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Garagenbrand
Garagenbrand
In der Silvesternacht brannte eine Garage in Pulheim völlig aus. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf das Wohnhaus verhindern.

Das neue Jahr war gerade drei Stunden alt, da wurde der Leitstelle der Feuerwehr gemeldet, dass in Pulheim eine direkt an einem Haus stehende Garage brennen würde. Der Anrufer hatte das Feuer von seinem Balkon aus entdeckt und nachdem er die Feuerwehr alarmiert hatte, weckte er die Anwohner auf der gegenüberliegenden Straßenseite.
Als die alarmierten Löschzüge der freiwilligen und hauptamtlichen Wache aus Pulheim, Stommeln und Geyen an der Einsatzstelle eintrafen, brannten bereits wesentliche Teile des Garagendaches. Erste Erkundungen ergaben, dass die Hausbewohner bereits das angrenzende Wohnhaus verlassen hatten, sodass sich die ersten Einsatzkräfte, unter der Einsatzleitung von Brandoberinspektor Paul-Josef Kremer, sofort um die Brandbekämpfung kümmern konnten. Aufgrund der schnellen Brandausbreitung wurden letztendlich für die Löschmaßnahmen vier C-Rohre vorgenommen; zwei davon, um das Wohnhaus effektiv und erfolgreich vor einem Übergreifen des Feuers zu schützen. Trotz des massiven Einsatzes von insgesamt gut 40 Feuerwehrkräften, die mit sechs Löschfahrzeugen, einer Drehleiter, einem Rettungswagen und dem Einsatzleitfahrzeug aus Brauweiler vor Ort waren, konnte nicht verhindert werden, dass die Garage mit dem darin abgestellten PKW vollständig ausbrannte und das Dach der Garage erheblich beschädigt wurde. Tröstlich bleibt für die Bewohner, auch im Hinblick auf das gerade begonnene neue Jahrzehnt, dass das Wohnhaus unbeschädigt erhalten blieb.
Angaben zur Brandursache konnte die Feuerwehr nicht machen. Bevor die Feuerwehr die Einsatzstelle gegen 5:00 Uhr verlassen konnte, wurde Löschwasser, was aufgrund der herrschenden Temperaturen stellenweise zu glatten Flächen auf der Straße und dem Bürgersteig führte, durch einen Streuwagen der Stadt Pulheim abgestreut. Aus Sicherheitsgründen kontrollierte die Feuerwehr die Einsatzstelle, nach gut einer Stunde nach dem Einsatzende, nochmals.
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