banner stadtblatt 532x32 1

Tafel
Tafel
Im Nebenraum der Tafel der Malteser am Pulheimer Bahnhof ist an diesem Tag wenig Platz: Hier stapeln sich zur Weihnachtszeit zahlreiche liebevoll verpackte Pakete. Darin befinden sich haltbare Lebensmittel wie Reis, Nudeln, Kekse oder Kaffee sowie durchaus auch einmal eine Flasche Wein. Mit der Kistenaktion sollen die Menschen die Möglichkeit bekommen, sich an den Festtagen eine gute Mahlzeit zuzubereiten. Schon zum achten Mal hatte der Malteser Hilfsdienst e.V. in Pulheim zu dieser Geste aufgerufen und zahlreiche Bürgerinnen und Bürger waren dem Aufruf nachgekommen.

Bürgermeister dankt ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern
Zur ersten Ausgabe war auch Bürgermeister Frank Keppeler gekommen, der den Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz während des gesamten Jahres bei der Tafel herzlich dankte. „Obwohl es uns in Pulheim wirtschaftlich gut geht, gibt es auch in unserer Stadt Menschen, die Hilfe benötigen. Die Tafel trägt mit ihrem Angebot dazu bei, dass die Unterstützung dort ankommt, wo sie gebraucht wird“, sagte der Bürgermeister.
Rund 60 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehören zum Team der Tafel unter der Leitung von Maria Thomas und Michael Fei. Sie alle sorgen für Lebensmittel, halten den Kontakt zu Spendern wie Supermärkten, Bäckereien oder Landwirten in der Region. Zwei Mal in der Woche öffnet die Tafel ihre Türen. Dann geben immer zehn bis zwölf Helferinnen und Helfer die Lebensmittel an die Kunden aus.
Doch die Ausgabe der Weihnachtspäckchen ist etwas Besonderes. Deshalb waren an diesem Tag nicht nur der Stadtbeauftragte der Malteser Georg von Mylius und sein Stellvertreter Richard Knörr anwesend, sondern zusätzliche Ehrenamtliche vor Ort: Jugendliche der Klassen 7 a und 7c des Abtei-Gymnasiums waren mit ihrer Lehrerin Martina van Laack nach Pulheim gekommen, um zu helfen. „Unsere Schule hat schon einige Mal bei der Tafel mitgeholfen. Und es gibt immer wieder Schülerinnen und Schüler, die im Anschluss einer solchen Aktion eigenständig die Tafel unterstützen“, berichtete die Religionslehrerin.
Social Media
Pin It

Suche