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Bildschirmfoto 2018 10 18 um 19.36.26
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Hildegard Knef hautnah: Kammeroper Köln bringt musikalisch-seelisches Portrait der Ausnahmekünstlerin wieder auf die Bühne im Pulheimer Walzwerk.
Nach dem großen Erfolg der Produktion »Für mich soll’s rote Rosen regnen« in der letzten Spielzeit bringt die Kammeroper Köln das musikalisch-seelische Portrait ab 8. November 2018 wieder auf die Bühne der Kran-Halle im Walzwerk Pulheim. Die beiden Darstellerinnen Ulrike Johanna Jöris und Wibke Wittig präsentieren zusammen mit Musikern der Kölner Symphoniker unter der Leitung von Inga Hilsberg rund 30 Chansons. Doch der Abend ist mehr als ein »Best of«. Regisseur Can Fischer setzt sich intensiv mit Knefs Biographie auseinander und inszeniert eine intime Begegnung mit dem deutschen Weltstar.
1975: Hildegard Knef ist auf dem Höhepunkt ihrer beruflichen Karriere, privat jedoch in der Krise. Dem Krebs knapp entronnen, doch vom Mann verlassen, sitzt sie vor der Schreibmaschine und blickt in den Spiegel der eigenen Vergangenheit. Da trifft die »Knef« die junge »Hilde«: zwei Frauen, eine Person. Sie streiten sich, fallen sich ins Wort. Es beginnt eine schonungslose Abrechnung mit sich selbst. Arbeitswut und physische Erschöpfung, maßlose Sehnsucht und ein rastloses Leben führen Hildegard Knef in die körperliche und seelische Katastrophe. Nur mit ihrem unerschrockenen Mut und einem unbändigen Willen holt sie sich wieder ins Leben zurück.
Um eine besondere Nähe zwischen Publikum und Künstlern herzustellen, löst Fischer die klassische Guckkasten-Situation auf und bietet den Zuschauer die Möglichkeit, neben Tribünenplätzen auch Plätze direkt auf der Bühne zu buchen (begrenztes Kontingent).
Ebenfalls an der Produktion beteiligt ist die Videokünstlerin und Malerin Gudrun Barenbrock, deren Arbeiten bereits mitunter in Amsterdam, Athen und Bogotá zu sehen waren. In 17 Videos visualisiert sie die Gedanken- und Gefühlswelt der Knef und komplettiert damit das experimentelle Raumkonzept in der ehemaligen Industriehalle.
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