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pol rek polizei warnt vor trickdieben bergheim
pol rek polizei warnt vor trickdieben bergheim
Am Mittwoch (15.8.), gegen 15 Uhr, verschaffte sich ein betrügerisches Pärchen Zutritt zur Wohnung einer Seniorin an der Rheinstraße. Die zwei Unbekannten hatten sich als Mitarbeiter eines Telekommunikationsunternehmen ausgegeben und sich so das Vertrauen der älteren Dame erschlichen. Während sie in der Wohnung vermeintlich die Anschüsse prüften, lenkten sie ihr Opfer geschickt ab und stahlen Bargeld. Das Fehlen des Gesparten fiel erst auf, als die Betrüger schon über alle Berge waren.

Die Polizei wurde verständigt und ermittelt nun gegen die zwei Unbekannten die wie folgt beschrieben werden: Die Frau war etwa 25 bis 30 Jahre alt, von normaler Statur, mit dunklem Hautteint und kurzen, dunklen Haaren. Sie trug eine weiße Hose, eine schwarze Jacke und einen Anstecker, der sie als Mitarbeiterin eines namhaften Telekommunikationsunternehmens auswies. Ihr männlicher Komplize wurde ebenfalls auf circa 25 -30 Jahre geschätzt. Die Körpergröße betrug ca. 178 cm. Er war schlank, hatte einen dunklen Hautteint und dunkle, lockige Haare. Er trug einen dunklen Parka. Beide Tatverdächtigen sprachen Deutsch ohne Akzent.

Die Polizei bittet Nachbarn, Passanten und mögliche weitere Zeugen, die etwas Verdächtiges im Zusammenhang mit der Tat beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 02131 300-0 mit dem ermittelnden Kriminalkommissariat 12 der Polizei im Rhein-Kreis Neuss in Verbindung zu setzen.

Achtung, Betrüger sind erfinderisch! Wer als Betrüger über die Runden kommen möchte, muss einfallsreich und vertrauenserweckend auftreten. Das gelingt leider immer noch viel zu vielen Tätern recht gut. Nur das Wissen über die betrügerischen Maschen und eine gesunde Skepsis schützen davor, Opfer von Betrügern zu werden. Deshalb informiert die Polizei über die kriminellen Machenschaften der Trickdiebe. Unterstützen Sie diese Bemühungen, indem Sie Ihr eigenes Umfeld, insbesondere alleinlebende Senioren, sensibilisieren und zur Vorsicht mahnen. Die Täter geben sich als Bedienstete der Stadtwerke oder eines Energieversorgers, als Mitarbeiter eines Telekommunikationsunternehmens oder auch schon mal als Polizeibeamte aus. Möglicherweise erbitten sie aber auch nur ein Glas Wasser, geben vor einen Stift zu benötigen, um einem Nachbarn eine Nachricht zu hinterlassen oder behaupten sich ausgesperrt zu haben und auf den Schlüsseldienst warten zu wollen.

Grundsätzlich sollte keinem Fremden ungeprüft Einlass in die eigene Wohnung gewährt werden. Ein Türspion beziehungsweise eine Vorlegekette oder ein Sperrriegel können bei unangekündigtem Besuch Sicherheit verschaffen. Vereinbaren Sie wenn nötig einen Termin, bei dem Sie nicht alleine mit dem Besuch sind und versichern Sie sich bei der angekündigten Firma oder Behörde über die Richtigkeit des Anliegens. Im Zweifelsfall verständigen Sie sofort die Polizei (Notruf 110), wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt.
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