendliche Geschichte. Ein von der Arbeitsgruppe erstelltes Leistungsverzeichnis, bei dem alle Fraktionen beteiligt waren, sollte im Nachhinein auf Wunsch der CDU geändert werden.
Eine dicke Kröte haben die Eltern zu schlucken, die auf einen Ganztagsplatz in der OGS angewiesen sind. Wenn auch hier wieder medienwirksam vom grünen Koalitionspartner die Genehmigung dreier zusätzlicher OGS-Gruppen als Sieg verkauft wurde, so werden diese Gruppen nie den Bedarf von ca. 150 Plätzen decken. Die Eltern sind mal wieder auf sich selbst gestellt. Unser Antrag den Ankauf der alten Schule zu prüfen, um die Raumsituation an der Barbaraschule zu entschärfen, wurde selbstredend abgelehnt.
Verschiebepolitik bringt uns in dieser Sache nicht weiter. Die Kinder sind schließlich da und viele Familien wurden mit zahlreichen Versprechen einer guten Betreuungs- und Bildungslandschaft nach Pulheim gelockt. Die Grundstücke verkauften Sie gerne, da klingelt schließlich das Stadtsäckel und der Tümpel wird weiter gefüllt  – jetzt sorgen Sie bitte aber auch dafür, dass die Versprechen im Sinne der Familien eingelöst werden! 
In den kommenden Jahren sind zahlreiche Finanzierungen im Kindergarten und U 3 Bereich zu tätigen. Wir hoffen sehr, dass wenigstens in diesem Zweig künftig mit offenen Karten gespielt wird, die erforderlichen Mittel bereitgestellt werden und Sie nicht wie die Frösche kurz abtauchen, wenn es unangenehm wird.
Auch die Straßen im Stadtgebiet marodieren immer weiter. Es wird nur noch geflickt, für vernünftige Sanierungen ist kein Geld da und dringend notwendige Maßnahmen werden immer weiter verschoben. Viele Straßen weisen mittlerweile so große Krater auf, dass man froh sein kann, dass jetzt keine Krötenwanderungszeit ist. So manche Unke würde es nicht rechtzeitig auf die rettende andere Straßenseite schaffen und somit ein Opfer der verfehlten Finanzpolitik von Schwarz-Grün werden.  
Unangenehm wird es leider ebenfalls immer noch, wenn wir uns die Innenstadt und die einzelnen Ortsteile betrachten. Konzepte und Visionen fehlen. Es wird nur an einzelnen Stellschrauben gedreht und dabei das große Ganze völlig außer Acht gelassen. Froh sind wir, dass immerhin unser Antrag auf Anschubfinanzierung für einen weiteren „Pulheimer Sommer“ einstimmige Zustimmung fand.
Und wenigstens soll unser Antrag auf Erstellung eines Gewerbekonzeptes mit dem Arbeitstitel „Vom Walzwerk bis zum Schwefelberg“ in irgendeiner Form Berücksichtigung finden – abgelehnt wurde er naturgemäß – ich möchte fast sagen – froschnaturgemäß dennoch erst einmal, genauso wie unser Antrag auf einen Masterplan für Brauweiler.
Und ebenso da, liebe Grünen, sind Sie als „Regierungspartei“, wie Sie sich selber gerne nennen, nicht besser, als die alte Koalition. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie oft auch Sie bemängelt haben, dass ein Antrag nur abgelehnt wurde, weil er nicht von der richtigen Fraktion kam. Da haben Sie schnell dazu gelernt. Getan wird, was der große Bruder sagt – brüsten kann man sich ja immer noch mit den kläglichen Zugeständnissen, die dieser einem hingeworfen hat.
Genauso schnell haben Sie von der CDU gelernt, dass Bürger eher lästig sind. „Ich möchte keinen Köster-Saal mit Bürgern, das bringt sowieso nichts“, so Thomas Roth, als es um unseren Wunsch der Beteiligung von Bürgern bei der Gestaltung und Änderung der Friedhofssatzung ging. Hier investiert man lieber wieder in einen Gutachter, als auf das Know How der Bürger zu setzen. Insoweit auch nicht verwunderlich, dass unser Antrag auf einen Bürgerausschuss abgelehnt wurde. Die Menschen unserer Stadt scheinen eben nur zu Wahlzeiten wichtig zu sein, danach sollen sie die Politiker möglichst in Ruhe lassen. Und selbst die banale Linierung eines Kunstrasenplatzes mit zusätzlichen Linien für die Hockeyspieler avanciert unter so einer Denkweise ganz schnell zur Realsatire.
Vor den Wahlen hüpften die einen Koalitionäre durch die Gegend und sagten: „Pulheim geht es gut. Wir sind finanziell bestens aufgestellt.“ Die anderen verteilten Teebeutel mit dem Motto: „Lasst Schwarz-Gelb ziehen.“ Ein Richtungswechsel wurde gefordert.
Diese beiden Fraktionen, die sich so bitter bekämpft haben, ziehen nun, nur nicht so wie der Tee, sondern ihre Runden im Krötensumpf.
Den Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt wäre es sicherlich ehrlicher gegenüber, wenn nicht nur der Bürgermeister im kommenden Jahr, sondern auch der Rat neu gewählt würde.
Wie die Grünen selber feststellen, haben Kröten kurze Hinterbeine. Und weiter, ich zitiere:  „Lügen haben bekanntlich kurze Beine.“ Nun, wer von den beiden Koa-Kröten die kürzeren Beine hat, bleibt zumindest bei uns der Beurteilung der Bürger überlassen. Wir nehmen diese nämlich weiter ernst und bleiben überall da unbequem, wo es sich die Kröten zu gemütlich machen.
Meine Damen und Herren, Sie alle wird es nicht verwundern, wenn die Fraktion des Bürgervereins diesem Haushalt nicht zustimmen wird. Kröten gibt es weiß Gott genug zu schlucken und die Stadt hat keine Kröten mehr. Wir möchten diesen Haushalt, der völlig falsche Signale setzt, nicht mittragen und verantworten. Das können die Koa-Kröten sicher auch besser als wir.
Nur eines möchte ich noch zu bedenken geben:
Nicht aus jedem Frosch oder jeder Kröte, die man hegt und pflegt, wird ein stolzer Prinz. Das gibt es eben doch nur im Märchen. Verschlucken allerdings kann man sich an so mancher Kröte und wer weiß – vielleicht kommt doch ein Storch vorbei, der die Kröte frisst.
Und bevor ich jetzt gleich selbst einen Frosch im Hals habe, beende ich lieber meine Rede. 
Bei allen Mitarbeitern der Verwaltung möchten wir uns für die meist gute Zusammenarbeit des letzten Jahres herzlich bedanken.
Ich wünsche Ihnen allen im Namen des Bürgervereins ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches Neues Jahr.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Bad StommelnFraktion Bürgerverein Pulheim Aquarena Pulheim – Wer soll das bezahlen?

Pulheim - Fraktion Bürgerverein Pulheim gegen geplante Eintrittspreise. Gespräche mit den Vereinen viel zu spät geführt. - Eines ist bereits im Vorfeld der Sondersitzung des Ausschusses für Bildung Kultur Sport und Freizeit am morgigen Donnerstag für den Bürgerverein Pulheim klar:

Wir machen da nicht mit!

In der Vorlage, die den Fraktionen erst in den letzten Tagen zur Verfügung gestellt wurde, geht es unter anderem um die künftigen Eintrittspreise und Belegungszeiten des neuen Bades Aquarena in Stommeln.

„Alles das, was wir befürchtet haben, scheint sich nun tatsächlich zu bewahrheiten“, so die Fraktionsvorsitzende Birgit Liste-Partsch.

Den Badewilligen wird die Lust am Schwimmen vergehen, wenn sie die künftigen Eintrittspreise sehen. Die morgen zu Diskussion stehende Vorlage  geht von 6,50€ Euro für eine Tageskarte im Hallenbad und 6,00€ im Freibad aus. Kinder und Jugendliche sollen künftig 5€ für das Hallenbad und 4,50€ für den Besuch des Freibades berappen.   

Die Zeiten für die Vereine sollen drastisch gekürzt werden.  Mit diesen wurden die Gespräche erst am vergangenen Montag geführt. Sie wurden quasi vor vollendete Tatsachen gestellt. ”Man kann es sicher nicht immer jedem Recht machen, aber man sollte rechtzeitig im Vorfeld miteinander reden. Diesen Vorwurf muss sich die Stadt gefallen lassen!” , so Liste Partsch weiter.

„Für uns ist diese Vorlage nicht tragbar. Anscheinend ist das Schwimmen in Pulheim in die Riege der Luxussportarten aufgestiegen. Der Rat hat in zahlreichen Diskussionen um die Bäderlandschaft immer wieder betont, dass die Eintrittspreise sozial verträglich und bezahlbar bleiben sollen. Gerade im Bereich der Preise für Kinder und Jugendliche ist dies überhaupt nicht mehr erkennbar. In dieser Vorlage wird der verzweifelte Versuch sichtbar, auf dem Rücken der Schwimmer die riesigen Haushaltslöcher einigermaßen zu stopfen, die man ohne den Bau der Aquarena nie gehabt hätte.“

 - Quelle: Birgit Liste Partsch, Bürgerverein Pulheim
Bad StommelnLeserbrief Zum Thema "Schwimmbad/Hallenbad"

Liebe Bäder-Interessierte,
die IG HBP-FBS sollte aufgrund aktueller Ereignisse reaktiviert werden! Bürgerinnen und Bürger werden weiter an der Nase herum geführt.

So will die Stadt Pulheim das neue Hallenbad im wesentlichen selbst nutzen und ihre Einnahmesituation durch Schwimmunterricht verbessern! 
  • Die Vereine hingegen beklagen dadurch 70 % weniger Schwimmkapazität (versprochen wurde mehr Kapazität) und gehen (endlich!) auf die Barrikaden.
  • Da Freibad und Hallenbad eigenständige Tarife haben und eine Kombination beider scheinbar nicht möglich ist, handelt es sich nach meiner Meinung auch nicht mehr um ein Kombibad.

In der Bäderfrage bekommt auch das Wort „Synergieeffekt" eine vollkommen neue Bedeutung: 

  • Das Zusammenlegen von Hallenbad und Freibad sollte nach Aussage des Bürgermeisters und seiner Verwaltung ursprünglich Personaleinsparungen in Höhe von 150.000€ ergeben (die IG hat immer behauptet, dass keine Synergieeffekte zu erkennen sind)
  • Jetzt stellt sich heraus, dass 8 zusätzliche Mitarbeiter(innen) eingestellt werden sollen (geschätzt + 640.000 bis 800.000 €).
Scheinbar meinte unser Bürgermeister und die ihn unterstützenden Ratsmitglieder mit Synergieeffekte ein „Arbeitsplatzbeschaffungsprogramm“?
Liegt hier evtl. nur eine Verwechselung vor? Oder war es nur Dummheit? Oder war es gar Vorsatz?

In jedem Fall war es eine Täuschung von Bürgerinnen und Bürger, die dies alles bezahlen dürfen!
Ein besonderes „Schmankerl“ dürften auch die neuen Eintrittspreise sein.

Lassen Sie sich überraschen auf der morgigen Sitzung (11.12.18:00 Uhr) des Ausschusses für Bildung, Kultur, und Freizeit!
im Rathaus!
Äußert Eure Meinung in der Sitzung bevor alles beschlossen ist!
Mit freundlichen Grüßen
IG Hallenbad Pulheim - Freibad Stommeln
Theodor Bayard
tbu@sv-dm.de          

Pulheimer Schwimmverein vor dem Aus
(Leserbrief)
wir wenden uns an Sie, weil wir der Meinung sind, dass unser Anliegen ein Fall für die Öffentlichkeit ist.
Zudem hoffen wir natürlich auf zahlreiche Unterstützung.
SchwimmenUnsere Schwimmsportabteilung des Pulheimer SC besteht aktuell aus 600 Mitgliedern. Diese verteilen sich auf folgendes Leistungsangebot:
Wassergewöhnung, Babyschwimmen, Anfängerschwimmen, Hobbyschwimmen, Leistungsgruppe, Mastersgruppe, Aqua-Jogging, Wassergymnastik

Ein motiviertes und konstantes Team kümmert sich um alle Aktivisten und besonders liegt uns das Wohl der vielen Kinder am Herzen, die nicht nur lernen sollen Sicherheit im Wasser zu bekommen, sondern den Schwimmsport dann auch weiterhin ausüben können bis hin zur erfolgreichen Wettkampfteilnahme.
Mittlerweile haben wir uns als Verein damit abgefunden, dass das Schwimmbad aus dem Zentralort Pulheim nach Stommeln geht, was an sich schon mehr als zweifelhaft ist.
Dann haben wir als Steuerzahler schlucken müssen, dass man Millionen verschleudert hat - alleine für die immer wieder neue Planung – ohne auch nur einen Stein aufeinander zu bauen.
Alle Bürgerinitiativen mit zahlreichen Treibern und Aktionen blieben leider erfolglos.

Am 08.12.2014 haben wir somit schweren Herzens unsere letzte Weihnachtsfeier in diesem Hallenbad gefeiert. Um der Stadt den Verein mal näher zu bringen haben wir hierzu als besonderen Gast den Bürgermeister eingeladen, der auch tatsächlich viel Zeit für uns geopfert hat um mit den Kindern Weihnachtslieder zu singen in Anwesenheit des Nikolaus und angenehme Gespräche mit uns zu führen. Unter anderem haben wir unseren Cheftrainer, der seit 40 Jahren dieses Amt ausfüllt, bewegt seine Ruhestandspläne noch zu verschieben und mit uns nach Stommeln zu gehen.
Am 04.12.2014 haben wir eine Einladung zur Ratssitzung erhalten, die zeitgleich auf die Weihnachtsfeier am 08.12.2014 und dem Besuch des Bürgermeisters gelegt war. Schweren Herzens haben dann einige nicht teilgenommen sondern waren bei der o.g. Sitzung anwesend.

Die Botschaften die man vor dort mitbrachte hat sind erschütternd.

Unsere bisherige Belegung im Schwimmbad, die ohnehin schon zu knapp war,  weil es eine Warteliste gibt auf die wir immer mehr Kinder aufnehmen, ist nicht nur nicht erweitert worden, sondern man hat uns so viele Zeiten gestrichen, dass wir damit unseren Verein nicht aufrecht halten können!
Die Nutzung des Lehrschwimmbeckens ist uns komplett untersagt.
In dem Konzept der Stadt steht geschrieben, dass Kurse die der Pulheimer Schwimmverein ausübt, die aber nicht "zweckmäßig" sind, gestrichen und durch die Stadt selber durchgeführt werden.
Jetzt frage ich  Sie, was an Anfängerschwimmen, welches die Abnahme der Schwimmabzeichen beinhaltet nicht "zweckmäßig" für einen Schwimmverein ist !?

Wir sehen uns derzeit gezwungen, diese Abteilung, die mit die größte im Pulheimer Sport Club ist, zu schließen.

Ohne Lehrschwimmbecken können wir kein Anfängerschwimmen durchführen, da es im Schwimmerbereich nicht mal einen verstellbaren Boden gibt – der ist ebenfalls im                                   Lehrschwimmbecken      
Ohne einen Samstag, den man uns komplett wegnehmen will können wir nichts mehr anbieten für Kindergarten- oder Schulpflichtige Kinder
An den geplanten Zeiten können wir Kinder und auch Jugendliche gar nicht trainieren, da diese Möglichkeiten in die Abendstunden gehen an denen Schulpflichtige Kinder und Jugendliche nicht mehr im Schwimmbad sein können
Eine Leistungsgruppe kann keine Leistung erbringen wenn Sie auf ein Training beschränkt ist was nur einmal die Woche für eine Stunde statt findet
Hobbygruppen können nicht mehr stattfinden weil kein Platz ist

Diese Entwicklung ist in unseren Augen ein Skandal !

Die Stadt muss schwer für die Akzeptanz des Standortes werben. Dies tut sie mit dem Slogan "ganz Pulheim soll schwimmen". Ganz Pulheim…. außer dem Schwimmverein.
Daher ist die bisher traurige Wahrheit, dass es nicht nur die letzte Nikolausfeier in diesem Schwimmbad war, sondern es auch keine weiteren mehr woanders geben wird…
…weil der Verein nicht mehr existiert und 600 Mitglieder plus Wartelisten abgeschoben werden !

Gerne geben wir bei Interesse weitere Auskünfte auch in einem persönlichen Gespräch.
Wir sind für jede Idee und Unterstützung dankbar.

Mit freundlichen Grüßen,
Sabine Saghy & Isabel Halbauer

Die Fraktion Bürgerverein Pulheim lädt alle interessierten Pulheimer Bürgerinnen und Bürger ganz herzlich zu ihren diesjährigen Haushaltsberatungen
am 8. November 2014 ab 10 Uhr bis ca. 15 Uhr in die Pulheimer Stuben (separater Eingang Gaffel-Stube), Levenkaulstraße 4 in Pulheim, ein.

Wofür soll Pulheim in Zukunft Geld ausgeben, welche Einsparmaßnahmen sind möglich, welche Investitionen sind sinnvoll? Die Bürgerinnen und Bürger sollen die Möglichkeit erhalten den diesjährigen Doppelhaushalt (2015/2016) mitzugestalten und ihre Ideen sowie Vorschläge einzubringen.
Der städtische Haushalt hat Einfluss auf die Lebensqualität in der Stadt Pulheim. Je mehr Menschen Vorschläge zum Haushalt einbringen und sich beteiligen, desto schärfer wird das Meinungsbild, das die Fraktion Bürgerverein Pulheim als Vertretung der Bürgerinnen und Bürger im Rat der Stadt Pulheim in die abschließende politische Debatte um den Pulheimer Haushalt einbringen kann.
„Mitreden – Mitgestalten“, das ist im Hinblick auf den anstehenden Doppelhaushalt (2015/2016) in diesem Jahr ein sehr wichtiger Aspekt. Pulheims Zukunft für die kommenden zwei Jahre wird im Dezember im Rat verabschiedet und die Fraktion des Bürgervereins hofft, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger in einen offenen Dialog einsteigen, um die Entwicklung Pulheims mitzugestalten.
Fraktion Bürgerverein Pulheim

Eine Genossenschaft soll Pulheim nach vorne bringen.

Die FDP sieht in einer modernenWirtschaftsförderung ein wichtiges Instrument für die Zukunftsgestaltung Pulheims. Die PulheimerBürger, Gewerbetreibende, Einzelhändler, Unternehmer und Vereine sollen aktiv an der Entwicklung der Stadt teilnehmen. „Eine Wirtschaftsförderungsgenossenschaft ist", so Dr. Martin Wortmann, Fraktionsvorsitzender der FDP im Rat der Stadt Pulheim, „das ideale Modell für eine professionelle Stadtentwicklung mit aktiver Bürgerbeteiligung."
Schon in seiner Haushaltsrede im Dezember 2014 hat der FDP Fraktionsvorsitzende dasGenossenschaftsmodell vorgestellt und beantragt, dass die Stadtverwaltung ein Konzept zur Umsetzung des Modells ausarbeitet. Dass es funktionieren kann, hat nun die FDP auf Eigeninitiative geprüft und in Zusammenarbeit mit dem Genossenschaftsverband des Landes Nordrhein-Westfalen die Voraussetzungen zur Gründung der WIR Pulheim eG geschaffen.
Die Gründung der WIR Pulheim eG erfolgt am 20. Mai 2014 im Pulheimer Walzwerk. Was eine Genossenschaft ausmacht stellt Herr Bruno Simmer (Rheinisch-Westfälischer Genossenschaftsverband) vor. Herr Dr. Martin Wortmann erläutert die Ideen für das Wirtschaftsförderungskonzept. Interessierte können an diesem Abend einen Antrag auf Mitgliedschaft in derWIR Pulheim eG beantragen.
Ort: Walzwerk, Atelier (Nr. 50), 50259 Pulheim,Rommerskirchener Str. 21
Datum: 20. Mai 2014 - Zeit: 18 Uhr - Für Getränke ist gesorgt.

Der Wahnsinn hat Methode,
könnte man meinen, wenn man den KStA v. 07.05.2014 liest (s. Link unten): Kunstrasenplatz wird 170.000 € teurer!
Vor allem finde ich die Begründung so super: "Eine erst Kostenschätzung für den Kunstrasenplatz am Sportzentrum Pulheim hatten nicht alle notwendigen Details berücksichtigt!! Jetzt wird es teurer als gedacht. Statt 560.000 € sind jetzt rund 730.000 € fällig".
Zuvor hatte die zuständige Abteilung der Stadtverwaltung erläutert, dass der ursprüngliche Betrag auf dem Angebot einer Fachfirma basierte. "Offenbar hatte der Betrieb keine Ortskenntnisse" (so CDU Fraktionschef Werner Theisen am Dienstagabend) und nicht alle Details vollständig berücksichtigt (O-Ton KStA).
Soll man jetzt eigentlich mehr lachen oder weinen weil die Verwaltung nicht in der Lage ist ein belastbares Angebot einzuholen? Oder sich über das "Deckmäntelchen" von Herrn Theissen mehr aufregen? Chef der Verwaltung ist übrigens der Bürgermeister!
Jedenfalls geht das "Mehr-Geld-ausgeben" munter weiter (s. Bäderlandschaft). Daher habe ich zur Erinnerung meinen Wahlflyer als "Nachlese und Erinnerung" angehangen. Theodor Bayard
http://www.ksta.de/pulheim/sportzentrum-in-pulheim-kunstrasenplatz-wird-deutlich-teurer,15189190,27057596.html

Fraktion Bürgerverein Pulheim: Bürgern endlich wieder eine Stimme verleihen!

BürgervereinMehr Bürgerbeteiligung statt Bevormundung bei Rats- und Ausschusssitzungen!
Mit einem umfangreichen Antrag zur Änderung der Geschäftsordnung will die Fraktion des Bürgervereins erreichen, dass die Bürgerinnen und Bürger sich in den Rats- und Ausschusssitzungen stärker als bisher einbringen können.
„Gerade die letzte Ausschusssitzung des Umwelt- und Planungsausschusses hat einmal mehr gezeigt, wie überheblich die Verwaltungsspitze, die Mehrheitsfraktionen und die Ausschussvorsitzende mit den berechtigten Anliegen der Bürger auf Mitsprache umgegangen sind. Anstatt mit ein bisschen gutem Willen die Diskussion mit den Bürgern zu suchen, werden sie mit Hinweisen auf die Geschäftsordnung des Rates einfach mundtod gemacht. So kann es einfach nicht weitergehen!", so die Fraktionsvorsitzende Birgit Liste-Partsch.
Die Fraktion des Bürgervereins hat daher in einem umfangreichen Paket gleich diverse Änderungen der Geschäftsordnung beantragt. So sollen die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit erhalten, Fragen und Anregungen auch beim jeweiligen Tagesordnungspunkt und bei Mitteilungsvorlagen zu stellen. Auch sollen sie sich künftig direkt mit Fragen an alle Fraktionen wenden können. Die Fraktion des Bürgervereins möchte, dass künftig in jeder Ausschusssitzung auch eine Einwohnerfragestunde stattfindet. Eine Wortmeldung soll jederzeit möglich sein. Bürgeranträge sollen grundsätzlich am Anfang einer Sitzung direkt behandelt werden. Von Bürgern gestellte Fragen und die Antworten darauf, sollen schriftlich im Protokoll festgehalten werden. Fragen, die nicht direkt in der Sitzung beantwortet werden können, sollen den Fragestellern zukünftig binnen 14 Tagen schriftlich beantwortet werden.
„ In Sachen Bürgerbeteiligung und Bürgerfreundlichkeit ist noch viel Luft nach oben im Pulheimer Rathaus", so Liste-Partsch. „ Oft fühlen sich die Bürgerinnen und Bürger mit ihren Fragen und Anregungen nicht ernst genommen. Sie möchten aktiver an den Diskussionen beteiligt werden."
Die Fraktion des Bürgervereins Pulheim ist der Auffassung, dass die Teilnahme der Einwohnerinnen und Einwohner an Entscheidungsfindungen durch die beantragten Änderungen der Geschäftsordnung des Rates der Stadt Pulheim wieder gestärkt wird, woraus sich auch ein höheres Interesse und die wertvolle Mitwirkung an der kommunalen Selbstverwaltung ergeben würde. Zudem wird so den Beschlüssen des Rates und der Ausschüsse mehr Transparenz verliehen.
Fraktion Bürgerverein Pulheim

Fraktion Bürgerverein Pulheim: Wer anderen eine Baugrube gräbt, fällt bekanntlich selbst hinein!
CDU-Ausschussvorsitzende entzieht Bürgern das Wort!

In der Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses am 09.04.2014 wurden die Anträge der Fraktionen Bürgerverein Pulheim und Bündnis 90/Die Grünen zu den geplanten Neubaugebieten BP 113,114 und 115 „Geyener Berg Süd" durch die Mehrheitsfraktionen von der Tagesordnung abgesetzt und somit sprichwörtlich der Bürgerwille in die Baugrube geworfen.
Der Bürgerverein hatte beantragt eine neue Planungsvariante zu erstellen, in der eine andere Verkehrsführung für das zukünftige Baugebiet geplant wird und die Anregungen der Anwohner mit einfließen zu lassen.
„Zusätzlich haben wir in einem Dringlichkeitsantrag eine Bürgerwerkstatt für das Baugebiet „Geyener Berg Süd" gefordert. Dem Bürgerverein ist es wichtig, dass die Interessen der Anwohner berücksichtigt werden und deren Ideen in einem konstruktivem Austausch miteinander, zu einem für alle Seiten guten Ergebnis führen. Doch weder Verwaltung noch Mehrheitsfraktionen hatten ein Interesse mit den Bürgern zu diskutieren, die zahlreich zur Sitzung erschienen waren", so Willy Heinrichs.

Keine Neubaugebiete zu Lasten der Anwohner!

Der nächste Ärger ist vorprogrammiert. Ginge es nach den auf der Bürgerinformation am 11.03.2014 vorgestellten Planungen der Verwaltung, so würden für die jetzigen Anwohner des
Europaviertels unzumutbare Zustände geschaffen.
„So kann man mit Bürgern nicht umgehen! Eine Ausweitung der Kindertagesstätte auf die doppelte Größe mit entsprechendem Hol- und Bringverkehr und drei neue Baugebiete, die komplett über eine einzige Zufahrtsstraße in dem bestehenden Europaviertel versorgt werden sollen, das ist alles andere als bürgerfreundlich", so die Fraktionsvorsitzende Liste-Partsch.
Die zu erwartende brisante Verkehrssituation konnte von der Verwaltung mangels Gutachten in keinster Weise dargestellt werden. Außerdem wird, wie bereits in den Baugebieten Dammstr./Auf dem Acker in Sinthern, Edelsteingarten und diversen anderen, auch hier wieder zu Lasten der Anwohner die Parkplatzsituation verschärft.

„Nach Ansicht der Fraktion des Bürgervereins muss die Verwaltung hier deutlich und zwingend nachbessern. Eine zweite Zufahrt von der Geyener Straße aus ist für ein Baugebiet dieser Größe absolut notwendig", so Liste-Partsch weiter.

Daher hat die Fraktion des Bürgervereins für den kommenden Umwelt- und Planungsausschuss am 09.04.2014 beantragt, dass eine neue Planung für die Baugebiete (BP 113,114 und 115 – Geyener Berg Süd) erfolgen soll. In dieser muss zwingend eine zweite Zufahrt in das BP 113 vorgesehen werden.
Ferner beantragt die Fraktion des Bürgervereins für die Bauphase eine entsprechende Baustraße vorzusehen.

Der Bürgerverein ist der Meinung, dass der Profit aus dem Verkauf von neuem Bauland nicht über die Interessen bereits ansässiger Bürger gestellt werden darf.

Fraktion Bürgerverein Pulheim