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Neue Westumgehung entlastet Sinnersdorf

Für die Bürgerinnen und Bürger in Sinnersdorf wird es zukünftig ruhiger und für die Verkehrsteilnehmer sicherer - die 1,1 Kilometer lange Westumgehung entlastet den Pulheimer Stadtteil und lässt den überörtlichen Verkehr besser fließen. NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst und Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek haben die Ortsumgehung in Anwesenheit von Bürgermeister Frank Keppeler, der Landtagsabgeordneten Romina Plonsker und Klaus Voussem, von Ortsvorsteher Josef Klaes und von vielen Sinnersdorfer und Pulheimer Bürgerinnen und Bürger feierlich freigegeben.
Wer bislang von der A57 in Richtung Pulheim unterwegs war, hat in der Regel den Weg mitten durch Sinnersdorf gewählt. Lediglich ein Teil der Verkehrsteilnehmer nutzte die bereits bestehende Nord-Umgehung. Mit dem Anschluss der neuen West-Umgehung können die Bürgerinnen und Bürger in Sinnersdorf aufatmen. „Durch den Bau der neuen Umgehungsstraße werden der Verkehr und damit die Abgasimmissionen im Ort spürbar abnehmen", sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst bei der Verkehrsfreigabe. „Das entlastet die Bürger und steigert die Lebensqualität."
„Bürgermeister Frank Keppeler freute sich: „Ich bin sicher, dass sowohl die Menschen in Sinnersdorf als auch die vorbeifahrenden Autofahrer von der Umgehungsstraße profitieren werden.“
Die Verkehrsteilnehmer, die zwischen Pulheim und dem Autobahnanschluss Köln-Worringen (A57) pendeln, werden ebenfalls entlastet. Sie müssen weniger Kreuzungen passieren und sind auf der mit Kreisverkehren ausgebauten Umgehungsstraße sicher und zügig unterwegs.
In den Bau der L183n hat das Land NRW knapp drei Millionen Euro investiert. Mit einem Teil des Geldes wurden Kompensationsflächen angelegt. „Mit dem Neubau einer Straße greifen wir in die Natur ein. Darum ist es wichtig, einen Ausgleich für diese Eingriffe zu schaffen", so Elfriede Sauerwein-Braksiek. „Hier haben wir unter anderem Brutvögel im Blick gehabt, für die neuer Lebensraum gestaltet worden ist." In der Region sind Feldlerchen, Rebhühner oder auch Schafstelzen zu Hause. Entlang der Straße wurden dichte Gehölze und neue Bäume gepflanzt. An den Feldrändern gibt es zusätzliche Krautsäume. Darüber hinaus wurden nicht mehr benötigte Straßenabschnitte und Wirtschaftswege in Wiesenflächen umgewandelt. Insgesamt 22.000 Quadratmeter Fläche sind als Ausgleichsfläche gestaltet.

Bildunterschrift:
NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst und Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek haben die Ortsumgehung in Anwesenheit von Bürgermeister Frank Keppeler, der Landtagsabgeordneten Romina Plonsker und Klaus Voussem, von Ortsvorsteher Josef Klaes (li.), der stv. Bürgermeisterin Marlies Stroschein (re.) und von vielen Sinnersdorfer und Pulheimer Bürgerinnen und Bürger feierlich freigegeben.