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Unwetter Koeln 19.7.2017

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Es war wieder so ein Tag wo alles passieren konnte. Es strömten sehr heisse, energiereiche und labile Luftmassen aus Südwesten nach NRW. Die Temperaturen erreichten zum Nachmittag 34°C bei einem Taupunkt von 20°C. Früh am Morgen bildeten sich bereits über Belgien Gewitter die nach Norden zogen. Gegen 14.50 Uhr machte ich mich auf den Weg nach Erkelenz und diese Gewitterlinie dort zu beobachten. Kurz bevor ich losfuhr, schaute ich nochmal aufs Radar und sah, dass sich zwischen Düren und Brühl eine neue starke Gewitterzelle entwickelte. Jedoch juckte es mich doch lieber nach Erkelenz zu fahren. Kurz hinter der Ortschaft Allrath, checkte ich noch einmal das Radar. Und siehe da, es wurden immer mehr Zellen die Richtung Rhein-Erft-Kreis zogen. Die Gewitterlinie in Erkelenz hätte ich von der Zeit nicht mehr geschafft. Also Kehrtwende zu den neuen Zellen. Genau zum richtigen Zeit kam ich in Sinnersdorf an. An einem Feld nahe der A57 konnte ich eine sehr beeindruckende Gewitterfront fotografieren und filmen. Ich habe hier selten einen so starken Niederschlagskern gesehen. Der Höhepunkt war, als die Zelle Hagel produzierte. Diese grünliche Färbung ließ nichts Gutes erahnen. Was für ein Naturschauspiel. Im trockenen stehen die Zelle in voller Pracht sehen, das ist es. In den Nachrichten habe ich dann gehört was in Köln los war. Es war einen der schwersten Unwetter der letzten Jahre in Köln.
Beste Grüße;
Gerd Bierling

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