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Bild 1Ihr Bäcker ist auch jetzt für Sie da!

 Der Bäcker steht weiterhin Tag und Nacht in der Backstube, um frisches Brot und Brötchen zu backen und Ihre Grundversorgung zu gewährleisten. In Krisenzeiten sind Bäckereien immer für die Bevölkerung zur Stelle, so auch dieses Mal. Eine Bäckerei besteht aber nicht nur aus Bäckern, sondern auch aus Reinigungskräften oder Verkäufer/innen, die trotz enormen Stresses stets ihr Möglichstes tun, um Sie freundlich zu bedienen. Die Bäckereien sind sich den Gefahren bewusst, deshalb werden Maßnahmen ergriffen und penibel auf die Hygienerichtlinien geachtet – regelmäßige, ausführliche Hygienebeschulungen werden ohnehin in regelmäßigen Abständen durchgeführt.

Der Grundversorger tut also alles dafür, dass die Kundschaft auch in der jetzigen Krise gesundes und frisches Brot erhält, aber auch die Verbraucher müssen sich anpassen. Der hohe Qualitätsanspruch will gewährleistet sein, dementsprechend braucht beispielsweise ein Sauerteig 18 Stunden Ruhezeit. Das bedeutet, man sollte unter Umständen seine Backwaren vorbestellen. Außerdem sind die Aushänge in den einzelnen Bäckereien, etwa bezüglich des Mindestabstands, zu befolgen.

Abschließend ein Appell an die Menschlichkeit: Ein Lächeln tötet zwar keine Viren, aber jede und sei es noch so kleine Geste, kann in diesen Tagen der ein oder anderen Bäckereiverkäuferin die harte Arbeit ein wenig erleichtern. Danken Sie den Personen, die die Gesellschaft aktuell am Laufen halten und behandeln Sie ebenjene mit dem Respekt, der ihnen gebührt. Nur so kann die Krise bewältigt werden.
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Bildunterschrift
Bild 1: Obermeister Guido Boveleth und Rebecca Mäsing am Holzbackofen
Bild 2: Obermeister Guido Boveleth am Holzbackofen
polizeipressestelle rhein erft kreis pol rek falsche kriminalbeamten erkannt bruehlGemeinsam mit der Stadt Köln und der Stadt Leverkusen warnt die Polizei vor falschen Medizinern, die insbesondere die Sorge älterer Menschen vor einer Infektion mit dem Corona-Virus ausnutzen. Mit einer perfiden Masche versuchten Täter heute Vormittag (17. März) im Köln-Mülheim in die Wohnung einer Seniorin (82) zu gelangen. Die Polizei Köln hat die Ermittlungen zu dem Fall aufgenommen.

Die Stadt Köln betont, dass das Gesundheitsamt zwar Virentests an der Haustür durchführen lässt, aber keine Mitarbeiterinnen/ Mitarbeiter ohne vorherige Anmeldung ausschickt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigen dabei stets ihren Ausweis vor.

In Leverkusen erfolgen Virentests nach ärztlicher Anordnung und vorheriger Terminabsprache in Einzelfällen auch in Wohnungen. In diesen Fällen weisen sich die Mitarbeiter der Deutschen Roten Kreuzes oder des Malteser Hilfsdienstes mit einem Ausweis aus.

Bürgerinnen und Bürger, die sich Sorgen machen, möglicherweise mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert zu sein, wenden sich bitte telefonisch an ihre Hausärztin/ ihren Hausarzt. Sie/Er wird sodann entscheiden, ob ein Labortest auf eine Infektion mit dem Corona-Virus erforderlich ist. Sollte die Hausärztin/ der Hausarzt nicht erreichbar sein, steht der kassenärztliche Notdienst rund um die Uhr unter der Telefonnummer 116 117 zur Verfügung.

Nach ersten Ermittlungen klingelte es in der Kieler Straße gegen 11.10 Uhr an der Wohnungstür der 82-Jährigen. Als sie öffnete, standen ein Mann und eine Frau vor der Tür. "Die waren wie Ärzte gekleidet und sagten, dass sie bei mir einen Corona-Test durchführen müssten", erklärte die Rentnerin gegenüber hinzugerufenen Polizisten. Die Dame reagierte geistesgegenwärtig und vollkommen richtig. "Ich habe diese Leute aufgefordert Abstand zu halten. Als dann meine Besucherin (62) an die Tür kam, sind sie aus dem Haus gerannt", fügte die Anzeigenerstatterin hinzu.

Alle wichtigen Informationen über das Corona-Virus und die neuesten Entwicklungen diesbezüglich in Köln finden Bürgerinnen und Bürger auf der Homepage der Stadt Köln. https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/gesundheit/corona-virus/index.html

Informationen für die Bürgerinnen und Bürger in Leverkusen hat die Stadt Leverkusen auf ihrer Homepage veröffentlicht. https://www.leverkusen.de/leben-in-lev/gesundheit/info-zu-corona-virus.php

(he)
pol k 200305 5 k klebeband und seile hielten marodes baustellenfahrzeug zusammen polizei l sst lkw kKlebeband und Seile hielten marodes Baustellenfahrzeug zusammen - Polizei lässt Lkw-Kipper stilllegen. Polizisten der Schwerlastgruppe haben am Mittwochmittag (4. März) einen völlig maroden Lkw-Kipper (7,5 Tonnen) auf der Frankfurter Straße aus dem Verkehr gezogen. Aufgefallen war den Polizisten das Fahrzeug, weil es auf der hinteren Ladefläche einen kleinen Bagger geladen hatte, der augenscheinlich mangelhaft gesichert worden war. Bei einer Kontrolle stellten sie gravierende Mängel fest, die zur sofortigen Stilllegung führten. Die Beamten untersagten dem Fahrer (44) die Weiterfahrt.

Fahrer- und Beifahrersitz waren auf einem selbstgebastelten Holzbalkengestell montiert. Die Balken wiesen teilweise Risse auf, die Sitze waren dadurch locker. An der Fahrertür fehlten Griffe und die Innenverkleidung. Die Tür konnte nur von innen mit einem Seil geöffnet werden. Das Fahrzeug war für den Transport eines Baggers nicht geeignet. Dieser war zudem nur mit völlig maroden Spanngurten auf der Ladefläche "gesichert" worden, die im Falle eines Unfalls keiner Belastung standgehalten hätten. Zurr-Ösen waren nicht vorhanden. Hinter dem Fahrersitz stand eine schwere Asphaltschneidemaschine: Sie war mit einem Gurt an Griffen an der hinteren Fahrzeugwand befestigt. Im Falle einer Vollbremsung wäre dies ein unkalkulierbares Risiko mit hohem Gefahrenpotenzial für Fahrer, mögliche Beifahrer und auch andere Verkehrsteilnehmer gewesen. Im linken Blinker vorne stand etwa zehn Zentimeter hoch Wasser. Zudem wurde das Blinkerglas nur durch Klebeband am Baulaster gehalten. Rahmen und Hilfsrahmen wiesen unsachgemäße und mangelhafte Schweißnähte auf. Obwohl dieser Klein-Lkw nur eine rote Umweltplakette hätte haben dürfen, waren an der Frontscheibe gleich drei grüne Plaketten angebracht. Die Polizisten leiteten ein umfangreiches Ermittlungsverfahren ein und untersagten dem 44-Jährigen die Weiterfahrt. (cr)
pol rek 200305 2 einbruch in bankfiliale kerpenZwei Täter hebelten in nur wenigen Minuten mehrere Schließfächer auf und entkamen unerkannt.

Am Donnerstag (05. März) erhielten Streifenbeamte um 04:10 Uhr den Einsatz zu einem Einbruch in eine Bankfiliale in der Hauptstraße in Horrem. Ein Sicherheitsunternehmen teilte mit, dass sich dort zwei Täter gewaltsam Zutritt verschafft und die im Eingangsbereich befindlichen Schließfächer aufgebrochen hätten. Das Duo flüchtete nach nur wenigen Minuten.

Die Beamten stellten vor Ort fest, dass die Zugangstür zur Filiale am Merkurweg (Sackgasse) mit massiver Gewalteinwirkung aufgehebelt worden war. Die Metalltür wies mehrere Hebelspuren auf. Eine weitere, im Gebäudeinneren gelegene Tür, brachen die Täter im Anschluss auf, um so in den Raum zu gelangen, wo sich die Wertfächer befinden. Die Beamten bemerkten auf dem Boden liegende Unterlagen und Sparbücher von Kunden.

Art und Umfang dieses Beutezuges ist Teil der laufenden Ermittlungen des Kriminalkommissariates 22 in Kerpen. Zudem wird geprüft, ob es Parallelen zum Einbruchdiebstahl in eine Bankfiliale in Bornheim von vor zwei Tagen gibt.

Zeugen, die zum tatrelevanten Zeitpunkt Beobachtungen machten, werden gebeten, sich umgehend mit den Ermittlern unter Telefon 02233 52-0 in Verbindung zu setzen. (bm)

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