banner stadtblatt 532x32 1

Feuerwehr1 2
Feuerwehr1 2
Bürgermeister startet Aktion
In den nächsten Sommerwochen ist die Feuerwehr Pulheim mit ihren freiwilligen Kräften wieder in besonderer Mission unterwegs: Mit vier Löschwagen wird sie im ganzen Stadtgebiet wieder Bäume und Pflanzen mit Wasser versorgen, die diese Unterstützung besonders benötigen. Das Wasser dafür stellt – wie schon im vergangenen Jahr – die RheinEnergie zur Verfügung.

In erster Linie versorgt die Feuerwehr junge Bäume, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Bauhofs gepflanzt haben. Ein solcher Baum muss mindestens drei Jahre ausreichend gewässert werden, bis sich die Wurzeln genügend gebildet haben. Im vergangenen Jahr war die Pulheimer Feuerwehr ebenfalls mit vier Löschwagen innerhalb von zwei Wochen sogar täglich im Pulheimer Stadtgebiet unterwegs. Dabei nutzten sie bis zu 10.000 Litern je Löschwagen – also 50 Badewannenfüllungen. Jedes Löschfahrzeug wird auch in diesem Jahr wieder mit drei Feuerwehrleuten der Freiwilligen Feuerwehr besetzt und etwa zwei Stunden unterwegs sein. Derzeit ist eine tägliche Bewässerung nicht notwendig. Dies kann sich bei steigenden Temperaturen jedoch wieder ändern.

Unterstützung durch RheinEnergie
Bürgermeister Frank Keppeler dankte den Feuerwehrkräften und der RheinEnergie für das Engagement: „Im vergangenen Jahr haben die Feuerwehrleute insgesamt rund 340 Stunden zusätzlich investiert, um die jungen Bäume zu schützen. Ich danke sehr dafür, dass sie auch in diesem Sommer – mit starker Unterstützung der RheinEnergie – wieder für diesen besonderen Einsatz zur Verfügung stehen.“ Der Bürgermeister wies darauf hin, dass es sich bei der Aktion nicht nur um ein Projekt im Sinne des Naturschutzes handele. „Die Pflanzung eines jungen Baumes ist mit erheblichem Aufwand und Kosten verbunden“, fügte er hinzu.
Die RheinEnergie stellt die Anschlüsse ans öffentliche Trinkwassernetz unentgeltlich zur Verfügung, das Wasser stammt aus dem Wasserwerk Weiler. Dort liegen die Förderbrunnen für das Grundwasser gut geschützt in einem eigens angelegten Wasserschutzwald. Seit 1960 versorgt das Unternehmen Pulheim, Stommeln, Stommelerbusch, Ingendorf und Sinnersdorf als Wasserlieferant. Seit Anfang der 2000er-Jahre auch Sinthern, Geyen, Brauweiler und Manstedten. „Bei der Aktion kommt ausschließlich Grundwasser zum Einsatz, das von Natur aus bereits eine so hohe Qualität hat, dass eine Nachbehandlung nicht erforderlich ist“, erläuterte RheinEnergie-Unternehmenssprecher Christoph Preuß. Aus Sicherheitsgründen wird das Wasser vor Abgabe ins Versorgungsnetz einmal über Aktivkohle gefiltert, um absolut auszuschließen, dass ein Fremdstoff ins Wasser gerät.

Grundwassermenge nach wie vor groß
Christoph Preuß wies außerdem darauf hin, dass die Grundwassermengen in der Kölner Bucht sehr groß seien und sich selbst in trockenen Jahren genügend erneuerten; sogar mehrere trockene Jahre hintereinander stellten deswegen keine Gefahr für die Trinkwasserversorgung dar.
Social Media
Pin It

Suche