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Bau AzubiBauboom trifft auf Nachwuchs-Mangel: Zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres sind viele Baufirmen im Rhein-Erft-Kreis vergeblich auf der Suche nach Azubis. Darauf weist die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) unter Berufung auf aktuelle Zahlen der Arbeitsagentur hin. Danach blieben im Juli 54 Prozent aller Ausbildungsstellen auf dem Bau unbesetzt. Von 39 ausgeschriebenen Plätzen im Kreis waren noch 21 zu vergeben. Bereits im vergangenen Jahr waren zum selben Zeitpunkt 63 Prozent aller Ausbildungsplätze im Bauhauptgewerbe unbesetzt.
Mehmet Perisan von der IG BAU Köln-Bonn spricht von einem „Alarmsignal“. Wenn es den Firmen nicht gelinge, Schulabgänger für die dringend gebrauchte Arbeit als Maurer, Straßenbauer oder Baugeräteführer zu finden, dann gerate das Fundament der ganzen Branche ins Wanken. „Aber nur wenn die Arbeitsbedingungen auf Baustellen attraktiver werden, lässt sich das Nachwuchs-Problem lösen“, ist der Gewerkschafter überzeugt. In der laufenden Tarifrunde fordert die IG BAU deshalb ein monatliches Einkommensplus von 100 Euro für alle Azubis. Außerdem soll die lange, meist unbezahlte Fahrerei zur Baustelle entschädigt werden, um die Arbeit attraktiv zu halten – auch gegenüber anderen Branchen, in denen weit weniger gependelt wird. „Wer sich bei der Berufswahl für den Bau entscheidet, der muss auch Familie, Freizeit und Arbeit unter einen Hut bringen können. Aber das klappt für die meisten Berufseinsteiger nur sehr selten“, so Perisan. Diese Unzufriedenheit spiegele sich auch in einer hohen Abbrecherquote wider. Laut
aktuellem Ausbildungs- und Fachkräftereport der Sozialkassen des Baugewerbes (SOKABAU) bringt jeder dritte Azubi die Ausbildung nicht zu Ende.
HündinQuelleOABrühlEin Zeuge (41) meldete den Verkauf mehrerer Hundewelpen auf einem Spielplatz. Da ihm diese Szenerie seltsam vorkam, informierte er die Polizei.

Polizeibeamte erhielten am Montagnachmittag (06. Juli) um 14:30 Uhr Kenntnis über einen Welpenhandel auf einem Spielplatz an der Straße "Neue Bohle". Dort eingetroffen, stellten die Beamten das Treffen zwischen drei Anbietern (15, 20, 48) aus Euskirchen und zwei Interessenten (beide 34) aus Bedburg fest. Die Interessenten, die über eine Verkaufsplattform auf das Angebot aufmerksam wurden, übergaben vor Ort bereits einen Kaufbetrag in Höhe von 1500 Euro. Dafür erhielten sie einen der beiden Welpen (Bilder) aus dem angeblichen Wurf der ebenfalls anwesenden Hündin, die im Besitz der Anbieter sei. Bei genauerer Betrachtung stellte sich heraus, dass der ausgehändigte Impfausweis Fälschungsmerkmale aufwies und die Hündin eine falsche TASSO-Marke trug. Insgesamt verwickelten sich die Anbieter zunehmend in Widersprüchen zur Herkunft der Hunde und einer von ihnen (20) gab falsche Personalien an, so dass die Beamten von einem Diebstahl beziehungsweise von einer Hehlerei ausgingen.

Die Hündin und die zwei Welpen, deren Herkunft ungewiss blieb, wurden durch das Ordnungsamt in Verwahrung genommen und die Interessenten erhielten vor Ort ihren Kaufbetrag zurück. Die Beamten fertigen eine Strafanzeige. (bm)

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