43. Frühjahrsputz Pulheimer Naturschutzgebiet „Große Laache“
Traditionell (jeweils Samstag nach Karneval, 14:00 Uhr) hatte der Ortsvorsteher und CDU-Ratsmitglied Gert Lauterbach wieder erfolgreich zur Reinigungsaktion rund um die „Große Laache“ aufgerufen. Ca. 40 freiwillige Helferinnen und Helfer mit regenfester Kleidung folgten seinem Aufruf und sammelten ausgestattet mit Abfall-Greifern und Müllsäcken tatkräftig Müll.
Gert Lauterbach erklärte vor der Sammlung allen Teilnehmern die Besonderheiten des unter Naturschutz stehenden Feuchtgebietes. Das Mündungsdelta des Pulheimer Bachs ist heute eines der wenigen größeren Feuchtgebiete des Rhein-Erft-Kreises. Die „Große Laache“ ist seit 1999 als Naturschutzgebiet ausgewiesen und bietet zahlreichen wassergebundenen Pflanzen und Tieren einen geschützten Lebensraum.
Der Ortsvorsteher begrüßte u.a. Familien mit kleinen Kindern, Vertreter der Pulheimer Karnevalsgesellschaften, des Pulheimer SC, zahlreiche Angehörige des Vereins „Begleitung geflüchteter Menschen Pulheim“ sowie der Pulheimer Ökumene.
„Unsere Natur braucht Menschen, die nicht wegsehen, sondern handeln. Jede Sammelaktion zeigt, dass wir gemeinsam etwas bewirken können“. Es ist beeindruckend zu sehen, wie viele Menschen bereit sind, ihre Freizeit für den Schutz unserer Natur einzusetzen. Unser Ziel ist es, ein klares Zeichen gegen Umweltverschmutzung zu setzen und das Bewusstsein für den Erhalt unseres Naturschutzgebiets zu stärken“, erklärte der Pulheimer Ortsvorsteher.
Die vielen fleißigen Hände zeigten gutgelaunt und hochmotiviert entsprechendes Umweltbewusstsein und konnten trotz Regenwetter einen Lastwagen voller Müll sammeln.
Der Pulheimer Karnevalszug gehört zu den schönsten Zügen im Erftkreis.
Dieser Auftritt bleibt in Erinnerung: Zum ersten Mal standen erfahrene Tänzerinnen und Tänzer aus den Tanzcorps der KG Ahl Häre, der KG Blau-Weiß Sinnersdorf, der Brauweiler Karnevalsfreunde, der KG Pennebröder sowie der KG Stommeler Buure für einen eigens einstudierten Tanz auf der Bühne.
Diese Premiere führte bei den Gästen des diesjährigen Empfangs der Tollitäten sowie der Kinder- und Jugendtanzcorps im Dr.-Hans-Köster-Saal zu Begeisterungsstürmen. „Karneval achtet nicht auf Stadtteilgrenzen – Karneval verbindet! Das haben die jungen Menschen mit ihrem Auftritt eindrucksvoll bewiesen“, sagte Bürgermeister Frank Keppeler, der als Gastgeber der Veranstaltung allen Ehrenamtlichen für ihr großes Engagement für das rheinische Brauchtum dankte.
Nach guter Tradition präsentierten sich die Kinder- und Jugendtanzcorps der KG Ahl Häre, der KG Pennebröder, der Brauweiler Karnevalsfreunde, der KG Blau-Weiß Sinnersdorf, der KG Pulheimer Löschgrenadiere sowie der KG Stommeler Buure zudem mit ihren eigenen Sessionstänzen.
© Artur Mittelstedt
Zum großen Finale des rund fünfstündigen Programms unterhielt der Traditionschor der KG Haufenlaufen mit leisen und satirischen Tönen die Gäste. Darunter waren Vertreterinnen und Vertreter aus Politik sowie zahlreicher Karnevalsgesellschaften aus dem Stadtgebiet.
Auch die Tollitäten nutzten die Bühne und stellten ihre Lieder und Tänze vor. Den Auftakt machte das Pulheimer Kinderzweigestirn mit Prinzin Maya I. Müller und Prinzessin Lia Adams. Das Pulheimer Dreigestirn mit Prinz Michael I. Klütsch, Bauer Theo Papadopoulos und Jungfrau Kai, Kai Ullrich-Grünberg, sorgte mit einem Medley für Stimmung, das Sinnersdorfer Dreigestirn Prinz Stefan II. Faßbender, Bauer Jürgen Niepenberg und Jungfrau Alexandra, Christian Wendlandt, waren gesanglich mit der „Pappnas in Love“ unterwegs. Und das Dreigestirn aus Stommeln mit Prinz Sven I. Schulze, Bauer André Müsch und Jungfrau Mikaela, Michael Fraikin, berichtete mit einem Augenzwinkern von Stommeln als dem schönsten Ort auf dem Planeten.