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111Kriminaldienstmarke
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Die Polizei warnt explizit vor einer neuen Form des Betrugs. Dabei geben sich die Betrüger im Telefonat als Angehörige aus, die sich mit dem Virus infiziert hätten und nun Geld für die Behandlung benötigten.

Am Donnerstag (26. März) rief gegen 20:00 Uhr ein vermeintlicher Sohn eine 82-jährige Dame an. Der "Sohn" behauptete, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben und nun 250.000 Euro für die Behandlung der Krankheit zu benötigen. Die Seniorin erwiderte, nicht über so viel Geld zu verfügen, woraufhin der Unbekannte enttäuscht auflegte. Am nächsten Tag (Freitag) rief der Unbekannte erneut bei der Seniorin an und sagte, dass auch 50.000 Euro ausreichten. Die Seniorin schenkte den Ausführungen Glauben und begab sich zu ihrer Bank, um den Geldbetrag abzuheben. Dank eines aufmerksamen Bankmitarbeiters, der umgehend die Tochter der Seniorin in Kenntnis setzte, blieb die Tat unvollendet. Die Kriminalpolizei ermittelt. Wie auch beim "falschen Polizeibeamten" oder anderen Anrufen von Unbekannten gilt auch hier:

- Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter
ist. Fordern Sie den Anrufer grundsätzlich dazu auf, seinen
Namen selbst zu nennen!
- Rufen Sie ihn über die Ihnen bekannte oder selbst herausgesuchte
Rufnummer zurück!
- Seien Sie misstrauisch, wenn Sie jemand telefonisch um Geld
bittet!
- Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr
Gesprächspartner, z. B. oft ein angeblicher Enkel, Geld von
Ihnen fordert!
- Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Ihnen unbekannte
Personen. Informieren Sie sofort die Polizei über 110, wenn
Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt!
Bitte machen Sie in Ihrem Umfeld auf die Masche aufmerksam! (nh)
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