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Stadt Pulheim Info 1024 2
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Gestern Abend diskutierte der Pulheimer Stadtrat über mehrere Stunden das Für und
Wider von mobilen Luftfiltergeräten in Schulen, Kitas und Sporthallen. Am Ende
überzeugte die SPD-Fraktion mit ihrem Vorschlag, die Schulkonferenzen entscheiden
zu lassen, die anderen Fraktionen.
„Wir freuen uns, dass nun alle Schulkonferenzen gefragt werden, ob für die neun
Grundschulen, die Gesamtschule, die beiden Gymnasien, die Realschule und die
Förderschule jeweils Luftfiltergeräte angeschafft werden sollen oder nicht. Damit liegt die
Entscheidung nicht allein bei den Schulleiter*innen, wie der Bürgermeister es wollte, sondern
auch bei den Lehrer*innen, den Eltern und den Schüler*innen. Also genau bei denjenigen,
die am Ende diese Geräte nutzen müssen und um deren Gesundheit es geht.“, erklärt
Torsten Rekewitz, Vorsitzender der SPD-Fraktion.
Seine Kollegin Sylvia Fröhling hätte sich diese Entscheidung schon viel früher gewünscht:
„Der Beschluss, der gestern einstimmig getroffen wurde, hätte bereits vor Monaten, vielleicht
sogar schon im vergangenen Jahr, getroffen werden können. Aber sei’s drum, besser spät
als nie. Nun geht es darum, dass in den Schulen möglichst rasch diskutiert und entschieden
wird. Und dann sollen alle, die gerne mobile Luftfilter hätten, auch welche bekommen –
unabhängig davon, wie andere das sehen. Dies ist uns als SPD besonders wichtig: Nur weil
eine Schule am Ende vielleicht keine Luftfilter in den Klassenräumen möchte, sollen die
Geräte keiner anderen Schule verwehrt werden. Wir wollen individuelle Lösungen im Sinne
der Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen. Und das Ganze nun möglichst fix, der Stadtrat
muss Anfang November die endgültige Entscheidung treffen.“
Ein Wehrmutstropfen bleibt für Torsten Rekewitz: „Wir hätten es gut gefunden, wenn in den
Kitas genauso verfahren wird: Auch hier hätten die Eltern mitentscheiden sollen. Stattdessen
trifft nun das Jugendamt diese Entscheidung für alle Kindertagesstätten. Schade, dass wir
mit dieser Forderungen CDU, Grüne, WfP und FDP nicht überzeugen konnten. Umso mehr
bitten wir nun die Verwaltung und die Kita-Leitungen, dass sie den Weg auch für einen
besseren Schutz der Kleinsten freimachen.“, so Rekewitz abschließend.
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