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Kammeroper bleibt in Pulheim – Bitte um weitere Unterstützung
                                    Die Kammeroper wird in Pulheim bleiben, ist aber aufgrund der Corona-Krise mehr denn je auf die Unterstützung des Publikums angewiesen.
Durch die Spendenaktion des Rotary Clubs und des Lions Clubs Pulheim unter der Federführung von Prof. Dr. Martin Wortmann und Werner Theisen, sowie nach intensiven Gesprächen mit dem Vermieter, konnte glücklicherweise eine Lösung gefunden werden, dass die Kammeroper nun doch in Pulheim verbleiben kann.

Den letztendlichen Ausschlag dazu gab das großzügige Entgegenkommen des Vermieters Herrn Schmidt-Holzmann, aufgrund der Corona-Krise und der damit verbundenen behördlichen Theaterschließung die Miete für ein weiteres Jahr zu reduzieren. Dank der Vermittlung von Prof. Dr. Martin Wortmann konnte jetzt eine Einigung erzielt werden, welche den Fortbestand der Kammeroper im Walzwerk sichert. Eine Verlängerung des Mietvertrags bis Juli 2021 ist fest vereinbart, eine Weiterführung von Aufführungen der Kammeroper über den Termin darüber hinaus wird von beiden Seiten sehr gewünscht.

Intendantin Esther Schaarmann zeigt sich dankbar: „Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Beteiligten bedanken, vor allem bei den großzügigen Spendern als auch bei Herrn Prof. Dr. Wortmann und Herrn Theisen, die diese Spendenaktion ins Leben gerufen haben sowie bei Herrn Schmidt-Holzmann als unserem Vermieter, der in dieser Situation ein großes Entgegenkommen gezeigt hat.“


Die Spendenaktion des Rotary Clubs und des Lions Clubs hat nach derzeitigem Stand 20.000,- Euro eingebracht. „Diese Spende soll der Kammeroper zugute kommen und nach Möglichkeit in der nächsten Zeit noch erhöht werden. Wir sind mit einigen potentiellen Spendern noch im Gespräch“, so Prof. Dr. Martin Wortmann. Da mit dem Verbleib in Pulheim die nötigen Voraussetzungen erfüllt sind, hofft die Kammeroper außerdem, dass die Stadt Pulheim eine Erhöhung der Förderung über alle Parteigrenzen hinweg ab nächstem Jahr gewährt.


Dennoch hat die Kammeroper gerade in den Zeiten der Corona-Krise extrem zu kämpfen. Alle Vorstellungen seit Mitte März wurden behördlich verboten und Intendantin Esther Schaarmann rechnet nach derzeitiger Lage nicht mit einer Wiederaufnahme des Spielbetriebes zum 20. April 2020. „Leider ist damit zu rechnen, dass die Institutionen, die als erstes geschlossen wurden auch erst als letztes wieder aufmachen dürfen“, so Schaarmann. Auch die Vermietung der Räumlichkeiten für Hochzeiten oder andere Veranstaltungen ist aufgrund des behördlichen Verbots derzeit nicht möglich. Die Mitarbeiter der Kammeroper sind derzeit alle in Kurzarbeit oder arbeiten im Home-Office.


Dennoch freut sich die Kammeroper über den Verbleib in Pulheim und die Planungssicherheit, ist aber in diesen Zeiten umso mehr auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen. „Wir wissen nicht, wann wir wieder spielen dürfen, dennoch laufen unsere Fixkosten weiter. Durch die Corona-Krise sind uns etliche Vorstellungen auf Tournee weggefallen, die für uns eine wichtige Säule in unserer Finanzierung sind. Aufgrund dessen, dass wir bisher keine Förderung von Land oder Bund bekommen, sind leider auch die derzeitigen Rettungsmaßnahmen für Theater durch die Bundesregierung oder Fonds für uns nicht passend, da diese meistens auf bisher sowieso schon geförderte Theater abzielen. Deshalb bitten wir weiterhin um Unterstützung, um dieses kleine Juwel hier in Pulheim zu erhalten“, sagt Intendantin Esther Schaarmann. „Wenn wir wieder spielen dürfen, dann können sich die Zuschauer wieder über einen vielfältigen Spielplan freuen. Wir sind auf jeden Fall sehr glücklich über diese weitere Zeit hier in Pulheim.“


Derzeit wird der Spielplan für die nächste Spielzeit festgelegt, der voraussichtlich wieder drei Neu-Produktionen sowie etliche Wiederaufnahmen umfassen wird. Genaueres dazu wird im Mai / Juni bekannt gegeben.

„Wir freuen uns auf viele schöne gemeinsame Vorstellungen in der nächsten Spielzeit, also vermutlich ab Spät- Sommer 2020“, so Esther Schaarmann. „Und ich wünsche allen unseren Zuschauern und allen Pulheimern, dass Sie möglichst gut durch diese Krise kommen und vor allem gesund bleiben!“

So können Sie die Kammeroper unterstützen:

- Geben Sie bitte Ihre Karten für die ausgefallenen Vorstellungen nicht zurück, sondern tauschen Sie diese in die Ersatztermine oder noch besser: Spenden Sie diesen Betrag an die Kammeroper. Gerne stellen wir dafür eine Spendenbescheinigung aus.
- Werden Sie Mitglied in unserem Förderverein. Erwachsene zahlen einen Jahresbeitrag von 50,- Euro, Ehepaare einen Jahresbeitrag von 85,- Euro, Firmen 250,- Euro. Dafür erhalten Sie für alle Vorstellungen Karten zum ermäßigten Preis, bekommen Führungen hinter die Kulissen, die Möglichkeit von Probenbesuchen etc. Für alle Beiträge erhalten Sie eine Spendenbescheinigung, die von der Steuer absetzbar ist. Kontakt: foerderverein@kammeroper-koeln.de
- Werden Sie Stuhlpate! Für einmalig 99,-Euro werden Sie Pate eines Theaterstuhls in der Kammeroper, der dann ein Schild mit Ihrem Namen auf der Rückenlehne trägt. Pro Stuhl gibt es zusätzlich eine Freikarte. Auch für diese Spende können Sie eine Spendenbescheinigung erhalten.
- Spenden Sie einen einmaligen Betrag, entweder an das Spendenkonto „Für den Erhalt der Kammeroper“ von Rotary/Lions (Kontoverbindung: DE87 3706 9252 6019 0690 18 – Stichwort: Kammeroper) oder direkt an die Kammeroper (Kontonummer: DE90 3707 0024 0118 1957 01). Auch hier erhalten Sie eine Spendenbescheinigung.
Weitere Informationen sowie aktuelle Informationen finden Sie unter www.kammeroper-koeln.de.
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